Journalclub 04-26

Mechanisms and strategies for organ recovery

Andrijevic D, Spajic A, Hameed I, Sheth K N, Parnia S, Griesemer A D, Montgomery R A, Sestan N

Nature Reviews Bioengineering 3, 596 – 611 (2025)

Online publiziert: 20.03.2025

DOI: 10.1038/s44222-025-00293-7

Die gezielte Reperfusion von Patient*innen oder auch einzelnen Organen, z. B. nach einem Kreislaufstillstand oder auch bei der ex-vivo-Organperfusion im Rahmen von Transplantationen, ermöglichen neue Therapiemethoden. Ein wichtiger Punkt stellt das Verständnis der hierbei auftretenden komplexen biologischen Mechanismen dar. Die Übersichtsarbeit untersucht die biologischen Mechanismen, die nach einem Kreislaufstillstand zu Zell- und Organschäden führen, und analysiert Strategien zur Wiederherstellung der Organfunktion. Im Mittelpunkt steht die Frage, inwieweit Zellschäden nach Ischämie und Reperfusion tatsächlich irreversibel sind und wie moderne Perfusionssysteme sowie gezielt modifizierte Perfusate die Regeneration geschädigter Organe fördern können. Darüber hinaus werden die klinischen Perspektiven dieser Technologien für die Transplantations- und Reanimationsmedizin diskutiert.

Die Autoren führten hierzu eine umfassende Literaturübersicht zu experimentellen, präklinischen und klinischen Studien durch. Berücksichtigt werden Arbeiten zur Pathophysiologie der Ischämie-Reperfusions-Schädigung, zu Perfusionssystemen für isolierte Organe und Ganzkörperanwendungen sowie zu pharmakologischen und technischen Ansätzen der Organregeneration. Dabei werden sowohl in-vitro-Modelle als auch Tierstudien und erste klinische Anwendungen bewertet. Ergänzend werden innovative Entwicklungen wie normotherme und hypotherme Maschinenperfusion, künstliche Sauerstoffträger, Antioxidanzien, Immunmodulation sowie neuartige Zell- und Gentherapien analysiert.

Die Übersichtsarbeit zeigt, dass Zellschäden nach Kreislaufstillstand nicht zwangsläufig irreversibel sind. Während der Sauerstoffmangel zunächst zu ATP-Verlust, intrazellulärer Azidose, Calciumüberladung und mitochondrialer Dysfunktion führt, verursacht insbesondere die Wiederherstellung der Durchblutung eine ausgeprägte Ischämie-Reperfusions-Schädigung mit oxidativem Stress, Entzündungsreaktionen und Aktivierung verschiedener Zelltodmechanismen wie Apoptose, Nekroptose, Ferroptose und Pyroptose.

Moderne Perfusionssysteme können diesen Prozessen gezielt entgegenwirken. Durch kontrollierte Wiederherstellung der Zirkulation, Temperaturregulation, Sauerstoffversorgung sowie die Zugabe pharmakologischer Substanzen lassen sich Stoffwechselprozesse stabilisieren und Gewebeschäden reduzieren und damit das Überleben von Patient*innen nach Kreislaufstillstand verbessern [1].

Besonders erfolgreich erscheinen multimodale Ansätze, die verschiedene Schutzmechanismen gleichzeitig kombinieren, beispielsweise künstliche Sauerstoffträger, Antioxidanzien, metabolische Unterstützung, Immunmodulation und Hemmung spezifischer Zelltodwege. Erste klinische Studien zeigen zudem Vorteile der Maschinenperfusion bei Leber- und Nierentransplantationen sowie vielversprechende Ergebnisse für die extrakorporale Reanimation (eCPR) [2], auch wenn viele Verfahren noch weiter evaluiert werden müssen.

Die Autoren sehen in der Organregeneration mittels moderner Perfusionstechnologien einen grundlegenden Paradigmenwechsel. Künftige Entwicklungen werden sich auf multimodale Perfusionskonzepte konzentrieren, die pharmakologische, metabolische und technische Interventionen miteinander verbinden. Darüber hinaus eröffnen Gentherapien sowie Stammzell- und Mitochondrientransplantationen neue Möglichkeiten zur Regeneration geschädigter Organe. Gleichzeitig bestehen weiterhin Herausforderungen hinsichtlich Wirksamkeit, Sicherheit, regulatorischer Zulassung und ethischer Fragestellungen, insbesondere bei Ganzkörperperfusion und Organentnahme nach Kreislaufstillstand. Insgesamt verdeutlicht die Arbeit, dass die Wiederherstellung von Organfunktionen nach Ischämie künftig erheblich erweitert werden könnte und langfristig sowohl die Überlebenschancen nach Herz-Kreislauf-Stillstand als auch die Verfügbarkeit transplantierbarer Organe verbessern dürfte.

