Die kardiale Resynchronisationstherapie – Ein Überblick

KARDIOTECHNIK Ausgabe:
01-2023

Autor:innen

  1. Heck1; T. Jennert2; F. Merkle3, V. Falk1,4, C. Starck1,3

1 Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Deutsches Herzzentrum der Charité, Charité-Universitätsmedizin Berlin

2 Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie – Abteilung für Kardiotechnik, Deutsches Herzzentrum der Charité,Charité-Universitätsmedizin Berlin

3 Steinbeis Hochschule, Steinbeis-Transfer-Institut Kardiotechnik, Berlin

4Translational Cardiovascular Technologies, Institute of Translational Medicine, Department of Health Sciences and Technology, Swiss Federal Institute of Technology (ETH) Zurich

Hauptautor:in

Roland Heck

https://orcid.org/0000-0001-7616-8780

 

Prof. Dr. Christoph Starck,

Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie Deutsches Herzzentrum Berlin

Augustenburger Platz 1

13353 Berlin starck@dhzb.de

Tel: +49 (30) 4593 2013

Fax: +49 (30) 4593 2100

Schlüssel­wörter

Kardiale Resynchronisationstherapie, CRT, Linksschenkelblock, Schrittmacher, Herzinsuffizienz

Zusammen­fassung

Die kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) zählt zu den Eckpfeilern der Therapie für Patient:innen mit schwererHerzinsuffizienz. Patient:innen mit hochgradig reduzierter Ejektionsfraktion, Linksschenkelblock und verbreitertemQRS-Komplex können unter einer CRT eine signifikante Verbesserung ihrer Lebensqualität erreichen. Um das Therapiepotenzial auszuschöpfen, sind eine bestmögliche Platzierung der linksventrikulären Sonde und eine adäquate Programmierung unerlässlich.

Keywords

Cardiac resynchronization therapy, CRT, left bundle branch block, heart failure, cardiac implantable electronic devices

– ein Überblick

EINLEITUNG

Seit Ende der 1990er Jahre ist die kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) als transvenöse Intervention, neben der medikamentösen Therapie, schnell zu einem Eckpfeiler in der Behandlung der schweren Herzinsuffizienz mit hochgradig reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) geworden [1]. Bei der zu behandelnden Dyssynchronie geht es um eine meist degenerative Störung der interventrikulären Leitungsbahnen, die zu einer unterschiedlichen Erregungsausbreitung im linken und rechten Ventrikel und demzufolge zu einer Verlängerung des QRS-Komplexes führt. Durch die asynchrone Ventrikelkontraktion kommt es zur Reduktion des Schlagvolumens und infolgedessen zur Ventrikel- und Vorhofdilatation. Eine sekundär entstehende Mitralklappeninsuffizienz und/oder Vorhofflimmern verstärken das linksventrikuläre Remodelling im Sinne eines Circulus vitiosus.

Klinisch äußert sich dieser Prozess in einer reduzierten Belastbarkeit, Luftnot und einer reduzierten Lebensqualität, was zu einer Steigerung der Hospitalisierungsrate („frequent flyer“) führt und sich trotz optimaler medikamentöser Therapie nicht verbessert. Durch eine Resynchronisationstherapie kann es durch eine verlängerte Diastole und einen synchronen Auswurf zu einer Verbesserung der Symptomatik und der LV-Funktion kommen.

INDIKATION

Eine strukturierte Annäherung zur Indikationsstellung erfolgt durch die rhythmologische Stratifizierung in Patienten mit (a) Sinusrhythmus und (b) Vorhofflimmern.

