Journalclub 01-26

The Novel St Thomas’ Hospital Polarizing Blood Cardioplegia: Results in Hearts with Reduced Ejection Fraction

L. Wolner, P. L. Szabo, M. Inci, L. Weber, S. Hallström, A. Kiss,

D. J. Chambers und B. K. Podesser

Interdisciplinary CardioVascular and Thoracic Surgery 2025. doi:10.1093/icvts/ivaf157; online publiziert: 07.07.2025

Die Anzahl an Patient:innen in der Herzchirurgie mit Komorbiditäten sowie in höherem Alter nimmt stetig zu. Die Autor:innen konstatieren, dass trotz dieser Risikofaktoren nach wie vor überwiegend depolarisierende Kardioplegielösungen verwendet werden, die mit unerwünschten Effekten wie Kalziumüberladung, mitochondrialer Schädigung und erhöhtem Energieverbrauch assoziiert sind. Polarisierende Kardioplegie hingegen zielt darauf ab, das Membranpotenzial nahe dem Ruhemembranpotenzial zu halten und dadurch metabolische und elektrische Störungen zu reduzieren.

In der vorliegenden Studie untersuchten die Autor:innen die Wirksamkeit einer neuartigen polarisierenden Blutkardioplegie nach St Thomas (STH-pol) im Vergleich zu einer etablierten, kaliumbasierten depolarisierenden Standardkardioplegie (STH-control) bei Herzen mit reduzierter Ejektionsfraktion infolge eines chronischen Myokardinfarkts in einem experimentellen Tiermodell.

Hierzu wurde bei Ratten durch eine permanente Ligatur der linken Vorderwandarterie ein Myokardinfarkt induziert.

Sechs Wochen später wurden ausschließlich Tiere mit einer Ejektionsfraktion unter 70 % in die Studie eingeschlossen. Insgesamt 18 Herzen wurden ex vivo in einem erythrozyten-perfundierten Working-Heart-System untersucht. Nach Baseline-Messungen erfolgte ein 60-minütiger kalter ischämischer Herzstillstand entweder mit STH-pol oder STH-control, gefolgt von einer 45-minütigen Reperfusion. Währenddessen wurden hämodynamische Parameter, die Pumpfunktion sowie der myokardiale Sauerstoffverbrauch erfasst.

Die Ergebnisse zeigten, dass beide Kardioplegielösungen eine vergleichbare funktionelle Erholung nach Ischämie ermöglichten. Weder für hämodynamische Parameter wie linksventrikulärem systolischem Druck, Herzzeitvolumen oder koronarem Fluss, noch für die Pumpfunktion unter steigender Nachlast ergaben sich signifikante Unterschiede zwischen den Gruppen. Auch die Konzentrationen von ATP, Phosphokreatin und die Energieladung unterschieden sich nicht signifikant. Allerdings war die Reduktion des myokardialen Sauerstoffverbrauchs nach Ischämie in der STH-pol-Gruppe ausgeprägter, was auf einen geringeren Energiebedarf während des Herzstillstands hindeutet. Zudem zeigten sich tendenziell weniger Arrhythmien in der polarisierenden Gruppe, ohne jedoch eine statistische Signifikanz zu erreichen.

Zusammenfassend zeigt die Studie erstmals, dass eine polarisierende Blutkardioplegie bei Herzen mit chronischer ischämischer Vorschädigung eine mit der klinischen Standardkardioplegie vergleichbare myokardiale Protektion bietet. Diese Ergebnisse sind von translationaler Bedeutung, da sie darauf hindeuten, dass STH-pol auch bei Patient:innen mit ischämischer Kardiomyopathie sicher einsetzbar sein könnte. Weitere Untersuchungen in größeren Tiermodellen und klinischen Studien sind jedoch erforderlich, um potenzielle Vorteile unter klinischen Bedingungen zu bestätigen.

