Ausbildungsmodul Extrakorporaler Life Support (ECLS)

Konsensuspapier der DIVI, DGTHG, DGfK, DGAI, DGIIN, DGF, GRC und der DGK

KARDIOTECHNIK Ausgabe:
2021/3; 030(3):103-105

Autor:innen

Trummer1, T. Müller2, R. M. Muellenbach3, A. Markewitz4, K. Pilarczyk5, S. Bittner6, U.Boeken7, C. Benk1, M. Baumgärtel8, A. Bauer9, G. Michels10   1 Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie, Universitäts Herzzentrum Freiburg – Bad Krozingen, Freiburg, Deutschland 2 Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II, Universitätsklinikum Regensburg, Regensburg, Deutschland 3 Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie, Klinikum Kassel, Kassel, Deutschland 4 Bendorf, Deutschland 5 Klinik für Intensivmedizin imland, Klinik Rendsburg, Rendsburg, Deutschland 6 Bildungsinstitut für Pflege und Gesundheit – Bereich Fort- und Weiterbildungsstätte Pflege,  Münster, Deutschland 7 Klinik für Herzchirurgie, Universitätsklinikum Düsseldorf, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Düsseldorf, Deutschland 8 Klinikum Nürnberg Nord, Nürnberg, Deutschland 9 MediClin Herzzentrum Coswig, Coswig, Deutschland 10 Klinik für Akut- und Notfallmedizin, St.-Antonius-Hospital gGmbH, Akademisches Lehrkrankenhaus der RWTH Aachen, Eschweiler, Deutschland Hinweis Dieses Konsensuspapier wurde am 03.02.2021 für die Zeitschrift Der Kardiologe angenommen (https://doi.org/10.1007/s12181-021-00464-x. © Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e. V., published by Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature – all rights reserved 2021). Parallel erscheint es in den Zeitschriften Der Anästhesist, Medizinische Klinik – Intensivmedizin und Notfallmedizin, Notfall + Rettungsmedizin, in der KARDIOTECHNIK und der Zeitschrift für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie.   Aus Gründen der besseren Lesbarkeit und Verständlichkeit der Texte wird in Springer-Publikationen in der Regel das generische Maskulinum als geschlechtsneutrale Form verwendet. Diese Form impliziert immer alle Geschlechter. Trummer, T. Müller und G. Michels sind gleichberechtige Autoren und Initiatoren des Ausbildungsmoduls ECLS.  

Schlüssel­wörter

Herz-Kreislauf-Stillstand, extrakorporaler Life Support, extrakorporale kardiopulmonale Reanimation, extrakorporale Membranoxygenierung, Wiederbelebung, Ausbildung

Zusammen­fassung

Die mechanische Kreislaufunterstützung mittels extrakorporaler Life-Support-Systeme (ECLS) hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Diese kritisch Kranken stellen besondere Herausforderungen an das multiprofessionelle Behandlungsteam und erfordern umfassende, interdisziplinäre und interprofessionelle Konzepte. Aus diesem Grunde wurde zur Gewährleistung einer bestmöglichen Patientenversorgung ein standardisiertes „Ausbildungsmodul ECLS“ auf nationaler, fachgesellschaftlicher Ebene unter Berücksichtigung des notfall- und intensiv-medizinischen Managements geschaffen.

Keywords

Cardiac arrest, extracorporeal life support, extracorporeal cardiopulmonary resuscitation, extracorporeal membrane oxygenation, resuscitation, education


AUSBILDUNGSMODUL ECLS

Die mechanische herz- und kreislaufunterstützende Therapie mittels extrakorporaler Life-Support-Systeme (ECLS) bei Patienten mit akuter Herzinsuffizienz, Postkardiotomieversagen oder im Rahmen von extrakorporaler kardiopulmonaler Reanimation (eCPR) hat in den letzten Jahren nicht nur in Deutschland stark zugenommen [1, 2]. Diese häufig akut und schwer erkrankten Patienten stellen besondere Herausforderungen an das multiprofessionelle Behandlungsteam und erfordern umfassende, interdisziplinäre und interprofessionelle Therapie-/Pflegekonzepte sowie deren konsequente Umsetzung. Aus diesen Gründen und zur Gewährleistung einer bestmöglichen Patientenversorgung ist es naheliegend und wichtig, ein standardisiertes „Ausbildungsmodul ECLS“ auf nationaler, fachgesellschaftlicher Ebene zu etablieren.

