Integrierte minimierte Hämodiafiltration im pädiatrischen Extracorporeal Life Support System – Case Report

KARDIOTECHNIK Ausgabe:
3-2022

Autor:innen

F. Münch, N. Kwapil, A. Teske, M. Cuomo, S. Dittrich, A. Purbojo Kinderherzchirurgie Erlangen, Loschgestraße 15, 91054 Erlangen, Universität Erlangen-Nürnberg (Leiter: Prof. Dr. med. Oliver Dewald)

Hauptautor:in

Dr. rer. biol. hum. Frank Münch, ECCP, Perfusionist Universitätsklinikum Erlangen Abteilung Kinderherzchirurgie Leitung Kardiotechnik Loschgestraße 15 91054 Erlangen Telefon: +49 (0) 9131 85-34014 ORCID-ID: 0000-0002-2790-0418 frank.muench@uk-erlangen.de

Schlüssel­wörter

Hämodiafiltration, Hämofiltration, Hyperhydratation, ECLS, Anurie

Zusammen­fassung

Einleitung: Ein unzureichendes Herzzeitvolumen führt postoperativ nicht selten zu einer akuten Niereninsuffizienz mit Anurie. Eine postoperativ länger eingeschränkte Diurese erfordert bei Säuglingen unterstützende Maßnahmen, um eine Überwässerung zu verhindern und die Elimination harnpflichtiger Substanzen zu gewährleisten. Material und Methoden: Ein acht Tage alter Säugling mit Transposition der großen Arterien und 2,7 kg Körpergewicht wurde durch eine Switch-Operation korrigiert. Nach erfolgreicher Operation kam es am ersten Post-OP-Tag zu einem systemischen inflammatorischen Response-Syndrom (SIRS) mit Low-Cardiac-Output, was die Behandlung mit einem Extracorporeal-Life-Support-System (ECLS) erforderlich machte. Trotz adäquatem Herzzeitvolumen (HZV) unter ECLS-Therapie bestand 8 Stunden danach immer noch eine Anurie mit Hyperhydratation, weshalb die Indikation für eine minimierte Hämofiltration (HF) am ECLS gestellt wurde. Das neuartige HF-System setzte sich aus einem Infusomaten Space P (B. Braun Melsungen), 2 * „Heidelberger Verlängerungen“ (Fresenius Kabi) und einem Hämofilter HPH Junior (Terumo Corp.) mit einer Membranoberfläche von 0,09 m² und 8 ml Priming zusammen. Das insgesamt 28 ml Priming umfassende HF-System wurde im Bypass hinter dem Oxygenator und vor der ECLS-Pumpe eingebaut. Mittels separatem Single-Use-Perfusionssensor und einem Ultrasonic Flowcomputer (Fumedica) wurde der Blutfluss überwacht. Ergebnisse: Über die Dauer von 87 Stunden erfolgte eine kontrollierte, den hämodynamischen Verhältnissen angepasste Hämofiltration. Insgesamt konnten 2,9 l Ultrafiltrat gewonnen werden. Bei steigenden Retentionswerten erweiterten wir die reine Hämofiltration mit einem zweiten Infusomaten mit 200 ml/h Dialysatfluss im Gegenstromprinzip zu einer Hämodiafiltration (HDF). Während der folgenden 28 Stunden anhaltenden HDF konnten die Retentionswerte effektiv gesenkt werden. Nach verbesserter kardialer Funktion und einsetzender Diurese konnte das ECLS erfolgreich explantiert werden.

Keywords

Haemodiafiltration, haemofiltration, hyperhydration, ECLS, anuria

EINLEITUNG 

Die Neigung zu Ödemen ist ein bekanntes Problem bei Patient:innen mit einem ExtraCorporeal Life Support (ECLS)-System. Dies tritt sowohl bei Erwachsenen als auch bei pädiatrischen Patient:innen auf und kann durch eine Niereninsuffizienz verstärkt werden bzw. bildet die Grundlage für diese [1–5]. Eine länger andauernde eingeschränkte Diurese erfordert insbesondere bei Säuglingen therapeutische Maßnahmen, um eine weitere Überwässerung und Intoxikation zu verhindern. Klassische Nierenersatzverfahren sind die Hämofiltration (HF) und die Hämodiafiltration (HDF) über einen Sheldon-Katheter an einem separaten Hämofiltrationsgerät mit einem großen extrakorporal zirkulierenden Volumen. Alternativ wird in dieser Patientenkohorte die Peritonealdialyse eingesetzt mit dem möglichen Nachteil, dass die zugeführte Dialyseflüssigkeit im Bauchraum auf vorgeschädigte Organe nachteilig wirkt. 