Ergänzend wird deutlich, dass die erfolgreiche Anwendung moderner Perfusions- und Organregenerationstechnologien nicht allein von der technischen Weiterentwicklung der Systeme abhängt, sondern ebenso von einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Technik, Medizin und Perfusiologie. Die in der Publikation dargestellten komplexen Zusammenhänge zwischen den biologischen Mechanismen der Ischämie-Reperfusions-Schädigung und den technischen Möglichkeiten moderner Perfusionssysteme verdeutlichen, dass sowohl technisches als auch medizinisches Personal ein erweitertes Verständnis der jeweils anderen Fachdisziplin benötigen.

Sven Maier, Freiburg

Benk C, Trummer G, Pooth JS, Scherer C, Beyersdorf F. CARL – kontrollierte Reperfusion des ganzen Körpers. Z Herz- Thorax- Gefäßchir 2022 (36):100 – 106. Doi: 10.1007/s00398-022-00491-0

Trummer G, Benk C, Pooth JS, et al. Treatment of Refractory Cardiac Arrest by Controlled Reperfusion of the Whole Body: A Multicenter, Prospective Observational Study. J Clin Med. 2023 Dec 21;13 (1): 56. doi: 10.3390/jcm13010056.

Is continuous in-line blood gas monitoring reliable during cardiopulmonary bypass when PaO2 and PaCO2 are calculated rather than measured?

Lee M-H (PhD, CCP) and Rosenthal T (MBA, CCP)

J Extra Corpor Technol 2026, Vol. 58, 43 – 50

DOI: 10.1051/ject/2025051

Systeme wie CDI 500/550 oder B-Capta messen PaO2 und PaCO2 während der extrakorporalen Zirkulation (EKZ) im direkten Blutkontakt. Das Quantum-System mit Quantum-Ventilationsmodul berechnet beide Werte dagegen aus Sensordaten, ohne sie direkt im Blut zu messen. PaCO2 wird vor allem aus dem exspiratorischen CO2 am Oxygenatorauslass (FeCO2) abgeleitet; in die PaO2-Berechnung fließen unter anderem FiO2, SaO2, SvO2, Blutfluss und Temperatur ein. Lee und Rosenthal untersuchten die Zuverlässigkeit dieser Berechnungen.

In der Studie von Lee und Rosenthal wurden retrospektiv 133 pädiatrische EKZ-Fälle mit Quantum-System und FX05-Oxygenator ausgewertet. Nach 52 Ausschlüssen blieben 81 Patient*innen bis 14 kg. Die Quantum-Werte aus bis zu fünf Blutgasserien wurden mit den Ergebnissen eines Point-of-Care-Blutgasanalysators (i-STAT, Abbott, Abbott Park, IL) verglichen: während der Kühlung nach pH-stat, während der Wiedererwärmung nach alpha-stat. Nach jeder Analyse wurde das System in vivo kalibriert.

Die Abweichung wurde als Quantum-Wert minus i-STAT-Wert berechnet. Als akzeptabel galten für PaO2 ± 15 mmHg oder ± 15 % und für PaCO2 ±5 mmHg oder ± 8 %, jeweils der größere Betrag.

Vor der ersten Kalibrierung war PaO2 besonders unzuverlässig. Der berechnete Wert lag im Mittel 117 mmHg beziehungsweise 48,3 % zu hoch. In 99 % der Fälle wurde PaO2 überschätzt, bei 53 % um mehr als 100 mmHg. Der Fehler korrelierte mit dem Gewicht (R = 0,62), der berechnete PaO2 nahezu vollständig mit FiO2 (R = 0,96). Dies spricht für einen zunächst geringen Einfluss der übrigen Eingangsgrößen.

Nach den Kalibrierungen wurden die Werte genauer. Der mittlere prozentuale PaO2-Fehler lag beim zweiten Blutgas bei − 7,7 %, beim dritten bei 3,4 ± 10,0 %. Nach der ersten Kalibrierung war die Streuung jedoch noch groß; ein akzeptabler Mittelwert garantierte daher keine zuverlässige Einzelmessung.