In Anlehnung an das eCPR-Konsensuspapier [3] und die sich in Druck befindende S3-Leitlinie zum Einsatz der extrakorporalen Zirkulation (ECLS) bei Herz- und Kreislaufversagen [4] wird von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e. V. (DIVI), der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie e. V. (DGTHG), der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik e. V. (DGfK), der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI), der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensiv- und Notfallmedizin e. V. (DGIIN), der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e. V. (DGF), dem Deutschen Rat für Wiederbelebung – German Resuscitation Council (GRC) und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie e. V. (DGK) ein einheitliches „Ausbildungsmodul ECLS“ zum Einsatz des extrakorporalen Life-Support (ECLS)-Systems empfohlen. Die DIVI e. V. stellt, basierend auf der Interdisziplinarität und der Multiprofessionalität in der Akutmedizin, die koordinierende Fachgesellschaft dar. Jede beteiligte Fachgesellschaft kann das „Ausbildungsmodul ECLS“ grundsätzlich innerhalb der eigenen Fachgesellschaft als eigenes Ausbildungskonzept (z. B. „Sachkundenachweis ECLS“ der DGK e. V.) anbieten. Basierend auf der notwendigen Interdisziplinarität, sollte das „Ausbildungsmodul ECLS“ idealerweise in enger Kooperation mit mindestens einer weiteren beteiligten Fachgesellschaft – DGTHG, DGfK, DGAI, DGIIN, DGF, GRC oder DGK – erfolgen. Die Inhalte des „Ausbildungsmoduls ECLS“ wurden im Konsens mit den Vertretern der jeweiligen Fachgesellschaften abgestimmt.

Das 3-tägige „Ausbildungsmodul ECLS“ richtet sich primär an Intensiv- und Notfallmediziner sowie an Fachärzte für Kardiologie, Anästhesiologie und Herzchirurgie und Fachpflegende, welche sich speziell mit ECLS bzw. eCPR beschäftigen, sowie an Klinische Perfusionisten Kardiotechnik. Die Inhalte des „Ausbildungsmoduls ECLS“ sollen im Rahmen eines einheitlichen Ausbildungsmoduls als eigenständiges oder integriertes Modul in der Intensiv- und Notfallmedizin von den jeweiligen Fachgesellschaften berücksichtigt werden.


Tab. 1: Inhalte des Ausbildungsmoduls ECLS. Jeder Ausbildungstag besteht aus einem theoretischen
und einem praktischen Anteil


Die DGK e. V. hat beschlossen, die Inhalte des „Ausbildungsmoduls ECLS“ als „Sachkunde-ECLS“ in das Curriculum „Kardiovaskuläre Intensiv- und Notfallmedizin“ zu integrieren. Die Koordination bei der DGK e. V. wird über die DGK Akademie gesteuert. Obwohl verschiedene nationale und internationale Empfehlungen zur eCPR und ECLS [3, 5–7] publiziert wurden, existiert bis heute kein einheitliches Konzept zur Qualifizierung in der ECLS-Therapie.

Einige von verschiedenen Fachdisziplinen oder auf lokale Initiative initiierte Kurse basieren uneinheitlich auf ein- bis mehrstufigen Modulen [8–12]. Ein praktikables Ausbildungsmodul auf nationaler Ebene unter Berücksichtigung des notfall- und intensivmedizinischen Managements fehlt bisher. In Kliniken mit einem ECLS-Programm sollen ein Leiter und ein stellvertretender Leiter des ECLS-Teams definiert werden. Entsprechend der sich im Publikationsprozess befindenden S3-Leitlinie zum Einsatz der extrakorporalen Zirkulation (ECLS) bei Herz- und Kreislaufversagen (AWMF-Registernummer 011–021), sollen sowohl der Leiter des ECLS-Programms als auch sein Stellvertreter Facharzt mit der Zusatzweiterbildung Notfall- oder Intensivmedizin sein und über eine mehrjährige Erfahrung bei der Betreuung von ECLS-Patienten verfügen [4, 5]. Die Leitung des ECLS-Teams ist für die adäquate Ausbildung der ECLS-Teammitglieder innerhalb der Klinik verantwortlich [4].