 

FALLBERICHT 

Wir berichten von einem 8 Tage alten Säugling mit einer Transposition der großen Arterien (TGA-Stellung) und einem Körpergewicht von 2,7 kg nach arterieller Switch-Operation. Die Korrekturoperation mit EKZ wurde in einer Bypasszeit von 308 min mit 170 min Ischämiezeit durchgeführt. Nach komplikationslosem Abgang von der EKZ und Verlegung auf die Intensivstation verschlechterte sich der Zustand des Patienten in der ersten postoperativen Nacht. Es kam zu einem ausgeprägten SIRS mit Low-Cardiac-Output-Syndrom, so dass eine ECLS-Implantation erforderlich wurde. 

Trotz adäquatem HZV unter ECLS-Therapie bestand auch 8 Stunden nach Implantation immer noch eine Anurie mit Ödemen, was die Indikation für eine minimierte Hämofiltration am ECLS darstellte. Das in diesem Fall neuartige Hämofiltrations-System bestand bei diesem ersten Fall aus mehreren Komponenten: ein Infusomat Space P (B. Braun, Melsungen, Deutschland), 2 * Heidelberger Verlängerungen (Fresenius Kabi, Bad Homburg, Deutschland) und einem Hämofilter HPH Junior (Terumo Corp, Tokyo, Japan). Der Hämofilter hatte eine Membranoberfläche von 0,09 m² und 8 ml Priming. Das Primingvolumen für das gesamte Hämofiltrationssystem umfasste 28 ml. Das Hämofiltrationssystem wurde blutseitig als druckabhängiger Bypass in das ECLS integriert. Wie in Abbildung 1 grün dargestellt, wird das Blut aus dem Oxygenator kommend zum Hämofilter geleitet und passiv in den venösen Schenkel vor die ECLS-Pumpe rückgeführt. Links im Bild ist die blutseitige Überwachung des Bypassflusses des Hämofiltrationsystems (Abb. 1) zu sehen. Die Regulierung der Menge des Ultrafiltrats erfolgte über den Infusomaten (30 ml/h). Über die Dauer von 87 Stunden erfolgte eine kontrollierte, den hämodynamischen Verhältnissen angepasste, Hämofiltration. Insgesamt konnten bis zu diesem Zeitpunkt 2,9 l Ultrafiltrat gewonnen werden. 

Abb. 1: Implementierung des Hämofiltrations- bzw. Hämodiafiltrationssystems in ein laufendes ECLS

Trotz HF kam es zu steigenden Retentionswerten mit einem maximalen Kreatinin von 1,71 mg/dl und einem Harnstoff von 84 mg/dl. Daraufhin erweiterten wir die reine HF um einen zweiten Infusomaten mit 200 ml/h Dialysatfluss im Gegenstromprinzip zu einer HDF. Der Abnahmefluss am Dialysatinfusomat musste daraufhin um diese 200 ml/h auf 230 ml/h angepasst werden, um eine effektive Abnahme von 30 ml/h zu erreichen (Abb. 2). Während der folgenden 28 Stunden dauernden HDF konnten die Retentionswerte effektiv gesenkt werden. Das Kreatinin fiel auf 0,53 mg/dl und der Harnstoff auf 29 mg/dl. Bei dann verbesserter kardialer Funktion und wiedereinsetzender Diurese konnte das ECLS-System erfolgreich explantiert werden. 

Wir konnten bei der Behandlung mittels HDF das Auftreten einer behandlungswürdigen Hypophosphatämie detektieren. Nach der HF war der Phosphatwert bei 1 mmol/l und wurde durch die HDF auf 0,33 mmol/l gesenkt (Abb. 2). 