 

Sven Maier, Freiburg

 

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Vacuum-Assisted Venous Drainage versus Gravitational Venous Drainage in Patients Undergoing Cardiac Surgery: A Meta-Analysis

K. R. Motawea, A. F. Gadelmawla, M. M. Ibrahim, T. Soliman,

Y. A. Kheuka, A. Tzagournis, M. El Diasty, Y. Abu-Omar and

M. Pelletier

Perfusion 2025, Vol. 0(0) 1–13. doi: 10.1177/02676591251409379

Die Sicherstellung eines suffizienten venösen Rückflusses ist eine Grundvoraussetzung für die extrakorporale Zirkulation (EKZ) in der Herzchirurgie. Während die konventionelle Drainage über Schwerkraft (GVD) auf dem Höhenunterschied zwischen Patient:innen und Reservoir basiert, nutzt die vakuumassistierte venöse Drainage (VAVD) aktiven Unterdruck, um den Rückfluss zu steigern. In der Literatur existieren jedoch widersprüchliche Ergebnisse bezüglich der Komplikationsraten beider Methoden. Insbesondere potenzielle Risiken der VAVD wie Hämolyse und (Mikro)Luftembolien stehen den Vorteilen kleinerer Kanülen und geringerer Priming-Volumina gegenüber. Die Studie von Motawea et al. vergleicht daher systematisch das klinische Outcome beider Verfahren.

Im Rahmen einer Meta-Analyse wurden 16 Studien (RCTs und Kohortenstudien) mit insgesamt 8.426 Patient:innen eingeschlossen. Dabei wurde bei 4.352 Patient:innen VAVD und bei 4.074 Patient:innen GVD eingesetzt. Die methodische Qualität der Studien wurde mittels RoB 2 (Randomisierte Studien) und der Newcastle-Ottawa-Skala (Kohortenstudien) als überwiegend moderat bis hoch eingestuft.

Es konnte kein statistisch signifikanter Unterschied in der postoperativen Mortalität zwischen beiden Systemen festgestellt werden (RR = 1,08; p = 0,67). Auch hinsichtlich der Aufenthaltsdauer auf der Intensivstation, der Krankenhausverweildauer und der Extubationszeit zeigten sich keine signifikanten Differenzen.

Allerdings offenbarten sich signifikante Vorteile der VAVD bei den blutungsassoziierten Endpunkten:

Blutverlust: Die VAVD-Gruppe zeigte eine signifikant geringere Drainage über dem Brustkorb (Mittlere Differenz = –88,7 ml; p = 0,008).

Transfusionsbedarf: Die Menge der transfundierten Erythrozytenkonzentrate (EK) war bei VAVD signifikant niedriger (Mittlere Differenz = –0,25 Einheiten; p < 0,00001).

Re-Operationen: VAVD war mit einem geringeren Risiko für chirurgische Re-Explorationen (p = 0,05) und Re-Operationen (p = 0,05) assoziiert.

Hinsichtlich der Sicherheitsparameter wie Schlaganfällen, akutem Nierenversagen oder Myokardinfarkten gab es keine signifikanten Unterschiede. Auch das freie Hämoglobin nach 24 Stunden unterschied sich nicht signifikant zwischen den Gruppen (p = 0,13), was die Sorge vor gesteigerter Hämolyse durch VAVD bei sachgerechter Anwendung entkräftet.

Die Autoren führen die Vorteile der VAVD auf die geringere Menge an Transfusionen von EKs darauf zurück, dass dabei geringere Priming-Volumina ermöglicht werden, was die Hämodilution reduziert. Zudem verbessert der aktive Sog die kardiale Entlastung und senkt den zentralvenösen Druck. Um das Risiko von Hämolyse und Luftembolien zu minimieren, empfehlen die Autoren jedoch ein striktes Monitoring und eine Begrenzung des negativen Drucks auf −20 bis −40 mmHg.

Obwohl die Meta-Analyse klare Vorteile bezüglich einer geringeren Transfusionsrate von EKs in der VAVD-Gruppe aufzeigt, bleiben einige Punkte diskussionswürdig. Die extrem hohe Heterogenität beim Blutverlust (I2 = 91 %) deutet daraufhin, dass die chirurgischen Standards und Transfusionstrigger zwischen den Zentren stark variieren. So wird in der Studie nicht dargelegt, ob der geringere Blutverlust rein auf die Technik oder auch auf unterschiedliche Operationsarten (minimalinvasive versus konventionelle Chirurgie) bei VAVD-Nutzung zurückzuführen ist.