Voraussetzung für die Teilnahme am Ausbildungsmodul ECLS sind eine begonnene oder abgeschlossene Zusatzweiterbildung im Bereich Notfallmedizin, klinischer Akut- und Notfallmedizin oder Intensivmedizin. Für die Teilnahme der (Fach-) Pflegenden gelten keine gesonderten Voraussetzungen. Folgende Inhalte sollen innerhalb des Ausbildungsmoduls ECLS integriert werden (s. a. Tab. 1).

Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung (schriftliche oder mündliche Lernkontrolle) und nachgewiesener Teilnahme an mindestens 15 ECLS-Einsätzen kann von der jeweiligen Fachgesellschaft ein Zertifikat ausgestellt werden (z. B. Ausbildungsmodul ELCS oder Sachkundenachweis ECLS). Für die (Fach-)Pflegenden kann das Zertifikat „ECLS Pflegeexperte“ (kombinierte mündlich und praktische Lernkontrolle) ausgestellt werden. Bei einer ECLS-Erfahrung von ≥10 ECLS-Anwendungen pro Jahr über 5 Jahre verlängert sich das Zertifikat um weitere 5 Jahre, während bei Nichterreichen der Fallzahlen eine Rezertifizierung nach 5 Jahren notwendig ist.


INTERESSENKONFLIKT

G. Trummer ist Gesellschafter der Resuscitec GmbH und in ihr teilzeitbeschäftigt. Darüber hinaus ist er Vorsitzender der Arbeitsgruppe ECMO/eCPR des Deutschen Rates für Wiederbelebung e. V./German Resuscitation Council (GRC) sowie Mitglied der Kommission für Intensivmedizin der DGTHG. Die Interessenkonflikte stehen in keinem Zusammenhang mit der vorliegenden Arbeit.

T. Müller ist Sekretär im Steering Committee der EuroELSO. Der Interessenkonflikt steht in keinem Zusammenhang mit der vorliegenden Arbeit.

R. M. Muellenbach ist Mitglied der Arbeitsgruppe Respiratorisches Versagen der DIVI e. V., des Arbeitskreises Intensivmedizin der DGAI e. V. sowie der Arbeitsgruppe ECMO/eCPR des Deutschen Rates für Wiederbelebung e. V./German Resuscitation Council (GRC). Er erhielt Honorare für Vortragstätigkeiten von Getinge und Pfizer. Die Interessenkonflikte stehen in keinem Zusammenhang mit der vorliegenden Arbeit.

A. Markewitz ist Sekretär der DGTHG und Vorsitzender der Kommission Intensivmedizin der DGTHG und medizinischer Geschäftsführer der DIVI. Er ist zudem Mitglied in der Funktion eines Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats beim TÜVSüd. Die Interessenkonflikte stehen in keinem Zusammenhang mit der vorliegenden Arbeit.

K. Pilarczyk und S. Bittner haben keine Interessenkonflikte. U. Boeken ist Sprecher der Arbeitsgruppe EKZ/MKU der DGTHG e. V. und stellvertretender Sprecher des Clusters A der DGK e. V. sowie Mitglied der Arbeitsgruppe kardiopulmonale Reanimation der DGK e. V. und erhielt Honorare für Vortragstätigkeiten von Getinge, Orion Pharma und LivaNova. Die Interessenkonflikte stehen in keinem Zusammenhang mit der vorliegenden Arbeit.

