Statistik Teil 11: Analyse der Überlebenszeit Tutorial 3-2024

KARDIOTECHNIK Ausgabe:
3-2024

Autor:innen

Prof. Dr. Matthias Kohl  Department of Medical and Life Sciences Institute of Precision Medicine Hochschule Furtwangen  Jakob-Kienzle-Str. 17, 78054 Villingen-Schwenningen (Germany)  Phone: +49 (0) 7720 307-4635  E-Mail: matthias.kohl@hs-furtwangen.de  www.hs-furtwangen.de · www.life-data-science.org 

Zusammen­fassung

Die Überlebenszeitanalyse oder allgemeiner die Ereigniszeitanalyse stellt ein wichtiges Hilfsmittel in der medizinischen Forschung dar. Mit Hilfe von Logrank-Tests oder der Cox-Regression lassen sich die Überlebenszeiten von zwei oder mehr Gruppen miteinander vergleichen und die entsprechenden Hazardraten bestimmen. Im Fall der Cox-Regression können auch noch weitere Variablen in die Analyse aufgenommen werden.  Ein besonderes Augenmerk ist bei der Überlebenszeitanalyse auf die Annahme von proportionalen Hazards zu legen. Schneiden sich die Überlebenskurven, so muss man davon ausgehen, dass diese Annahme verletzt ist. In diesem Fall sind sorgfältige Überlegungen nötig, um eine geeignete Analysemethode zu identifizieren. 

Einführung 

Das wichtigste Ziel in der Medizin ist das Überleben der Patient:innen. Gerade bei schwerwiegenden Erkrankungen wie etwa Krebs geht es darum, mit einer Behandlung ein möglichst langes Überleben der Patient:innen zu erreichen. Entsprechend werden Behandlungen meist dahingehend miteinander verglichen, wie lange die Patient:innen nach der Behandlung weiterleben. In diesem Tutorial werden wir uns mit statistischen Methoden für eine solche Überlebenszeitanalyse beschäftigen. Die hier vorgestellten Verfahren eignen sich aber nicht nur für die Analyse des Überlebens, sondern generell für alle Situationen, in denen das Auftreten eines Ereignisses von Interesse ist. Beispiele sind etwa die Zeit bis zum Wiederauftreten einer Erkrankung oder die Zeit bis zur ersten Reparatur oder dem Austausch einer Prothese. Ähnlich wie in den vorangegangenen Tutorien [1–3] werden wir uns mit dem k-Stichprobenfall (k ≥ 1) befassen und werden alle Tests anhand von realen Daten demonstrieren. 

Überlebenszeit 

Wir sprechen im Folgenden immer von Überlebenszeit, wobei wir auch allgemeiner von Ereigniszeit sprechen könnten. Unser Studienziel ist in diesem Fall, das Leben der Patient:innen bis zu deren Versterben nachzuverfolgen. Aus finanzieller oder auch ethischer Sicht sind Studien aber zeitlich begrenzt. Dies führt in der Regel dazu, dass wir nicht von allen Patient:innen die Überlebenszeit ermitteln können, da zumindest ein Teil der Patient:innen über die Studiendauer hinaus überlebt. Bei diesen Patient:innen wissen wir dann nur, dass diese zum Ende der Studie noch lebten. Das Versterben dieser Patient:innen liegt jenseits (rechts) von unserer vorgegebenen Grenze (Studienende). Man nennt dies eine (rechte) Zensierung (vgl. Abschnitt 8.7.1 in [4]). Auch wenn wir von diesen Patient:innen die genaue Überlebenszeit nicht kennen, dürfen wir diese Patient:innen nicht aus der Analyse ausschließen oder die Zensierungszeit als Überlebenszeit annehmen. Beides würde zu einer Unterschätzung der Überlebenszeit, also zu einem Bias führen [5]. 