Abb. 2: Labor-Verlaufsgrafik der Retentionswerte

 

DISKUSSION 

Die Indikation zu einer perioperativen ECMO-Therapie bei herzchirurgischen Eingriffen wird mit 2,8 % angegeben [6]. In einer multizentrischen Studie mit 357 pädiatrischen ECMO-Patient:innen zeigten 72 % ein behandlungswürdiges akutes Nierenversagen. Darüber hinaus bezeichnen Gorga et al. das Überwässern von pädiatrischen Patient:innen am ECMO-System als einen unabhängigen Faktor für Krankenhausüberleben [1]. In einer aktuellen Studie aus 2022, an der 60 pädiatrische Einrichtungen teilnahmen, zeigte sich, dass in 45 % der Einrichtungen die konventionelle Dialyseeinheit, in 8 % der Fälle eine in-line-Hämofiltration und in den restlichen Kliniken eine Kombination aus verschiedenen Dialyseverfahren während der ECMO-Therapie Anwendung findet [2]. Im vorliegenden Fall hatten wir neben der Anurie eine starke Hyperhydration am laufenden ECLS-System, was die Indikation für ein Nierenersatzverfahren bedeutete. 

Das Körpergewicht war mit 2,7 kg sehr niedrig und die Zugänge für konventionelle Therapieverfahren äußerst limitiert. Dadurch stellte das Behandlungsteam, das über Erfahrung mit dem Anschluss von Dialysegeräten an größere ECLS-Systeme [3] verfügt, nach innerklinischer Beratung erstmals die Indikation, ein hausinternes, minimiertes pädiatrisches Hämofiltrationssystem zum Volumenentzug am laufenden ECLS-System zu implementieren. 

Nach der anfänglichen Euphorie, dass wir mit dem einfachen HF-System eine optimale Entwässerung des kleinen Neugeborenen erreichten, mussten wir feststellen, dass wir mit dem Verfahren keine ausreichende Clearence erreichen konnten. Daraufhin wurde nach Rücksprache mit der nephrologischen Abteilung eine Erweiterung des Systems durchgeführt, was die gewünschte Reduktion der Retentionswerte hervorbrachte (Abb. 3). 

Abb. 3: Bestandteile des neuen Hämodiafiltrationssystems. Bei dem System werden zwei Infusomaten benötigt. Der erste Infusomat auf der Dialyseseite wird mit einem Fluss von 230 ml/h als Abflussmenge betrieben, und der zweite Infusomat, der im Gegenstromprinzip ebenfalls dialyseseitig angebracht ist, wird mit einer Hämofiltrationslösung Duosol mit 4 mmol Kalium bei einem Fluss von 200 ml/h gespült. So erreichen wir in diesem Beispiel einen effektiven Flüssigkeitsentzug von 30 ml/h

Die Überwachung und notfalls Behandlung von niedrigen Phospatwerten (Normwert: 0,9–2,9 mmol/l) ist essenziell, da Phosphat ein wichtiger Energielieferant für ATP ist. Ein schwerer Phosphatmangel kann u. a. neben Verwirrtheit zu epileptischen Anfällen, Koma, einem gestörten Atemantrieb, verringerter Darmtätigkeit und zu einer perioperativen Schwächung des Herzmuskels führen [7]. 

Nach diesem ersten Fall wurde im Perfusionsteam ein kundenspezifisches Hämodiafiltrationssystem entwickelt. Das mit 18 ml blutseitige Priming inklusive dem Hämofilter kann zu Recht als minimiertes pädiatrische Hämodiafiltration bezeichnet werden (Abb. 4). Die Einsatzzeit bis zum Wechsel des HDF-Systems, bei laufendem ECLS-System oder ECMO, wurde nach den erlaubten Einsatzzeiten von käuflich zu erwerbenden Standard-HDF-Schlauchsets zur Blutreinigung übernommen. Die Einsatzzeit des HDF-Systems ist auf maximal 72 Stunden begrenzt [8]. Diese maximale Einsatzzeit von 72 Stunden wurde daraufhin in der internen SOP für die Behandlung von HDF an der ECMO festgelegt. 

Abb. 4: Zeichnung des neuen kundenspezifischen Hämodiafiltrationssystems mit einem blutseitigen Volumen von 18 ml inklusive Hämofilter (Terumo)

SCHLUSSFOLGERUNG 

Ein effektiver Einsatz eines minimierten Hämofiltrationsverfahrens zum Volumenentzug am ECLS-System ist technisch unproblematisch durchführbar. Die Erweiterung der Hämofiltration zu einer Hämodiafiltration ermöglicht eine effektive Elimination harnpflichtiger Substanzen. Neben der Überwachung der Retentionsparameter ist bei der Hämodiafiltration die Kontrolle des Phosphathaushalts erforderlich. Ein adäquater Volumenentzug bei überwässerten Säuglingen mit Anurie bei laufendem ECLS ist so methodisch möglich – bei stark reduziertem Primingvolumen im Vergleich zu einem konventionellen Dialysegerät. Auf einen zusätzlichen Sheldon-Katheter zur Dialyse kann hierbei verzichtet werden. Somit stellt der Anschluss einer minimierten Hämodiafiltration eine unkomplizierte und schonende Alternative zu konventionellen Nierenersatzverfahren dar. 