C. Benk ist Gesellschafter der Resuscitec GmbH und in ihr teilzeitbeschäftigt. Darüber hinaus ist er Vorsitzender der Arbeitsgruppe ECMO der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik. Die Interessenkonflikte stehen in keinem Zusammenhang mit der vorliegenden Arbeit.

M. Baumgärtel ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der DGIIN e. V. sowie der Arbeitsgruppe ECMO/eCPR des Deutschen Rates für Wiederbelebung e. V./German Resuscitation Council (GRC). Er erhielt Honorare für Vortragstätigkeiten von Getinge, Novalung, MSD und Pfizer. Die Interessenkonflikte stehen in keinem Zusammenhang mit der vorliegenden Arbeit.

A. Bauer ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik e. V. (DGfK) sowie Mitglied des Academic Boards des European Boards of Cardiovascular Perfusion, er erhielt Honorare für Vortragstätigkeiten von Keller Medical, Getinge und Terumo. Die Interessenkonflikte stehen in keinem Zusammenhang mit der vorliegenden Arbeit.

G. Michels ist Sprecher der Arbeitsgruppe Kardiopulmonale Reanimation und des Arbeitskreises Mechanische Kreislaufunterstützung der Arbeitsgruppe Interventionelle Kardiologie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie e. V. (DGK) sowie Mitglied der Arbeitsgruppe ECMO/eCPR des Deutschen Rates für Wiederbelebung e. V./German Resuscitation Council (GRC) und erhielt Honorare für Vortragstätigkeiten von Zoll, Getinge, Sedana Medical und Orion Pharma. Die Interessenkonflikte stehen in keinem Zusammenhang mit der vorliegenden Arbeit.


ETHISCHE ASPEKTE UND DATENSCHUTZRECHTLICHES (DSGVO)

Für diesen Beitrag wurden von den Autoren keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien. Für Bildmaterial oder anderweitige Angaben innerhalb des Manuskripts, über die Patienten zu identifizieren sind, liegt von ihnen und/oder ihren gesetzlichen Vertretern eine schriftliche Einwilligung vor.



Literatur

1. Becher PM, Schrage B, Sinning CR et al. Veno arterial extracorporeal membrane oxygenation for cardiopulmonary support. Circulation. 2018;138(20):2298–2300 2. Richardson AS, Schmidt M, Bailey M, Pellegrino VA, Rycus PT, Pilcher DV. ECMO Cardio-Pulmonary Resuscitation (ECPR), trends in survival from an international multicentre cohort study over 12 years. Resuscitation 2017;1,12:34–40 3. Michels G, Wengenmayer T, Hagl C et al. Recommendations for extracorporeal cardiopulmonaryresuscitation (eCPR): consensus statement of DGIIN, DGK, DGTHG, DGfK, DGNI, DGAI, DIVI and GRC. ClinResCardiol. 2019;108(5):455–464 4. S3-Leitlinie zum Einsatz der extrakorporalen Zirkulation (ECLS) bei Herz- und Kreis- laufversagen https://www.awmf.org/leitlinien/detail/anmeldung/1/ll/011-021.html. Zugegriffen: 16. Dez. 2020 5. Abrams D, Garan AR, Abdelbary A et al. Position paper for the organization of ECMO programs for cardiac failure in adults. Intensive CareMed. 2018;44(6):717–729 6. ELSO. ELSO guidelines for training and continuing education of ECMO specialists. Version 1.5. 2010. https://www.elso.org/Portals/0/IGD/ArchiveFileManager97000963d6cusersshyerdocumelsoguidelinesfortrainingandcontinuingeducationofecmospecialists.pdf. Zugegriffen: 16. Dez. 2020 7. Bonello L, Delmas C, Schurtz G et al. Mechanical circulatory support in patients with cardiogenic shock in intensive care units: a position paper of the “Unité de Soins Intensifs de Cardiologie” group of the French Society of Cardiology, endorsed by the “Groupe Athérome et Cardiologie Interventionnelle” of the French Society of Cardiology. Arch Cardiovasc Dis. 2018;111(10):601–612. 8. Douflé G, Fan E. Is ECLS education a mandatory requirement for all critical care trainees? Not yet, and not likely. J Crit Care. 2018;46:157–158. 9. Cook MR, Badulak J, Çoruh B et al. Fellowship training in extracorporeal life support: characterization and educational needs assessment. J Crit Care. 2018;46:159–161. 10. Brogan T. ECMO specialist training manual. Extracorporeal Life Support Organization. 4. Aufl. 2018; AnnArbor. 11. Riley JB, Lucas MT, Samolyk KA et al. Development of the adult ECMO specialist certification examination. J Extra Corpor Technol. 2020;52(2):96–102. 12. Lorusso R, Whitman G, Milojevic M et al. 2020 EACTS/ELSO/STS/AATS expert consensus on postcardiotomy extracorporeal life support in adult patients. AnnThoracSurg. 2021;111(1):327–369.