Zusammenfassend belegt die Meta-Analyse von Motawea et al., dass die VAVD der konventionellen Schwerkraftdrainage hinsichtlich der Reduktion des Fremdblutbedarfs signifikant überlegen ist. Da keine negativen Auswirkungen auf das neurologische Outcome oder die Nierenfunktion identifiziert wurden, unterstreichen die Daten die klinische Sicherheit des Verfahrens bei sachgerechter Anwendung. Die VAVD stellt somit eine evidenzbasierte Alternative zur GVD dar, die das Blutmanagement optimiert, ohne die Patientensicherheit zu gefährden. Ihre Etablierung als Standardverfahren ist daher zu befürworten – vorausgesetzt, das Team verfügt über die entsprechende Expertise und nutzt standardisierte Sicherheitsprotokolle.

 

Simon Mayer, Stuttgart

 

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Left Ventricular Assist Device (LVAD)-Related Major Adverse Events Account for a Low Number of Emergency Room Admissions in HeartMate 3™ Patients — A 10-Year Retrospective Study

 

C. Salewski, C. Rustenbach, S. Marinos, et al. Biomedicines 2025, 13, 1702. https://doi.org/10.3390/biomedicines13071702

 

Die Implantation von linksventrikulären Unterstützungssystemen (LVADs) bei Patient:innen mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz hat in den letzten Jahren zugenommen, insbesondere im Vergleich zur Herztransplantationsrate. Parallel zur wachsenden Patientengruppe nimmt die Anzahl der Vorstellung in Notaufnahmen dieser Patient:innen zu. In der klinischen Praxis liegt häufig der Fokus auf dem Device und damit assoziierte Komplikationen mit der Annahme, dass diese Patient:innen deswegen vorstellig werden.

Mit dem HeartMate 3, einer vollständig magnetisch gelagerten Zentrifugalpumpe, steht eine moderne Generation eines LVAD zur Verfügung, die durch eine reduzierte Komplikationsrate gekennzeichnet ist. Ziel der vorliegenden retrospektiven Studie war es, den tatsächlichen Anteil LVAD-bezogener Ursachen an Vorstellungen in Notaufnahmen von HeartMate 3-Patient:innen über einen Zeitraum von zehn Jahren zu untersuchen, wobei die genaue Definition der device-assoziierten Komplikationen interpretationsabhängig sein kann.

In der Single-Center-Analyse wurden alle Patient:innen mit implantiertem HeartMate 3 zwischen 2014 und 2024 ausgewertet, die in dieser Zeit in einer Notaufnahme aufgenommen wurden. Insgesamt wurden im betrachteten Zeitraum 56 Patient:innen ein LVAD-Device implantiert, von denen 37 von 48 Patient:innen nach Entlassung mindestens einmal die Notaufnahme aufsuchten. Insgesamt hat diese Patientengruppe 100 Vorstellungen in Notaufnahmen ausgelöst.

Die Gründe für die Vorstellung in der Notaufnahme wurden systematisch erfasst und als LVAD-bezogen oder nicht LVAD-bezogen klassifiziert. Zusätzlich erfolgte eine Einteilung in milde Ereignisse mit Normalstationsaufnahme und schwere Ereignisse mit intensivmedizinischer Behandlungsnotwendigkeit. Das Überleben wurde mittels Kaplan-Meier-Analyse untersucht.

Die Ergebnisse zeigen, dass die überwiegende Mehrheit der Vorstellungen in Notaufnahmen gemäß den Autoren nicht direkt mit dem LVAD zusammenhing. Lediglich acht Prozent der Vorstellungen waren unmittelbar LVAD-bezogen, während schwere, eindeutig device-assoziierte Komplikationen nur zwei Prozent aller Notfälle ausmachten. Die häufigsten Ursachen für eine Vorstellung in einer Notaufnahme waren Herzrhythmusstörungen, Infektionen sowie gastrointestinale Beschwerden. Darüber hinaus traten neurologische, metabolische und traumatische Ursachen auf, die das breite internistische und notfallmedizinische Spektrum dieser Patientengruppe widerspiegeln.