  1. Patient:innen mit Sinusrhythmus 

Patient:innen mit klinisch ausgeprägter Herzinsuffizienz (NYHA-Stadium ≥ 2°) und einer trotz optimaler medikamentöser Therapie und QRS-Verbreiterung hochgradig reduzierten Pumpfunktion wurden in wegweisenden Untersuchungen hinsichtlich der Effektivität des CRT in Bezug auf einen kombinierten Endpunkt aus Hospitalisierung und Mortalität [2-5] betrachtet. Am größten war der Effekt bei Patienten mit Sinusrhythmus, Linksschenkelblock (LSB) und einer QRS-Breite von ≥150 ms. Hier liegt die Risikoreduktion hinsichtlich Hospitalisierung und Mortalität bei 40 %, verglichen mit Patienten mit einer QRS-Komplex-Breite von 120–159 ms (etwa 5 % Risikoreduktion) [6]. Ähnlich verhält sich die Verteilung hinsichtlich eines LSBs (Risikoreduktion: 36 % mit LSB vs. 3 % ohne LSB) [7]. Natürlich muss erwähnt werden, dass die beschriebenen Kohorten (LSB und QRS-Dauer) große Überschneidungen aufweisen und lediglich der LSB einen unabhängigen Risikofaktor darstellt. Entsprechend sind auch die aktuellen Empfehlungen gestaffelt: Klasse I-A für LSB und einer QRS-Breite ≥ 150 ms, und Klasse I-B für Patienten mit LSB und einer QRS-Breite von 120–150 ms. Bei Patienten ohne LSB und einer QRS-Verbreiterung ≥150 ms besteht lediglich noch eine Klasse IIa-B Empfehlung (Abb. 1). Deutlich verbessert waren bei entsprechender elektrophysiologischer Indikationsstellung auch echokardiographische Surrogat-Parameter wie die linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF), linksventrikulärer enddiastolischer Diameter (LVEDD) und der Schweregrad der Mitralklappeninsuffizienz (MI) bei Patienten mit CRT, verglichen mit Patienten ohne CRT [8]. Zur Indikationsstellung hinsichtlich einer CRT-Therapie hat die echokardiographische Beurteilung, insbesondere bei einem QRS-Komplex ≤150 ms, allerdings nur eine unterstützende und keine tragende Rolle mehr [9].

Abb. 1: Flussdiagramm zur leitliniengerechten Therapie von Patienten mit Herzinsuffizienz und Sinusrhythmus mittels CRT
LVEF=linksventrikuläre Ejektionsfraktion; CRT=kardiale Resynchronisationstherapie
  1. Patient:innen mit permanentem Vorhofflimmern (VHF)

Bei Patient:innen mit permanentem VHF besteht ein signifikanter Anteil am Progress der Herzinsuffizienz, neben einem linksventrikulären Delay, im tachykard übergeleiteten VHF [10]. Welcher Faktor entscheidender zum Progress der Herzinsuffizienz beiträgt, ist bisher unzureichend belegt. Die Variabilität der Ergebnisse dürfte hier in der Ausprägung der Tachykardie begründet sein. Unterstrichen wird diese Vermutung durch die Kohorte von Patient:innen nach AV-Knoten-Ablation, da hier mittels CRT der kombinierte Endpunkt (Mortalität und Hospitalisierung) um 63 % gesenkt werden konnte. Der bifaktorielle Ansatz wird durch retrospektive Metaanalysen bestätigt, die einerseits zeigten, dass der Effekt auf die LVEF bei den Patient:innen mit vs. ohne VHF ähnlich war und die NYHA-Klasse sich nicht signifikant verbesserte. Der Therapieansatz besteht einerseits aus der Frequenzkontrolle, insbesondere bei Patient:innen mit signifikantem eigenem Stimulationsanteil, und andererseits aus einer resynchronisierten Stimulation beider Ventrikel. Je höher hierbei der linksventrikuläre Stimulationsanteil ist, desto höher ist der CRT-Effekt und das zu erwartende Patienten-Benefit. Registerdaten zeigen hier, dass bei Patient:innen mit VHF unter CRT eine AV-Knoten-Ablation ähnlich erfolgreich ist wie bei Patient:innen im Sinusrhythmus [11]. Ein ähnlicher Effekt konnte für Patient:innen mit medikamentöser Frequenzkontrolle gezeigt werden [12] (Abb. 2).