Die wichtigsten Funktionen für die Überlebensanalyse sind die Überlebens- und die Hazardfunktion. Ist T die Lebenszeit (Zeit bis zum Tod), so entspricht die Überlebensfunktion S der Wahrscheinlichkeit, dass ein Patient (allgemeiner: ein Individuum einer Population) eine Lebenszeit T hat, welche länger als ein vorgegebener Zeitpunkt t ist; d. h.: 

S(t) = P(T > t) (ϵ [0, 1]) 

wobei P die Wahrscheinlichkeit bezeichnet. Die kumulative Hazardfunktion H ist dann: 

H(t) = -ln(S(t)) (≥ 0) 

und die Hazardfunktion h entspricht deren Ableitung: h(t) = H’(t). Die Hazardfunktion beschreibt die Sterberate, also die Rate genau zum Zeitpunkt t zu versterben. Als Hazardfunktionen kommen nur nicht-negative Funktionen (h(t) ≥ 0) in Frage, deren Integral unendlich ist. Dies ergibt sich daraus, dass die Überlebensfunktion S endlich und monoton fallend ist und Werte im Intervall [0, 1] annimmt. Die Überlebensfunktion S(t) wird somit für wachsendes t immer kleiner und ist irgendwann 0. Hieraus folgt, dass die kumulative Hazardfunktion H(t) nicht-negativ und monoton wachsend ist und für wachsendes t irgendwann unendlich ist (vgl. Abschnitt 8.7 in [4]). Vergleicht man das Überleben von zwei Gruppen, so kann man hierfür das Verhältnis der Hazards, die sogenannte Hazardrate, heranziehen. Die Hazardrate entspricht demnach dem relativen Risiko zu versterben [5]. 

Im Fall k = 1 vergleichen wir die Überlebensfunktion S einer Gruppe mit der Überlebensfunktion einer Standardpopulation S0 [6]. Wir erhalten die Nullhypothese 

H0: S = S0 

Im Fall k ≥ 2 führt uns dies auf die folgende Nullhypothese 

H0: S1 = … = Sk 

Die Alternative lautet entsprechend, dass mindestens zwei Gruppen unterschiedliche Überlebensfunktionen aufweisen. Die Gruppen sind hierbei unabhängig voneinander. Im Fall von zwei Gruppen können wir für die Analyse den sogenannten Logrank-Test verwenden [7]. Allgemein kommen hierfür sogenannte lineare Rangtests zum Einsatz. Hierzu zählt auch der Logrank-Test als ein Spezialfall [8]. Eine sehr flexible Alternative zu den Rangtests stellt die Cox-Regression dar, welche es zudem ermöglicht, weitere Variablen in die Analyse einzuschließen [9]. Bei diesen Analysemethoden ist zu beachten, dass die Hazardrate über die Zeit als konstant vorausgesetzt wird. Man spricht daher auch von proportionalen Hazards, und die Cox-Regression wird auch als „proportional hazards regression“ bezeichnet [5]. Konkret bedeutet dies, dass sich die Hazards zwar über die Zeit verändern können, dass deren Verhältnis aber über die Zeit konstant ist. Ist diese Annahme verletzt, gibt es eine Reihe von alternativen Methoden, die man verwenden kann [10]. Die Auswahl eines geeigneten Verfahrens erfordert sorgfältige Überlegungen und geht deutlich über die Zielstellung dieses Tutorials hinaus. 

Wir verzichten auf die Demonstration des 1-Stichprobenfalls, da wir hierfür eine entsprechend passende Standardpopulation (Alter, Geschlecht, etc.) definieren müssten. 