Während der Wiedererwärmung driftete PaO2 trotz vorheriger Kalibrierung erneut nach oben. In der kombinierten Auswertung der vierten und fünften Blutgasserie waren 84 % der Werte überschätzt. Der zusammengefasste Fehler betrug 82,3 ± 77,6 mmHg beziehungsweise 50,5 % und korrelierte mäßig mit dem Gewicht (R = 0,46).

Der PaCO2 blieb während Kühlung und Hypothermie auch ohne erste Kalibrierung im Mittel innerhalb der Zielgrenzen, was die Autoren auf die FeCO2-Messung zurückführen. Zu Beginn der Wiedererwärmung stieg der Fehler auf 4,4 ± 5,4 mmHg beziehungsweise 11,5 %. Er korrelierte mit dem Temperaturgradienten (R = 0,46), nicht mit dem Gewicht.

Für den FX05 leiteten die Autoren folgende Formel ab: FiO2 (%) = 0,16 × Ziel-PaO2 + 2,1 × Gewicht − 3. In 15 Anwendungen ergab ein Ziel-PaO2 von 250 mmHg einen gemessenen PaO2 von 243 ± 39 mmHg.

Die Autoren empfehlen, jede konventionelle Blutgasanalyse für eine erneute In-vivo-Kalibrierung des Systems zu nutzen. Die PaO2-Autoregulation sollte sowohl vor der ersten Kalibrierung als auch während der Wiedererwärmung und der anschließenden normothermen Phase vermieden werden, da der berechnete PaO2 erheblich vom Messwert abweichen kann. Fällt die vergleichsweise zuverlässige In-line-SaO2 nach Beginn der Wiedererwärmung um mehr als 3 – 4 Prozentpunkte, sollen FiO2 erhöht und zeitnah eine Blutgasanalyse durchgeführt werden.

Die Übertragbarkeit ist begrenzt, da ausschließlich der pädiatrische FX05-Oxygenator untersucht wurde. Die gute Übereinstimmung der hergeleiteten FiO2-Formel könnte durch das relativ homogene Kollektiv und die kontrollierten Bedingungen während der Kühlung begünstigt worden sein; dies ist allerdings eine physiologisch plausible, aber in der Studie nicht geprüfte Hypothese. Zwar berücksichtigt die Formel Körpergewicht und Ziel-PaO2, nicht jedoch individuelle Unterschiede des Sauerstoffverbrauchs, Temperatur, Pumpenfluss, Oxygenatortyp oder metabolische Aktivität. Bei stärker schwankendem Sauerstoffverbrauch und einer entsprechend wechselnden Belastung des Oxygenators ist daher nicht zu erwarten, dass eine derart vereinfachte Formel durchgehend zuverlässige Ergebnisse liefert.

Aus der klinischen Erfahrung des Verfassers dieses JournalClubs lässt sich bestätigen, dass die berechneten Werte des Quantum-Ventilationsmoduls nach der ersten und insbesondere nach der zweiten Kalibrierung unter stabilen normothermen Bedingungen häufig eine für die Verlaufsbeobachtung ausreichende Genauigkeit erreichen. Die Messqualität hängt jedoch vom verwendeten Oxygenator und den Betriebsbedingungen ab; insbesondere kann Kondensatbildung im Oxygenator oder Gasauslass die FeCO2-basierte PaCO2-Berechnung beeinträchtigen. Auch die deutlichen Abweichungen während Kühlung und Wiedererwärmung entsprechen den Erfahrungen aus der Praxis. Der arterielle Sättigungssensor liefert nach erfolgter Kalibrierung ein wertvolles zusätzliches Sicherheitssignal, doch eine stabile SaO2 schließt eine Hypoxämie nicht sicher aus und ersetzt keine Blutgasanalyse.

Zusammenfassend kann ein berechneter In-line-Wert einen direkt gemessenen Blutgaswert nicht ersetzen. Vor der ersten Kalibrierung verhält sich der berechnete PaO2 weitgehend wie ein FiO2-Surrogat, während er unter den dynamischen Bedingungen der Wiedererwärmung erneut an Zuverlässigkeit verliert. Eine universelle Formel, die unterschiedliche Oxygenatoren, Patientengrößen, Stoffwechselsituationen und EKZ-Phasen gleichermaßen abbildet, erscheint daher nicht realistisch. Das Quantum-System ermöglicht dennoch eine hilfreiche kontinuierliche Verlaufsbeobachtung, sofern die Werte durch regelmäßige Blutgasanalysen, konsequente Rekalibrierungen und die Überwachung der gemessenen SaO2 abgesichert werden.