Abb. 2: Flussdiagramm zur leitliniengerechten Therapie von Patienten mit Herzinsuffizienz und Vorhofflimmern mittels CRT.
LVEF=linksventrikuläre Ejektionsfraktion; CRT=kardiale Resynchronisationstherapie

Patient:innen mit konventioneller Schrittmacherindikation

Bei Patient:innen mit Schrittmacherindikation, die mit VVI- oder DDD-Systemen ausgestattet sind, kann es bei einem hohen rechtsventrikulären Stimulationsanteil zu einem dauerhaften iatrogenen Linksschenkelblock kommen, der bei ca. 20 % der Patient:innen zur Ausbildung einer Herzinsuffizienz führt [12]. Dies zeigen Vergleiche von CRT- versus rechtsventrikulären Systemen bei Patient:innen mit New York Heart Association Class-(NYHA-)Stadium III und IV und einer LV-Funktion von <40 %. Hier war hinsichtlich eines kombinierten Endpunktes (Mortalität und Hospitalisierung) ein klarer Vorteil auf Seiten der CRT-Gruppe zu sehen. Ob primär die CRT-Implantation erfolgte oder erst sekundär nach Beschwerdeeintritt aufgerüstet wurde, zeigte in diesem Zusammenhang keinen Unterschied [14]. Somit erhält die CRT-Aufrüstung bei Patient:innen, die unter rechtsventrikulärer Stimulation eine Herzinsuffizienz entwickeln, eine Klasse I-A-Empfehlung (Abb. 3). Bei Patient:innen mit Schrittmacherindikation besteht bei gleichzeitig eingeschränkter LV-Funktion (LVEF ≤ 40 %) eine Klasse I-A-Empfehlung (Abb. 4). Ab welchem Schweregrad eine primäre CRT-Implantation in Anbetracht einer marginal höheren Komplikationsrate zu rechtfertigen ist, ist bisher umstritten.

Abb. 3: Flussdiagramm zur leitliniengerechten Therapie von Patienten mit Herzinsuffizienz und bereits implantiertem 2-Kammer-Schritt-macher hinsichtlich CRT-Aufrüstung LVEF=linksventrikuläre          Ejektionsfraktion; CRT= kardiale Resynchronisationstherapie; HSM= Herzschrittmacher
Abb. 4: Flussdiagramm zur leitliniengerechten Therapie von Patienten mit Herzinsuffizienz und Schrittmacherindikation vor CIED-Versorgung bezüglich CRT-Implantation
LVEF=linksventrikuläre          Ejektionsfraktion; CRT=kardiale Resynchronisationstherapie;
HSM=Herzschrittmacher

IMPLANTATION

Die linksventrikuläre Sonde zur Resynchronisation des Herzens wird über den Koronarsinus in eine Koronarvene implantiert, die bestenfalls posterolateral im Bereich des linken Ventrikels gelegen ist. Diese posterolateralen Zielvenen (Vv. posteriores ventriculi sinistri) befinden sich zwischen CS-Ostium (und der früh abgehenden V. cordis media) und der sich distal im Sulcus verjüngenden V. cordis magna. Hierzu wird das Koronarsinusostium entweder unter Kontrastmitteldarstellung direkt oder nach Sondierung beispielsweise mit Hilfe eines 0,035 inch Seldingerdrahts indirekt mit einem Guidingkatheter intubiert, der dann bis in den mittleren Abschnitt des CS vorgebracht wird. Anschließend wird ein Ballonkatheter bis hinter die Spitze des Führungskatheters vorgeschoben und eine Phlebographie zur Darstellung geeigneter Zielvenen expandiert. Nach der Auswahl der Zielvene wird der Führungskatheter ca.1 cm vor dem Abgang der Zielvene platziert (Abb. 5 A+B). Mandrin-gesteuerte CS-Sonden können nun bei Zielvenenabgängen mit größerem Kaliber und niedrigem Abgangswinkel direkt vorgebracht und platziert werden. Dünnere Zielvenen mit steilem Abgangswinkel sollten mittels Koronar- bzw. PTCA-Draht angesteuert und intubiert werden. Die CS-Elektrode wird anschließend über den PTCA-Draht in die Zielvene eingebracht (Over the wire-Platzierung) (Abb. 5 C). Als optimal wird eine Sondenposition an der linkslateralen freien Wand auf halbem Weg zwischen Klappenebene und Apex (midventrikulär) angesehen (Abb. 5 D). Die Anatomie der Koronarvenen kann sich von Patient zu Patient sehr unterscheiden. Demzufolge gibt es verschiedene Elektrodentypen (Abb. 6). Die Hauptunterschiede sind Sondenform, Kaliber sowie die Anzahl der elektrischen Kontaktpunkte. Die Fixation dieser Sonden erfolgt in den meisten Fällen passiv durch ein Festklemmen der vorgebogenen Sonde im Zielgefäß. Es besteht zwar die Möglichkeit, luxationsgefährdete Elektroden auch aktiv zu fixieren, doch sollte dies aufgrund des hohen Thrombose- und Verletzungsrisikos sowie einer potenziell schwierigeren Extrahierbarkeit zukünftig äußerst zurückhaltend angewandt werden [10].