2-Stichprobenfall 

Wir betrachten einen Datensatz zum Einsatz verschiedener Kardioplegieverfahren bei Säuglingen bis 12 kg Körpergewicht, die mit Herz-Lungen-Maschine operiert wurden. Es handelt sich hierbei um Daten aus dem Zeitraum Januar 2014 bis Juli 2021. Die Patient:innen wurden nachverfolgt und falls diese verstarben, das Todesdatum erhoben. Wir vergleichen die zwei Kardioplegieverfahren Custodiol (CCC) mit 333 OPs und Calafiore (MBC) mit 556 OPs. In der CCC-Gruppe verstarben im Beobachtungszeitraum 26 Kinder (7,8 %), in der MBC-Gruppe 54 Kinder (9,7 %). Die Daten dienen nur zur Demonstration der Vorgehensweise. Die Patient:innen wurden nicht weiter stratifiziert und die Analysen auch nicht auf den Herzfehler und die Operation adjustiert. Daher müssen die Ergebnisse mit großer Vorsicht interpretiert werden und es sollten keine voreiligen Rückschlüsse auf die angewandten Kardioplegieverfahren gezogen werden. Wir verwenden für die Berechnungen das R Paket survival [11]. Der Logrank-Test ergibt einen p-Wert von 0,093, die Cox-Regression einen p-Wert von 0,095 (Wald- Test). Im Fall der Cox-Regression gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Gruppenunterschied zu testen. Wählt man den sogenannten Score-Test, so ist das Ergebnis identisch zum Logrank-Test. Als dritte Möglichkeit kann auch ein sogenannter Likelihood-Verhältnistest gewählt werden. Dieser Test ergibt in unserem Fall einen p-Wert von 0,088. Wir erhalten folglich keinen signifikanten Unterschied bei der Überlebenszeit für die beiden Kardioplegieverfahren. Die geschätzte Hazardrate für MBC im Vergleich zu CCC liegt bei 1,51 und das 95 %-Konfidenzintervall (CI95) ist 0,93–2,44. 

Zur Überprüfung der Annahme von proportionalen Hazards verwenden wir die grafische Darstellung der Überlebensfunktionen, wobei die Kurven üblicherweise mit dem Kaplan-Meier-Verfahren geschätzt werden. Alternativ kann hierzu auch der Fleming-Harrington-Schätzer verwendet werden, der sich aus dem Nelson-Aalen-Schätzer für die kumulative Hazardfunktion ableitet (vgl. Abschnitt 8.7.1 in [4]). Sollten sich die Kurven der Überlebensfunktionen schneiden, muss man davon ausgehen, dass die Annahme von proportionalen Hazards nicht erfüllt ist [5]. Da wir in Abbildung 1 keine Überschneidung der Kurven sehen, können wir davon ausgehen, dass in unserem Fall die Annahme zutrifft. 

Die senkrechten Striche in den Kurven in Abbildung 1 stehen für zensierte Daten. In unserem Beispiel ist der Großteil der Beobachtungen zensiert. Üblicherweise wird auch der Median der Überlebenszeit angegeben. Dies ist in unserem Fall nicht möglich, da jeweils noch mehr als 50 % der Patient:innen am Leben waren. Die Überlebensrate nach einem Jahr beträgt im Fall des CCC-Verfahrens 93,9 % (CI95: 91,4–96,5 %) und im Fall des MBC-Verfahrens 91,3 % (CI95: 89,0–93,7%). 

Abb.1: Kaplan-Meier-Überlebenskurven für 333 Patient:innen mit CCC und 556 Patient:innen mit MBC (erstellt mit dem Paket ggsurvfit [12] der Statistiksoft- ware R [13]) 

  

Abb. 2: Kaplan-Meier-Überlebenskurven für 333 Patient:innen mit CCC, 556 Patient:innen mit MBC, 57 Patient:innen mit mix und 115 Patient:innen mit BH (erstellt mit dem Paket ggsurvfit [12] der Statistiksoftware R [13]) 

k-Stichprobenfall 

Wir erweitern die Analyse aus dem 2-Stichprobenfall, indem wir zusätzlich die Möglichkeiten einer gemischten Anwendung von CCC und MBC (mix) betrachten sowie den Fall einer OP am schlagenden Herzen (BH). Die beiden Gruppen bestehen aus 57 (mix) und 115 (BH) Patient:innen, wobei im Fall von mix 3 (5,3 %) und im Fall von BH 15 (13,0 %) Patient:innen verstorben sind. Auch in diesem Gruppenvergleich fehlt die Adjustierung auf das Krankheitsbild, was bei der Interpretation der Ergebnisse bedacht werden muss. Wir verwenden für die Berechnungen wieder das R Paket survival [11]. Im Fall des Logrank-Tests ergibt sich ein p-Wert von 0,145. Im Fall der Cox-Regression erhalten wir p = 0,146 (Score-Test), p = 0,153 (Wald-Test) und p = 0.140 (Likelihood-Verhältnistest). Wir erhalten demnach erneut keinen signifikanten Unterschied zwischen den Überlebenszeiten. Jedoch zeigt die Darstellung der Überlebenskurven in Abbildung 2, dass es eine Überschneidung bei den Kurven für MBC und BH gibt. Das Risiko, kurz nach der OP zu versterben, ist im vorliegenden Datensatz im Fall von MBC größer als im Fall von BH. Nach einer gewissen Zeit kehrt sich dieser Zusammenhang um und BH weist ein höheres Risiko zu versterben auf als MBC. Dies könnte aber auch ein zufälliges Ergebnis sein, da sehr viele Zensierungen vorliegen und nur sehr wenige Todesfälle beobachtet wurden. 