Simon Mayer, Stuttgart

Standardization of In-Vitro Evaluation of Extracorporeal Life Support (ECLS) Devices for Research and Development.

Arens J, Belliato M, Broman LM, Clauser JC, Donker DW, Lorusso R et al.

Standardization of In-Vitro Evaluation of Extracorporeal Life Support (ECLS) Devices for Research and Development. Interdiscip CardioVasc Thorac Surg 2026

DOI: 10.1093/icvts/ivag054

Die vergleichsweise rasante Entwicklung und Veränderung von Technologien im Bereich des Extracorporeal Life Support (ECLS) und der extrakorporalen Zirkulation (EKZ) folgte zunächst den technischen Möglichkeiten und ohne regulatorisch festgelegte Testmethoden. Somit kamen, je nach Hersteller, stark variierende Produkte und Methoden zustande.

Für zukünftige Entwicklungen sollen definierte und standardisierte Testbedingungen der verwendeten Komponenten etabliert werden. Hierfür beschreiben Arens et al. in dem vorgestellten Guideline-Artikel einige Mindestanforderungen.

Im Überblick werden die Anforderungen an standardisierte invitro-Testumgebungen beschrieben. Diese sollen unterschiedliche Kriterien erfüllen. Allgemein sind dies: Reproduzierbarkeit, einheitliche Testaufbauten, Vergleichbarkeit und die Beteiligung

klinischer Expertise. Im Anschluss werden die genormten Testbedingungen und -umgebungen für die einzelnen Komponenten wie bspw. Kanülen, Blutpumpen oder Membranoxygenatoren vorgestellt. Je nach Komponente ergänzt um die Grundlagen, Probleme und Besonderheiten der Testanforderungen.

Neben dieser sehr gründlichen und notwendigen Definition von Standards und Vorgaben für in-vitro-Testumgebungen sind standardisierte Auswertungen der technischen Komponenten für extrakorporale Anwendungen leider nur begrenzt in die klinische Anwendung übertragbar. Dies bedingt sich durch Wechselwirkungen mit erkrankten Organsystemen oder bspw. den Unterschieden zwischen der Gerinnungsneigung von tierischem und menschlichem Blut, die von in-vitro-Tests nicht untersucht werden kann.

Sehr deutlich betonen die Autor:innen daher auch die hohen Anforderungen an Dokumentation und Transparenz sowie die Rahmenbedingungen der durchgeführten Tests, bis hin zur Akquise der verwendeten biologischen Materialien, da diese einen Einfluss auf die Ergebnisse haben können. So sollen einheitliche Testumgebungen und klare Anforderungen an Berichte zu einer besseren Vergleichbarkeit der vorklinischen Ergebnisse beitragen.

Andreas Teske, Erlangen

Hemoglobin-based oxygen carriers: Biochemical, biophysical differences, and safety

Jahr J S, MacKinnon K, Baum V C and Alayash A I

Transfusion. 2025; 65: 386 – 396

DOI: 10.1111/trf.18116

Bei dem hier vorliegenden Artikel handelt es sich um einen Kommentar zum Thema hämoglobinbasierte Sauerstoffträger.

Der Text ist weniger eine klassische Übersichtsarbeit als eine biochemisch und biophysikalische Einordung der Entwicklungsgeschichte der hämoglobinbasierten Sauerstoffträger.

Die Autoren gehen dabei auf die Frage ein, warum es so schwierig ist, freies bzw. modifiziertes Hämoglobin zu einem sicheren Ersatz für Erythrozyten zu machen.

Die Problematik besteht darin, dass Hämoglobin, welches aus einem Erythrozyten herausgelöst wird, seine Eigenschaften fundamental verändert.

Hämoglobinbasierte Sauerstoffträger haben dabei auf den ersten Blick nur Vorteile. Es ist keine Blutgruppenkompatibilität erforderlich. Sie sind lange haltbar und sofort verfügbar. Sie lassen sich bei massiver Blutung oder schwerer Anämie einsetzen oder in Anwendungssituationen, bei denen Blut nicht verfügbar oder z. B. aus religiösen Gründen nicht erwünscht ist.