Der Großteil der Notfälle konnte konservativ behandelt werden, und die meisten Patient:innen wurden nach kurzer stationärer Therapie wieder entlassen. Zwar waren intensivpflichtige Vorstellungen mit einer schlechteren Prognose assoziiert, jedoch war kein Todesfall gemäß der Arbeit direkt auf eine LVAD-Komplikation zurückzuführen. Die mittlere Überlebenszeit der Patient:innen lag bei nahezu sieben Jahren, was die langfristige Stabilität des LVAD-Systems unterstreicht.

Zusammenfassend zeigt diese Studie, dass schwere LVAD-assoziierte Ereignisse bei HeartMate 3-Patient:innen selten sind und nur einen geringen Anteil an Vorstellungen in Notaufnahmen ausmachen. Die meisten Akutvorstellungen beruhen auf allgemeinen medizinischen Problemen und nicht auf Device-bedingten Komplikationen. Diese Erkenntnisse sprechen für einen symptomorientierten, patientenzentrierten Ansatz in der Notfallversorgung von LVAD-Patient:innen und liefern wichtige Argumente gegen eine übermäßige Fokussierung auf das Implantat selbst, wobei auch dieses engmaschig von geschultem Personal und einem interdisziplinären Team gesehen und beurteilt werden muss.

 

Marius Schimmel, Freiburg

Das Fachwissensquiz Mai ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von Mai ’26 zum Thema „Fragen aus der klinischen Routine (Teil 1)“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

Das DGPTM-Fachquiz ist mehr als nur ein Wissenstest – es ist deine spannende Chance zur Fortbildung.

Viel Freude beim Rätseln!

Das Fachwissensquiz April ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von April ’26 zum Thema „Left Ventricular Assist Device Teil II“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

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Viel Freude beim Rätseln!

Das Fachwissensquiz März ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von März ’26 zum Thema „Left Ventricular Assist Device Teil I (Teil 1)“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

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Viel Freude beim Rätseln!

Das Fachwissensquiz Februar ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von Februar ’26 zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Perfusiologie (Teil 2)“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

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Das Fachwissensquiz Januar ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von Januar ’26 zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Perfusiologie (Teil 1)“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

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Viel Freude beim Rätseln!

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Preisträger Jahrestagung 2025 und Jubilare der DGPTM

Herzlichen Glückwunsch an die Jubilare der DGPTM und an alle, die einen Preis erhalten haben. Ein ebenfalls großer Dank richtet sich an die Sponsoren der Preise.

Eine Übersicht zu den Abstracts der prämierten Arbeiten befindet sich am Ende des Artikels.

 

Tagungspreis 2025 der DGPTM (Sponsor: free life medical GmbH)

Preisträger: Nicola Kwapil, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Nicola Kwapil, Rigobert Schnur (von free life) und PD Dr. Alexander Horke

 

DGTHG-Preis Fokustagung Herz 2025 (Sponsor: Dr. Franz Köhler Chemie GmbH)

Preisträgerin: Dr. Claudia Arenz, Universitätsklinikum Bonn

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Dr. Claudia Arenz, PD Dr. Alexander Horke und Dr. Stefan Fritz (von Köhler Chemie)

 

Nachwuchsförderpreis der Jungen Foren (Sponsor: Dr. Franz Köhler Chemie GmbH)

Preisträgerin: Gloria Nulchis, Universitätsklinikum Tübingen

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Gloria Nulchis, PD Dr. Alexander Horke und Dr. Stefan Fritz (von Köhler Chemie)

 

Innovationspreis (Sponsor: Eurosets GmbH Deutschland)

Preisträger: Nicola Kwapil, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Nicola Kwapil, Martin Schmidthöfer (von Eurosets), PD Dr. Frank Münch, PD Dr. Alexander Horke

 

Förderpreise (Sponsor: Terumo Deutschland GmbH)