Das Fachwissensquiz Januar ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von Januar ’26 zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Perfusiologie (Teil 1)“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

Das DGPTM-Fachquiz ist mehr als nur ein Wissenstest – es ist deine spannende Chance zur Fortbildung.

Viel Freude beim Rätseln!

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Daten aktualisieren

Im geschützten Mitgliederbereich könnt ihr ab sofort eure persönlichen Angaben prüfen und aktualisieren. Bitte schaut nach, ob Adresse, E-Mail und weitere Kontaktdaten noch stimmen und ergänzt bei Bedarf eure akademischen Titel, damit wir euch künftig korrekt ansprechen können.

Gehaltsumfrage

Außerdem läuft weiterhin unsere Gehaltsumfrage. Eure Teilnahme hilft, ein realistisches Bild der beruflichen Situation in unserer Berufsgruppe zu zeichnen und Argumentationsgrundlagen gegenüber Kliniken, Politik und Öffentlichkeit zu stärken. Die Umfrage ist anonym und in sehr kurzer Zeit erledigt.

EFN-Barcodes herunterladen

Auf Wunsch könnt ihr euch im Mitgliederbereich auch eure persönlichen EFN-Barcodes anzeigen lassen und ausdrucken. So habt ihr sie für Fortbildungen und Zertifikate jederzeit griffbereit.

Wir freuen uns, wenn ihr euch kurz einloggt, eure Daten auf den neuesten Stand bringt und die Angebote im Mitgliederbereich nutzt.

Preisträger Jahrestagung 2025 und Jubilare der DGPTM

Herzlichen Glückwunsch an die Jubilare der DGPTM und an alle, die einen Preis erhalten haben. Ein ebenfalls großer Dank richtet sich an die Sponsoren der Preise.

Eine Übersicht zu den Abstracts der prämierten Arbeiten befindet sich am Ende des Artikels.

 

Tagungspreis 2025 der DGPTM (Sponsor: free life medical GmbH)

Preisträger: Nicola Kwapil, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Nicola Kwapil, Rigobert Schnur (von free life) und PD Dr. Alexander Horke

 

DGTHG-Preis Fokustagung Herz 2025 (Sponsor: Dr. Franz Köhler Chemie GmbH)

Preisträgerin: Dr. Claudia Arenz, Universitätsklinikum Bonn

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Dr. Claudia Arenz, PD Dr. Alexander Horke und Dr. Stefan Fritz (von Köhler Chemie)

 

Nachwuchsförderpreis der Jungen Foren (Sponsor: Dr. Franz Köhler Chemie GmbH)

Preisträgerin: Gloria Nulchis, Universitätsklinikum Tübingen

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Gloria Nulchis, PD Dr. Alexander Horke und Dr. Stefan Fritz (von Köhler Chemie)

 

Innovationspreis (Sponsor: Eurosets GmbH Deutschland)

Preisträger: Nicola Kwapil, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Nicola Kwapil, Martin Schmidthöfer (von Eurosets), PD Dr. Frank Münch, PD Dr. Alexander Horke

 

Förderpreise (Sponsor: Terumo Deutschland GmbH)