Doch diese Vorteile werden bei der Anwendung durch die Interaktion mit dem menschlichen Körper teilweise oder vollständig aufgehoben.

Im Erythrozyten ist das Hämoglobin von der äußeren Umgebung durch die Zellmembran abgeschirmt. Es findet somit keine direkte Interaktion mit dem umliegenden Gewebe statt.

Anders sieht dies bei hämoglobinbasierten Sauerstoffträgern aus. Das freie Hämoglobin kann sehr schnell NO im Körper binden, was

zu einer erhöhten Vasokonstriktion und somit zu einer schlechteren Mikrozirkulation führt.

Des Weiteren kann sich freies Hämoglobin in seiner Affinität zur Sauerstoffbindung maßgeblich von dem Hämoglobin in Erythrozyten unterscheiden. Dies kann dazu führen, dass das freie Hämoglobin entweder den Sauerstoff nicht gut aufnehmen oder abgeben kann.

Ein weiterer Nachteil ist die molekulare Größe des freien Hämoglobins. Freies Hämoglobin besteht aus kleinen Tetrameren, die chemisch gebunden sind. Aufgrund ihrer Größe können sie renal filtriert werden und dabei auch noch oxidativen Stress am Nierengewebe auslösen.

Ein weiteres Problem besteht in der Oxidation durch die Redoxchemie des Häms. Normales Hämoglobin enthält als Eisen als Fe2+, was zu Fe3+ oxidiert und somit zu Methämoglobin wird. Methämoglobin kann keinen Sauerstoff normal binden.

Hämoglobinbasierte Sauerstoffträger sind diesen oxidativen Bedingungen wesentlich stärker ausgesetzt als Hämoglobin innerhalb eines Erythrozyten.

Alle diese genannten Punkte haben in der Vergangenheit dazu geführt, dass die versuchte Markteinführung dieser Blutalternative gescheitert ist. Bis heute ist in den USA kein einziges Produkt dieser Art zugelassen.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Zukunft der Anwendung von Hämoglobin als Sauerstoffträger weniger davon abhängig ist, ob man Hämoglobin als O2-Träger verwenden kann, sondern davon, ob man die unerwünschten biologischen Eigenschaften von extrazellulärem Hämoglobin kontrollieren kann.

Marc Wollenschläger, Bad Nauheim

Das Fachwissensquiz Mai ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von Mai ’26 zum Thema „Fragen aus der klinischen Routine (Teil 1)“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

Das DGPTM-Fachquiz ist mehr als nur ein Wissenstest – es ist deine spannende Chance zur Fortbildung.

Viel Freude beim Rätseln!

Das Fachwissensquiz April ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von April ’26 zum Thema „Left Ventricular Assist Device Teil II“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

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Viel Freude beim Rätseln!

Das Fachwissensquiz März ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von März ’26 zum Thema „Left Ventricular Assist Device Teil I (Teil 1)“ ist online!

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Das Fachwissensquiz Februar ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von Februar ’26 zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Perfusiologie (Teil 2)“ ist online!

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Das Fachwissensquiz Januar ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von Januar ’26 zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Perfusiologie (Teil 1)“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

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Preisträger Jahrestagung 2025 und Jubilare der DGPTM

Herzlichen Glückwunsch an die Jubilare der DGPTM und an alle, die einen Preis erhalten haben. Ein ebenfalls großer Dank richtet sich an die Sponsoren der Preise.

Eine Übersicht zu den Abstracts der prämierten Arbeiten befindet sich am Ende des Artikels.

 

Tagungspreis 2025 der DGPTM (Sponsor: free life medical GmbH)

Preisträger: Nicola Kwapil, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Nicola Kwapil, Rigobert Schnur (von free life) und PD Dr. Alexander Horke

 

DGTHG-Preis Fokustagung Herz 2025 (Sponsor: Dr. Franz Köhler Chemie GmbH)

Preisträgerin: Dr. Claudia Arenz, Universitätsklinikum Bonn

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Dr. Claudia Arenz, PD Dr. Alexander Horke und Dr. Stefan Fritz (von Köhler Chemie)

 

Nachwuchsförderpreis der Jungen Foren (Sponsor: Dr. Franz Köhler Chemie GmbH)

Preisträgerin: Gloria Nulchis, Universitätsklinikum Tübingen

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Gloria Nulchis, PD Dr. Alexander Horke und Dr. Stefan Fritz (von Köhler Chemie)

 