Erneut können wir die mediane Überlebenszeit nicht angeben, da in allen vier Gruppen deutlich mehr als 50 % der Patient:innen noch am Leben waren. Die Überlebensrate nach einem Jahr beträgt im Fall von mix 94,6 % (CI95: 88,9–100 %) und im Fall von BH 89,2 % (CI95: 83,6–95,2 %). 

Im k-Stichprobenfall (k > 2) sollte bei einem signifikanten Ergebnis mit Hilfe von Post-hoc-Tests [2] in Form von paarweisen Logrank-Tests bzw. Cox-Regressionen genauer untersucht werden, welche der Gruppen sich in welcher Weise signifikant unterscheiden. 

Literatur

  1. Kohl M, Münch F (2023). Statistik Teil 8: t-Tests und Alternativen. Kardiotechnik, 2023(4): 143-147.
  2. Kohl M, Münch F (2024). Statistik Teil 9: Die 1-Weg ANOVA. Die Perfusiologie, 2024(1): 15-20.
  3. Kohl M, Münch F (2024). Statistik Teil 10: Wichtige Tests für nominale Merkmale. Die Perfusiologie, 2024(2): 57-62.
  4. Hedderich J, Sachs L (2020). Angewandte Statistik. Methodensammlung mit R. 17. Auflage, Springer-Verlag.
  5. Zwiener I, Blettner M, Hommel G (2011). Survival analysis – part 15 of a series on evaluation of scientific publications. Dtsch Arztebl Int 108(10): 163-9. https://doi.org/10.3238/arztebl.2011.0163.
  6. Finkelstein DM, Muzikansky A, Schoenfeld DA (2003). Comparing survival of a sample to that of a standard population. JNCI: Journal of the National Cancer Institute 95(19): 1434-1439. https://doi.org/10.1093/jnci/djg052 
  7. Mantel N (1966). Evaluation of survival data and two new rank order statistics arising in its consideration. Cancer Chemotherapy Reports. 50 (3): 163-70. 
  8. Harrington DP, Fleming TR (1982). A class of rank test procedures for censored survival data. Biometrika 69(3): 553-566. https://doi.org/10.1093/biomet/69.3.553. 
  9. Cox DR (1972). Regression Models and Life-Tables. Journal of the Royal Statistical Society, Series B. 34 (2): 187-220. https://www.jstor.org/stable/2985181. 
  10. Bardo M, Huber C, Benda N, Brugger J, Fellinger T, Galaune V, Heinz J, Heinzl H, Hooker AC, Klinglmüller F, König F, Mathes T, Mittlböck M, Posch M, Ristl R, Friede T (2024). Methods for non-proportional hazards in clinical trials: A systematic review. Stat Methods Med Res. 33(6): 1069-1092. https://doi.org/10.1177/09622802241242325. 
  11. Therneau TM, Grambsch PM (2000). Modeling Survival Data: Extending the Cox Model. Springer, New York. 
  12. Sjoberg D, Baillie M, Fruechtenicht C, Haesendonckx S, Treis T (2024). ggsurvfit: Flexible Time-to-Event Figures. R package version 1.1.0. 
  13. R Core Team (2024). R: A language and environment for statistical computing. R Foundation for Statistical Computing, Vienna, Austria. URL https://www.R-project.org/ 

Das Fachwissensquiz April ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von April ’26 zum Thema „Left Ventricular Assist Device Teil II“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

Das DGPTM-Fachquiz ist mehr als nur ein Wissenstest – es ist deine spannende Chance zur Fortbildung.

Viel Freude beim Rätseln!

Das Fachwissensquiz März ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von März ’26 zum Thema „Left Ventricular Assist Device Teil I (Teil 1)“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

Das DGPTM-Fachquiz ist mehr als nur ein Wissenstest – es ist deine spannende Chance zur Fortbildung.