Abb. 5: Kardiale Phlebographie. A: Pfeil oben: Vv. posteriores ventriculi sinistri (posterior), Pfeil unten: V. cordis media; B: Pfeil oben: Vv. posteriores ventriculi sinistri (posterio-lateral), Pfeil unten: V. cordis media; C: PTCA- Draht in Zielvene Vv. posteriores ventriculi sinistri (postero-lateral) bei „over the wire“- Technik; D: Quadripolare Sonde in Zielvene Vv. posteriores ventriculi sinistri (posterio-lateral) [15]
Abb. 6: Beispiele unterschiedlicher Koronarsinuselektroden. Von links nach rechts: 2 Beispiele unipolarer LV-Sonden, 6 Beispiele für bipolare LV-Sonden, multipolare LV-Sonde, unipolarer IS- 1-Sondenstecker, bipolarer IS-1-Sondenstecker, bipolarer LV-1-Sondenstecker (Guidant), quadripolarer IS-4-Stecker [15]

PROGRAMMIERUNG

Ziel der Programmierung von CRT-Systemen ist die permanente Resynchronisation („full capture“) der Ventrikel mit einem Pacinganteil von >90 %, um einen bestmöglichen Therapieeffekt zu erreichen. Mittels quadripolarer LV-Sonden werden bis zu 20 verschiedene linksventrikuläre Stimulationsvektoren ermöglicht. Hier laufen die Strompfade entweder zwischen den einzelnen linksventrikulären Polen oder zwischen den LV-Polen und RV-Coil oder dem Device-Gehäuse. Durch die getrennte Ansteuerung des linken und rechten Ventrikels kann die interventrikuläre Verzögerung ideal resynchronisiert und somit die resultierende Hämodynamik optimal eingestellt werden. Durch die Multipolarität der Sonden lässt sich über differenziertes Ansteuern der verschiedenen Stimulationsvektoren die günstigste Reizschwelle erreichen und hinsichtlich verschiedener Stimulationsfelder eine Phrenikus-Stimulation vermeiden.

EXTRAKTION VON CRT-SYSTEMEN 

Bei einer systemischen Infektion oder einer Aggregattascheninfektion eines Cardiac implantable electronic devices (CIED)-Systems besteht eine dringende Indikation zur Systemexplantation. Diese Klasse-I-Empfehlung ist gesellschaftsübergreifend unumstritten. Unter den CIEDs nimmt das CRT hier eine Sonderrolle ein. Die Explantation von CRT-Systemen geht mit einer signifikant höheren Sterblichkeit einher, verglichen mit der anderer Schrittmacher- oder Defibrillatorsysteme (Abb. 7) [17]. Diese Tatsache wird insbesondere durch die nach Extraktion wegfallende kardiale Resynchronisation und die meist zahlreichen Komorbiditäten dieser schwer herzinsuffizienten Patienten erklärt. Ohne kardiale Resynchronisationstherapie muss bei diesen Patienten mit einer Verschlechterung der linksventrikulären Ejektionsfraktion und damit des klinischen Verlaufs der Herzinsuffizienz gerechnet werden. Zudem beeinträchtigt eine Sepsis die hochgradig herzinsuffizienten Patienten gravierend im Sinne einer septischen Kardiomyopathie. Eine Risikostratifizierung, unter welchen Bedingungen (z. B. LVEF vor CRT-Implantation, LVEF während CRT, LV-Sonden-Platzierung) mit einem „low-cardiac output“ zu rechnen ist, ist aktuell Gegenstand klinischer Untersuchungen.