Innovationspreis (Sponsor: Eurosets GmbH Deutschland)

Preisträger: Nicola Kwapil, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Nicola Kwapil, Martin Schmidthöfer (von Eurosets), PD Dr. Frank Münch, PD Dr. Alexander Horke

 

Förderpreise (Sponsor: Terumo Deutschland GmbH)

A: bestbewerteter Originalbeitrag

Preisträger: Simon Mayer, Herzzentrum Klinikum Stuttgart

Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Lars Saemann, Simon Mayer und Tilo Barth (von Terumo)

B: beste Erstveröffentlichung

Preisträger: Lukas Fiebig, Hochschule Furtwangen

Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Lars Saemann, Lukas Fiebig und Tilo Barth (von Terumo)

 

Preisträger zum Josef Güttler Stipendium

Preisträger: Jhonathan Torres Mosquera, Universitätsklinikum Magdeburg

Auf dem Foto mit PD Dr. Frank Münch

 

 

Hier die Jubilare aus diesem Jahr, jeweils mit PD Dr. Frank Münch

50 jähriges: Jürgen Witt

40 jähriges: Stefan Kasseckert, Albert Dick

25 jähriges: Olaf Sillmann (Foto anbei), Holger Schulze Schleithoff, Mathias Opitz (Foto anbei), Joachim Naumann (Foto anbei), Frank-Oliver Große (Foto anbei), Markus Fischer, Andreas Behrendt, Johannes Amberger

 

 

Übersicht zu den Abstracts der prämierten Arbeiten

Tagungspreis 2025 der DGPTM

A-168Kompakter ECMO-Trolley – ein Transportsystem für alle MaterialienNicola Kwapil
(Universitätsmedizin Mainz) (DGPTM)

 

DGTHG-Preis Fokustagung Herz 2025

A-158Pulmonalklappendilatation bei frühsymptomatischer Fallot-Tetralogie: Erste palliative Maßnahme und Einfluß ballonbedingter Klappeneinrisse auf die chirurgische StrategieDr. Claudia Arenz (Universitätsklinikum Bonn) (DGTHG)

 

Nachwuchsförderpreis der Jungen Foren

A-174Über die allometrischen Interaktionen der fraktalen Eigenschaften des kardiovaskulären Gefäßsystems und dem Hagen-Poiseuille’schen Gesetz. Erkenntnisse aus einem mathematischen Modell und der Simulaiton per Computational Fluid Dynamics für Bypässe.Gloria Nulchis
(Universitätsklinikum Tübingen)

 

Innovationspreis

A-167Kinder ECMO Fahrtrage 2.0 – eine standardisierte Lösung für DeutschlandNicola Kwapil
(Universitätsmedizin Mainz) (DGPTM)

 

 

Credits der Fotos:

DGPTM/Klindtworth

Der „Maschinist“ im Saal. Die Arbeit von Perfusionist:innen (Zeitungsartikel)

Im Operationssaal gibt es eine Berufsgruppe, die nie direkt am OP-Tisch stehen und doch überlebenswichtig in ihrer Tätigkeit sind: die Perfusionist:innen. Während das Operationsteam am Herzen arbeitet, steuern sie die Herz-Lungen-Maschine, überwachen Blutfluss, Sauerstoffsättigung und zahlreiche Laborwerte und sorgen dafür, dass der Körper des Patienten auch dann optimal versorgt bleibt, wenn Herz und Lunge vorübergehend stillstehen. Ihre Arbeit verbindet hochpräzise Medizin mit komplexer Medizintechnik – entscheidend dafür, dass solche Eingriffe überhaupt möglich sind.

Zeitungsartikel Donaukurier Geschichte aus dem OP Saal

Willkommen zur neuen Webseite

Nach über einem ¾ Jahr der Planung, intensiven Meetings, Codierung und Schreibarbeit ist am 13.01.2025 ist unsere neue Website live gegangen und wir sind stolz, hier ein neues Zuhause für unsere Mitglieder geschaffen zu haben. Zukünftig soll sie zur zentralen Plattform des Austauschs in unserer Community werden. Dafür arbeiten wir im Hintergrund an spannenden Erweiterungen.

Ein Highlight wird ein eigener „News“-Bereich sein, der euch stets über aktuelle Entwicklungen rund um Perfusion und technische Medizin informiert. Schaut regelmäßig vorbei und bringt euch ein – wir freuen uns auf eure Anregungen!

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