Viel Freude beim Rätseln!

Das Fachwissensquiz Februar ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von Februar ’26 zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Perfusiologie (Teil 2)“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

Das DGPTM-Fachquiz ist mehr als nur ein Wissenstest – es ist deine spannende Chance zur Fortbildung.

Viel Freude beim Rätseln!

Das Fachwissensquiz Januar ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von Januar ’26 zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Perfusiologie (Teil 1)“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

Das DGPTM-Fachquiz ist mehr als nur ein Wissenstest – es ist deine spannende Chance zur Fortbildung.

Viel Freude beim Rätseln!

Bitte im Mitgliederbereich einloggen – es gibt Neuigkeiten für euch

Daten aktualisieren

Im geschützten Mitgliederbereich könnt ihr ab sofort eure persönlichen Angaben prüfen und aktualisieren. Bitte schaut nach, ob Adresse, E-Mail und weitere Kontaktdaten noch stimmen und ergänzt bei Bedarf eure akademischen Titel, damit wir euch künftig korrekt ansprechen können.

Gehaltsumfrage

Außerdem läuft weiterhin unsere Gehaltsumfrage. Eure Teilnahme hilft, ein realistisches Bild der beruflichen Situation in unserer Berufsgruppe zu zeichnen und Argumentationsgrundlagen gegenüber Kliniken, Politik und Öffentlichkeit zu stärken. Die Umfrage ist anonym und in sehr kurzer Zeit erledigt.

EFN-Barcodes herunterladen

Auf Wunsch könnt ihr euch im Mitgliederbereich auch eure persönlichen EFN-Barcodes anzeigen lassen und ausdrucken. So habt ihr sie für Fortbildungen und Zertifikate jederzeit griffbereit.

Wir freuen uns, wenn ihr euch kurz einloggt, eure Daten auf den neuesten Stand bringt und die Angebote im Mitgliederbereich nutzt.

Preisträger Jahrestagung 2025 und Jubilare der DGPTM

Herzlichen Glückwunsch an die Jubilare der DGPTM und an alle, die einen Preis erhalten haben. Ein ebenfalls großer Dank richtet sich an die Sponsoren der Preise.

Eine Übersicht zu den Abstracts der prämierten Arbeiten befindet sich am Ende des Artikels.

 

Tagungspreis 2025 der DGPTM (Sponsor: free life medical GmbH)

Preisträger: Nicola Kwapil, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Nicola Kwapil, Rigobert Schnur (von free life) und PD Dr. Alexander Horke

 

DGTHG-Preis Fokustagung Herz 2025 (Sponsor: Dr. Franz Köhler Chemie GmbH)

Preisträgerin: Dr. Claudia Arenz, Universitätsklinikum Bonn

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Dr. Claudia Arenz, PD Dr. Alexander Horke und Dr. Stefan Fritz (von Köhler Chemie)

 

Nachwuchsförderpreis der Jungen Foren (Sponsor: Dr. Franz Köhler Chemie GmbH)

Preisträgerin: Gloria Nulchis, Universitätsklinikum Tübingen

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Gloria Nulchis, PD Dr. Alexander Horke und Dr. Stefan Fritz (von Köhler Chemie)

 

Innovationspreis (Sponsor: Eurosets GmbH Deutschland)

Preisträger: Nicola Kwapil, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Nicola Kwapil, Martin Schmidthöfer (von Eurosets), PD Dr. Frank Münch, PD Dr. Alexander Horke

 

Förderpreise (Sponsor: Terumo Deutschland GmbH)

A: bestbewerteter Originalbeitrag

Preisträger: Simon Mayer, Herzzentrum Klinikum Stuttgart

Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Lars Saemann, Simon Mayer und Tilo Barth (von Terumo)

B: beste Erstveröffentlichung

Preisträger: Lukas Fiebig, Hochschule Furtwangen

Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Lars Saemann, Lukas Fiebig und Tilo Barth (von Terumo)

 

Preisträger zum Josef Güttler Stipendium

Preisträger: Jhonathan Torres Mosquera, Universitätsklinikum Magdeburg

Auf dem Foto mit PD Dr. Frank Münch

 