Abb. 7: Kaplan-Meier-Kurven von Patienten mit verschiedenen Typen-infizierter CIED-Systemen. CRT=kardiale Resynchronisationstherapie; P=Pacer; D=Defibrillator [16]

INTERESSENKONFLIKTE

Prof. Dr. Christoph Starck gibt an, über das Deutsche Herzzentrum Berlin Zahlungen erhalten zu haben für Vorträge, Entwicklungsberatung, für die Advisory Board-Mitgliedschaft, als Untersuchungsleiter und für Komitee-Mitgliedschaften von Angiodynamics, Abiomed, Atricure, Medtronic, Spectranetics, Biotronik, LivaNova und Cook Medical sowie als Forschungsunterstützung von Cook Medical und Hylomorph.

Literatur

  1. Cazeau S, Leclercq C, Lavergne T, Walker S, Varma C, Linde C, Garrigue S, Kappenberger L, Haywood GA, Santini M, Bailleul C, Daubert JC. Multisite Stimulation in Cardiomyopathies (MUSTIC) Study Investigators. Effects of multisite biventricular pacing in patients with heart failure and intraventricular conduction delay. N Engl J Med. 2001 Mar 22;344(12):873-80. doi: 10.1056/NE- PMID: 11259720.
  2. Bradley DJ, Bradley EA, Baughman KL, Berger RD, Calkins H, Goodman SN, Kass DA, Powe NR. Cardiac resynchronization and death from progressive heart failure: a meta-analysis of randomized controlled trials. JAMA. 2003 Feb 12;289(6):730-40. doi: 10.1001/

jama.289.6.730. PMID: 12585952.

  1. Lam SK, Owen A. Combined resynchronisation and implantable defibrillator therapy in left ventricular dysfunction: Bayesian network meta-analysis of randomised controlled trials. BMJ. 2007 Nov 3;335(7626):925. doi: 10.1136/bmj.39343.511389.BE. Epub 2007 Oct 11. PMID: 17932160; PMCID: PMC2048879.
  2. McAlister FA, Ezekowitz JA, Wiebe N, Rowe B, Spooner C, Crumley E, Hartling L, Klassen T, Abraham W. Systematic review: cardiac resynchronization in patients with symptomatic heart failure. Ann Intern Med. 2004 Sep 7;141(5):381-90. doi: 10.7326/0003-4819-141-5-200409070-00101. Epub 2004 Aug 16. Erratum in: Ann Intern Med. 2005 Feb 15;142(4):311. PMID: 15353430.
  3. Rivero-Ayerza M, Theuns DA, Garcia-Garcia HM, Boersma E, Simoons M, Jordaens LJ. Effects of cardiac resynchronization therapy on overall mortality and mode of death: a meta-analysis of randomized controlled trials. Eur Heart J. 2006 Nov;27(22):2682-8. doi: 10.1093/eurheartj/ehl203. Epub 2006 Sep 11. PMID: 16966347.
  4. Sipahi I, Carrigan TP, Rowland DY, Stambler BS, Fang JC. Impact of QRS duration on clinical event reduction with cardiac resynchronization therapy: meta-analysis of randomized controlled trials. Arch Intern Med. 2011 Sep 12;171(16):1454-62. doi: 10.1001/

archinternmed.2011.247. Epub 2011 Jun 13. Erratum in: Arch Intern Med. 2011 Sep 12;171(16):1429. PMID: 21670335.

  1. Sipahi I, Chou JC, Hyden M, Rowland DY, Simon DI, Fang JC. Effect of QRS morphology on clinical event reduction with cardiac resynchronization therapy: meta-analysis of randomized controlled trials. Am Heart J. 2012 Feb; 163(2):260-7.e3. doi: 10.1016/j. ahj.2011.11.014. PMID: 22305845; PMCID: PMC4113034.
  2. Linde C, Abraham WT, Gold MR, St John Sutton M, Ghio S, Daubert C. REVERSE (RE-synchronization reVErses Remodeling in Systolic left vEntricular dysfunction) Study Group. Randomized trial of cardiac resynchronization in mildly symptomatic heart failure patients and in asymptomatic patients with left ventricular dysfunction and previous heart failure symptoms. J Am Coll Cardiol. 2008 Dec 2;52(23):1834-1843. doi: 10.1016/j.

jacc.2008.08.027. Epub 2008 Nov 7. PMID:19038680.