A: bestbewerteter Originalbeitrag

Preisträger: Simon Mayer, Herzzentrum Klinikum Stuttgart

Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Lars Saemann, Simon Mayer und Tilo Barth (von Terumo)

B: beste Erstveröffentlichung

Preisträger: Lukas Fiebig, Hochschule Furtwangen

Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Lars Saemann, Lukas Fiebig und Tilo Barth (von Terumo)

 

Preisträger zum Josef Güttler Stipendium

Preisträger: Jhonathan Torres Mosquera, Universitätsklinikum Magdeburg

Auf dem Foto mit PD Dr. Frank Münch

 

 

Hier die Jubilare aus diesem Jahr, jeweils mit PD Dr. Frank Münch

50 jähriges: Jürgen Witt

40 jähriges: Stefan Kasseckert, Albert Dick

25 jähriges: Olaf Sillmann (Foto anbei), Holger Schulze Schleithoff, Mathias Opitz (Foto anbei), Joachim Naumann (Foto anbei), Frank-Oliver Große (Foto anbei), Markus Fischer, Andreas Behrendt, Johannes Amberger

 

 

Übersicht zu den Abstracts der prämierten Arbeiten

Tagungspreis 2025 der DGPTM

A-168 Kompakter ECMO-Trolley – ein Transportsystem für alle Materialien Nicola Kwapil
(Universitätsmedizin Mainz) (DGPTM)

 

DGTHG-Preis Fokustagung Herz 2025

A-158 Pulmonalklappendilatation bei frühsymptomatischer Fallot-Tetralogie: Erste palliative Maßnahme und Einfluß ballonbedingter Klappeneinrisse auf die chirurgische Strategie Dr. Claudia Arenz (Universitätsklinikum Bonn) (DGTHG)

 

Nachwuchsförderpreis der Jungen Foren

A-174 Über die allometrischen Interaktionen der fraktalen Eigenschaften des kardiovaskulären Gefäßsystems und dem Hagen-Poiseuille’schen Gesetz. Erkenntnisse aus einem mathematischen Modell und der Simulaiton per Computational Fluid Dynamics für Bypässe. Gloria Nulchis
(Universitätsklinikum Tübingen)

 

Innovationspreis

A-167 Kinder ECMO Fahrtrage 2.0 – eine standardisierte Lösung für Deutschland Nicola Kwapil
(Universitätsmedizin Mainz) (DGPTM)

 

 

Credits der Fotos:

DGPTM/Klindtworth

Der „Maschinist“ im Saal. Die Arbeit von Perfusionist:innen (Zeitungsartikel)

Im Operationssaal gibt es eine Berufsgruppe, die nie direkt am OP-Tisch stehen und doch überlebenswichtig in ihrer Tätigkeit sind: die Perfusionist:innen. Während das Operationsteam am Herzen arbeitet, steuern sie die Herz-Lungen-Maschine, überwachen Blutfluss, Sauerstoffsättigung und zahlreiche Laborwerte und sorgen dafür, dass der Körper des Patienten auch dann optimal versorgt bleibt, wenn Herz und Lunge vorübergehend stillstehen. Ihre Arbeit verbindet hochpräzise Medizin mit komplexer Medizintechnik – entscheidend dafür, dass solche Eingriffe überhaupt möglich sind.

Zeitungsartikel Donaukurier Geschichte aus dem OP Saal

Willkommen zur neuen Webseite

Nach über einem ¾ Jahr der Planung, intensiven Meetings, Codierung und Schreibarbeit ist am 13.01.2025 ist unsere neue Website live gegangen und wir sind stolz, hier ein neues Zuhause für unsere Mitglieder geschaffen zu haben. Zukünftig soll sie zur zentralen Plattform des Austauschs in unserer Community werden. Dafür arbeiten wir im Hintergrund an spannenden Erweiterungen.

Ein Highlight wird ein eigener „News“-Bereich sein, der euch stets über aktuelle Entwicklungen rund um Perfusion und technische Medizin informiert. Schaut regelmäßig vorbei und bringt euch ein – wir freuen uns auf eure Anregungen!

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