A: bestbewerteter Originalbeitrag

Preisträger: Simon Mayer, Herzzentrum Klinikum Stuttgart

Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Lars Saemann, Simon Mayer und Tilo Barth (von Terumo)

B: beste Erstveröffentlichung

Preisträger: Lukas Fiebig, Hochschule Furtwangen

Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Lars Saemann, Lukas Fiebig und Tilo Barth (von Terumo)

 

Preisträger zum Josef Güttler Stipendium

Preisträger: Jhonathan Torres Mosquera, Universitätsklinikum Magdeburg

Auf dem Foto mit PD Dr. Frank Münch

 

 

Hier die Jubilare aus diesem Jahr, jeweils mit PD Dr. Frank Münch

50 jähriges: Jürgen Witt

40 jähriges: Stefan Kasseckert, Albert Dick

25 jähriges: Olaf Sillmann (Foto anbei), Holger Schulze Schleithoff, Mathias Opitz (Foto anbei), Joachim Naumann (Foto anbei), Frank-Oliver Große (Foto anbei), Markus Fischer, Andreas Behrendt, Johannes Amberger

 

 

Übersicht zu den Abstracts der prämierten Arbeiten

Tagungspreis 2025 der DGPTM

A-168Kompakter ECMO-Trolley – ein Transportsystem für alle MaterialienNicola Kwapil
(Universitätsmedizin Mainz) (DGPTM)

 

DGTHG-Preis Fokustagung Herz 2025

A-158Pulmonalklappendilatation bei frühsymptomatischer Fallot-Tetralogie: Erste palliative Maßnahme und Einfluß ballonbedingter Klappeneinrisse auf die chirurgische StrategieDr. Claudia Arenz (Universitätsklinikum Bonn) (DGTHG)

 

Nachwuchsförderpreis der Jungen Foren

A-174Über die allometrischen Interaktionen der fraktalen Eigenschaften des kardiovaskulären Gefäßsystems und dem Hagen-Poiseuille’schen Gesetz. Erkenntnisse aus einem mathematischen Modell und der Simulaiton per Computational Fluid Dynamics für Bypässe.Gloria Nulchis
(Universitätsklinikum Tübingen)

 

Innovationspreis

A-167Kinder ECMO Fahrtrage 2.0 – eine standardisierte Lösung für DeutschlandNicola Kwapil
(Universitätsmedizin Mainz) (DGPTM)

 

 

Credits der Fotos:

DGPTM/Klindtworth

Der „Maschinist“ im Saal. Die Arbeit von Perfusionist:innen (Zeitungsartikel)

Im Operationssaal gibt es eine Berufsgruppe, die nie direkt am OP-Tisch stehen und doch überlebenswichtig in ihrer Tätigkeit sind: die Perfusionist:innen. Während das Operationsteam am Herzen arbeitet, steuern sie die Herz-Lungen-Maschine, überwachen Blutfluss, Sauerstoffsättigung und zahlreiche Laborwerte und sorgen dafür, dass der Körper des Patienten auch dann optimal versorgt bleibt, wenn Herz und Lunge vorübergehend stillstehen. Ihre Arbeit verbindet hochpräzise Medizin mit komplexer Medizintechnik – entscheidend dafür, dass solche Eingriffe überhaupt möglich sind.

Zeitungsartikel Donaukurier Geschichte aus dem OP Saal

Willkommen zur neuen Webseite

Nach über einem ¾ Jahr der Planung, intensiven Meetings, Codierung und Schreibarbeit ist am 13.01.2025 ist unsere neue Website live gegangen und wir sind stolz, hier ein neues Zuhause für unsere Mitglieder geschaffen zu haben. Zukünftig soll sie zur zentralen Plattform des Austauschs in unserer Community werden. Dafür arbeiten wir im Hintergrund an spannenden Erweiterungen.

Ein Highlight wird ein eigener „News“-Bereich sein, der euch stets über aktuelle Entwicklungen rund um Perfusion und technische Medizin informiert. Schaut regelmäßig vorbei und bringt euch ein – wir freuen uns auf eure Anregungen!

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