  1. Ruschitzka F, Abraham WT, Singh JP, Bax JJ, Borer JS, Brugada J, Dickstein K, Ford I, Gorcsan J 3rd, Gras D, Krum H, Sogaard P, Holzmeister J; EchoCRT Study Group. Cardiac-resynchronization therapy in heart failure with a narrow QRS complex. N Engl J Med. 2013 Oct 10;369(15):1395-405. doi: 10.1056/NEJMoa1306687. Epub 2013 Sep 2. PMID:23998714.
  2. Kardiale Resynchronisationstherapie. In: Fröhlig G, Carlsson J, Jung J, Koglek W, Lemke B, Markewitz A, Neuzner J, Hrsg. Herzschrittmacher- und Defibrillator-Therapie. 3., überarbeitete und aktualisierte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2020.
  3. Brignole M, Botto G, Mont L, Iacopino S, De Marchi G, Oddone D et al. Cardiac resynchronization therapy in patients undergoing atrioventricular junction ablation for permanent atrial fibrillation: a randomized trial. Eur Heart J. 2011 Oct;32(19):2420-9. doi: 10.1093/eurheartj/ehr162. Epub 2011 May 23. PMID: 21606084.
  4. Gasparini M, Auricchio A, Regoli F, Fantoni C, Kawabata M, Galimberti P et al. Four- year efficacy of cardiac resynchronization therapy on exercise tolerance and disease progression: the importance of performing atrio-ventricular junction ablation in patients with atrial fibrillation. J Am Coll Cardiol. 2006 Aug 15;48(4):734-43. doi: 10.1016/j. jacc.2006.03.056. Epub 2006 Jul 24. PMID:16904542.
  5. Wilkoff BL, Cook JR, Epstein AE, Greene HL, Hallstrom AP, Hsia H et al. Dual Chamber and VVI Implantable Defibrillator Trial Investigators. Dual-chamber pacing or ventricular backup pacing in patients with an implantable defibrillator: the Dual Chamber and VVI Implantable Defibrillator (DAVID) Trial. JAMA. 2002 Dec 25;288(24):3115-23. doi:

10.1001/jama.288.24.3115. PMID: 12495391.

  1. Glikson M, Nielsen JC, Kronborg MB, Michowitz Y, Auricchio A, Barbash IM et al. ESC Scientific Document Group. 2021 ESC Guidelines on cardiac pacing and cardiac resynchronization therapy. Eur Heart J. 2021 Sep 14;42(35):3427-3520. doi: 10.1093/eu- rheartj/ehab364. Erratum in: Eur Heart J. 2022 May 1;43(17):1651. PMID: 34455430.
  2. McDonagh TA, Metra M, Adamo M, Gardner RS, Baumbach A, Böhm M et al. 2021 ESC Guidelines for the diagnosis and treatment of acute and chronic heart failure: Developed by the Task Force for the diagnosis and treatment of acute and chronic heart failure of the European Society of Cardiology (ESC) With the special contribution of the Heart Failure Association (HFA) of the ESC. Rev Esp Cardiol (Engl Ed). 2022 Jun;75(6):523. English, Spanish. doi: 10.1016/j.rec.2022.05.005. PMID: 35636830.
  3. In: Ennker J, Falk V, Photiadis J, Starck C, Weymann A, Hrsg. Referenz Herzchirurgie. 1. Auflage. Stuttgart: Thieme; 2022. doi:10.1055/b-006-166045
  4. Stefańczyk P, Nowosielecka D, Polewczyk A, Tułecki Ł, Tomków K, Jacheć W, Lewicka E, Tomaszewski A, Kutarski A. Safety and Effectiveness of Transvenous Lead Extraction in Patients with Infected Cardiac Resynchronization Therapy Devices; Is It More Risky than Extraction of Other Systems? Int J Environ Res Public Health. 2022 May 10;19(10):5803. doi: 10.3390/ijerph19105803. PMID: 35627340; PMCID: PMC9141355.

Das Fachwissensquiz März ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von März ’26 zum Thema „Left Ventricular Assist Device Teil I (Teil 1)“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

Das DGPTM-Fachquiz ist mehr als nur ein Wissenstest – es ist deine spannende Chance zur Fortbildung.