 

Hier die Jubilare aus diesem Jahr, jeweils mit PD Dr. Frank Münch

50 jähriges: Jürgen Witt

40 jähriges: Stefan Kasseckert, Albert Dick

25 jähriges: Olaf Sillmann (Foto anbei), Holger Schulze Schleithoff, Mathias Opitz (Foto anbei), Joachim Naumann (Foto anbei), Frank-Oliver Große (Foto anbei), Markus Fischer, Andreas Behrendt, Johannes Amberger

 

 

Übersicht zu den Abstracts der prämierten Arbeiten

Tagungspreis 2025 der DGPTM

A-168 Kompakter ECMO-Trolley – ein Transportsystem für alle Materialien Nicola Kwapil
(Universitätsmedizin Mainz) (DGPTM)

 

DGTHG-Preis Fokustagung Herz 2025

A-158 Pulmonalklappendilatation bei frühsymptomatischer Fallot-Tetralogie: Erste palliative Maßnahme und Einfluß ballonbedingter Klappeneinrisse auf die chirurgische Strategie Dr. Claudia Arenz (Universitätsklinikum Bonn) (DGTHG)

 

Nachwuchsförderpreis der Jungen Foren

A-174 Über die allometrischen Interaktionen der fraktalen Eigenschaften des kardiovaskulären Gefäßsystems und dem Hagen-Poiseuille’schen Gesetz. Erkenntnisse aus einem mathematischen Modell und der Simulaiton per Computational Fluid Dynamics für Bypässe. Gloria Nulchis
(Universitätsklinikum Tübingen)

 

Innovationspreis

A-167 Kinder ECMO Fahrtrage 2.0 – eine standardisierte Lösung für Deutschland Nicola Kwapil
(Universitätsmedizin Mainz) (DGPTM)

 

 

Credits der Fotos:

DGPTM/Klindtworth

Der „Maschinist“ im Saal. Die Arbeit von Perfusionist:innen (Zeitungsartikel)

Im Operationssaal gibt es eine Berufsgruppe, die nie direkt am OP-Tisch stehen und doch überlebenswichtig in ihrer Tätigkeit sind: die Perfusionist:innen. Während das Operationsteam am Herzen arbeitet, steuern sie die Herz-Lungen-Maschine, überwachen Blutfluss, Sauerstoffsättigung und zahlreiche Laborwerte und sorgen dafür, dass der Körper des Patienten auch dann optimal versorgt bleibt, wenn Herz und Lunge vorübergehend stillstehen. Ihre Arbeit verbindet hochpräzise Medizin mit komplexer Medizintechnik – entscheidend dafür, dass solche Eingriffe überhaupt möglich sind.

Zeitungsartikel Donaukurier Geschichte aus dem OP Saal

Willkommen zur neuen Webseite

Nach über einem ¾ Jahr der Planung, intensiven Meetings, Codierung und Schreibarbeit ist am 13.01.2025 ist unsere neue Website live gegangen und wir sind stolz, hier ein neues Zuhause für unsere Mitglieder geschaffen zu haben. Zukünftig soll sie zur zentralen Plattform des Austauschs in unserer Community werden. Dafür arbeiten wir im Hintergrund an spannenden Erweiterungen.

Ein Highlight wird ein eigener „News“-Bereich sein, der euch stets über aktuelle Entwicklungen rund um Perfusion und technische Medizin informiert. Schaut regelmäßig vorbei und bringt euch ein – wir freuen uns auf eure Anregungen!

Anmeldung

oder
Achtung: Mehrfache Anforderungen beschleunigen die Mailzustellung nicht. Ein Login mit Microsoft funktioniert nur, wenn die Microsoft-Email der hinterlegten E-Mail Adresse entspricht.
Als Mitglied der DGPTM können Sie sich mit der bei uns hinterlegten Mailadresse oder Ihrem Benutzernamen ganz einfach mit einem Einmalpasswort einloggen. Dieses bekommen Sie per Mail geschickt. Sie werden danach direkt in den Internen Bereich geleitet.
Ihr Benutzername besteht aus den ersten beiden Buchstaben Ihres Vornamens und Ihrem Nachname (ä=ae ect).