Viel Freude beim Rätseln!

Das Fachwissensquiz Februar ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von Februar ’26 zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Perfusiologie (Teil 2)“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

Das DGPTM-Fachquiz ist mehr als nur ein Wissenstest – es ist deine spannende Chance zur Fortbildung.

Viel Freude beim Rätseln!

Das Fachwissensquiz Januar ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von Januar ’26 zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Perfusiologie (Teil 1)“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

Das DGPTM-Fachquiz ist mehr als nur ein Wissenstest – es ist deine spannende Chance zur Fortbildung.

Viel Freude beim Rätseln!

Bitte im Mitgliederbereich einloggen – es gibt Neuigkeiten für euch

Daten aktualisieren

Im geschützten Mitgliederbereich könnt ihr ab sofort eure persönlichen Angaben prüfen und aktualisieren. Bitte schaut nach, ob Adresse, E-Mail und weitere Kontaktdaten noch stimmen und ergänzt bei Bedarf eure akademischen Titel, damit wir euch künftig korrekt ansprechen können.

Gehaltsumfrage

Außerdem läuft weiterhin unsere Gehaltsumfrage. Eure Teilnahme hilft, ein realistisches Bild der beruflichen Situation in unserer Berufsgruppe zu zeichnen und Argumentationsgrundlagen gegenüber Kliniken, Politik und Öffentlichkeit zu stärken. Die Umfrage ist anonym und in sehr kurzer Zeit erledigt.

EFN-Barcodes herunterladen

Auf Wunsch könnt ihr euch im Mitgliederbereich auch eure persönlichen EFN-Barcodes anzeigen lassen und ausdrucken. So habt ihr sie für Fortbildungen und Zertifikate jederzeit griffbereit.

Wir freuen uns, wenn ihr euch kurz einloggt, eure Daten auf den neuesten Stand bringt und die Angebote im Mitgliederbereich nutzt.

Preisträger Jahrestagung 2025 und Jubilare der DGPTM

Herzlichen Glückwunsch an die Jubilare der DGPTM und an alle, die einen Preis erhalten haben. Ein ebenfalls großer Dank richtet sich an die Sponsoren der Preise.

Eine Übersicht zu den Abstracts der prämierten Arbeiten befindet sich am Ende des Artikels.

 

Tagungspreis 2025 der DGPTM (Sponsor: free life medical GmbH)

Preisträger: Nicola Kwapil, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Nicola Kwapil, Rigobert Schnur (von free life) und PD Dr. Alexander Horke

 

DGTHG-Preis Fokustagung Herz 2025 (Sponsor: Dr. Franz Köhler Chemie GmbH)

Preisträgerin: Dr. Claudia Arenz, Universitätsklinikum Bonn

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Dr. Claudia Arenz, PD Dr. Alexander Horke und Dr. Stefan Fritz (von Köhler Chemie)

 

Nachwuchsförderpreis der Jungen Foren (Sponsor: Dr. Franz Köhler Chemie GmbH)

Preisträgerin: Gloria Nulchis, Universitätsklinikum Tübingen

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Gloria Nulchis, PD Dr. Alexander Horke und Dr. Stefan Fritz (von Köhler Chemie)

 

Innovationspreis (Sponsor: Eurosets GmbH Deutschland)

Preisträger: Nicola Kwapil, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Nicola Kwapil, Martin Schmidthöfer (von Eurosets), PD Dr. Frank Münch, PD Dr. Alexander Horke

 

Förderpreise (Sponsor: Terumo Deutschland GmbH)

A: bestbewerteter Originalbeitrag

Preisträger: Simon Mayer, Herzzentrum Klinikum Stuttgart

Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Lars Saemann, Simon Mayer und Tilo Barth (von Terumo)

B: beste Erstveröffentlichung

Preisträger: Lukas Fiebig, Hochschule Furtwangen

Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Lars Saemann, Lukas Fiebig und Tilo Barth (von Terumo)

 

Preisträger zum Josef Güttler Stipendium

Preisträger: Jhonathan Torres Mosquera, Universitätsklinikum Magdeburg

Auf dem Foto mit PD Dr. Frank Münch

 

 

Hier die Jubilare aus diesem Jahr, jeweils mit PD Dr. Frank Münch

50 jähriges: Jürgen Witt

40 jähriges: Stefan Kasseckert, Albert Dick

25 jähriges: Olaf Sillmann (Foto anbei), Holger Schulze Schleithoff, Mathias Opitz (Foto anbei), Joachim Naumann (Foto anbei), Frank-Oliver Große (Foto anbei), Markus Fischer, Andreas Behrendt, Johannes Amberger

 

 

Übersicht zu den Abstracts der prämierten Arbeiten

Tagungspreis 2025 der DGPTM

A-168 Kompakter ECMO-Trolley – ein Transportsystem für alle Materialien Nicola Kwapil
(Universitätsmedizin Mainz) (DGPTM)

 

DGTHG-Preis Fokustagung Herz 2025

A-158 Pulmonalklappendilatation bei frühsymptomatischer Fallot-Tetralogie: Erste palliative Maßnahme und Einfluß ballonbedingter Klappeneinrisse auf die chirurgische Strategie Dr. Claudia Arenz (Universitätsklinikum Bonn) (DGTHG)

 

Nachwuchsförderpreis der Jungen Foren

A-174 Über die allometrischen Interaktionen der fraktalen Eigenschaften des kardiovaskulären Gefäßsystems und dem Hagen-Poiseuille’schen Gesetz. Erkenntnisse aus einem mathematischen Modell und der Simulaiton per Computational Fluid Dynamics für Bypässe. Gloria Nulchis
(Universitätsklinikum Tübingen)

 

Innovationspreis

A-167 Kinder ECMO Fahrtrage 2.0 – eine standardisierte Lösung für Deutschland Nicola Kwapil
(Universitätsmedizin Mainz) (DGPTM)

 

 

Credits der Fotos:

DGPTM/Klindtworth

Der „Maschinist“ im Saal. Die Arbeit von Perfusionist:innen (Zeitungsartikel)

Im Operationssaal gibt es eine Berufsgruppe, die nie direkt am OP-Tisch stehen und doch überlebenswichtig in ihrer Tätigkeit sind: die Perfusionist:innen. Während das Operationsteam am Herzen arbeitet, steuern sie die Herz-Lungen-Maschine, überwachen Blutfluss, Sauerstoffsättigung und zahlreiche Laborwerte und sorgen dafür, dass der Körper des Patienten auch dann optimal versorgt bleibt, wenn Herz und Lunge vorübergehend stillstehen. Ihre Arbeit verbindet hochpräzise Medizin mit komplexer Medizintechnik – entscheidend dafür, dass solche Eingriffe überhaupt möglich sind.

Zeitungsartikel Donaukurier Geschichte aus dem OP Saal

Willkommen zur neuen Webseite

Nach über einem ¾ Jahr der Planung, intensiven Meetings, Codierung und Schreibarbeit ist am 13.01.2025 ist unsere neue Website live gegangen und wir sind stolz, hier ein neues Zuhause für unsere Mitglieder geschaffen zu haben. Zukünftig soll sie zur zentralen Plattform des Austauschs in unserer Community werden. Dafür arbeiten wir im Hintergrund an spannenden Erweiterungen.

Ein Highlight wird ein eigener „News“-Bereich sein, der euch stets über aktuelle Entwicklungen rund um Perfusion und technische Medizin informiert. Schaut regelmäßig vorbei und bringt euch ein – wir freuen uns auf eure Anregungen!

Anmeldung

oder
Achtung: Mehrfache Anforderungen beschleunigen die Mailzustellung nicht. Ein Login mit Microsoft funktioniert nur, wenn die Microsoft-Email der hinterlegten E-Mail Adresse entspricht.
Als Mitglied der DGPTM können Sie sich mit der bei uns hinterlegten Mailadresse oder Ihrem Benutzernamen ganz einfach mit einem Einmalpasswort einloggen. Dieses bekommen Sie per Mail geschickt. Sie werden danach direkt in den Internen Bereich geleitet.
Ihr Benutzername besteht aus den ersten beiden Buchstaben Ihres Vornamens und Ihrem Nachname (ä=ae ect).