 

INTERESSENKONFLIKT 

Die Autoren haben keine relevanten Interessenkonflikte im Rahmen der vorliegenden Publikation. 

Literatur

  1. Gorga SM, Sahay RD, Askenazi DJ, Bridges BC, Cooper DS, Paden ML, Zappitelli M, Gist KM, Gien J, Basu RK, Jetton JG, Murphy HJ, King E, Fleming GM, Selewski Fluid over- load and fluid removal in pediatric patients on extracorporeal membrane oxygenation requi- ring continuous renal replacement therapy: a multicenter retrospective cohort study. Pedi- atr Nephrol. 2020;35(5):871-82. doi: 10.1007/ s00467-019-04468-4.
  2. Gorga SM, Lima L, Askenazi DJ, Bridges BC, Cooper DS, Paden ML, Zappitelli M, Gist KM, Gien J, Jetton JG, Murphy HJ, Fleming GM, Selewski DT, Basu RK. Fluid balance management informs renal replacement thera- py use during pediatric extracorporeal memb- rane oxygenation: A survey report from the kidney intervention during extracorporeal membrane oxygenation group. ASAIO journal (American Society for Artificial Internal Or- gans : 1992). 2022;68(3):407-12. doi: 1097/ mat.0000000000001471.
  3. Teske A, Rieben H, Heinicke Eine Varian- te von NEV an ECMO. Intensive. 2020(28):178-82. doi: 10.1055/a11207797.
  1. Chen YC, Tsai FC, Fang JT, Yang Acute kidney injury in adults receiving extracorpo- real membrane oxygenation. J Formos Med Assoc. 2014;113(11):778-85. doi: 10.1016/j.jf- ma.2014.04.006.
  2. Crosswell A, Brain MJ, Roodenburg Vas- cular access site influences circuit life in con- tinuous renal replacement therapy. Crit Care Resusc. 2014;16(2):127-30.
  3. Perry T, Brown T, Misfeldt A, Lehenbauer D, Cooper DS. Extracorporeal Membrane Oxygenation in Congenital Heart Disease. Children (Basel). 2022;9(3). doi: 10.3390/
  4. Geary DF, Schaefer F. Comprehensive Pe- diatric Philadelphia: MOSBY El- sevier 2008.
  5. Bedienungsanleitung Plasauto∑. Forte Grow Medical CO.,LTD, Japan

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Preisträger Jahrestagung 2025 und Jubilare der DGPTM

Herzlichen Glückwunsch an die Jubilare der DGPTM und an alle, die einen Preis erhalten haben. Ein ebenfalls großer Dank richtet sich an die Sponsoren der Preise.

Eine Übersicht zu den Abstracts der prämierten Arbeiten befindet sich am Ende des Artikels.

 

Tagungspreis 2025 der DGPTM (Sponsor: free life medical GmbH)

Preisträger: Nicola Kwapil, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Nicola Kwapil, Rigobert Schnur (von free life) und PD Dr. Alexander Horke

 

DGTHG-Preis Fokustagung Herz 2025 (Sponsor: Dr. Franz Köhler Chemie GmbH)

Preisträgerin: Dr. Claudia Arenz, Universitätsklinikum Bonn

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Dr. Claudia Arenz, PD Dr. Alexander Horke und Dr. Stefan Fritz (von Köhler Chemie)

 

Nachwuchsförderpreis der Jungen Foren (Sponsor: Dr. Franz Köhler Chemie GmbH)

Preisträgerin: Gloria Nulchis, Universitätsklinikum Tübingen

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Gloria Nulchis, PD Dr. Alexander Horke und Dr. Stefan Fritz (von Köhler Chemie)

 

Innovationspreis (Sponsor: Eurosets GmbH Deutschland)

Preisträger: Nicola Kwapil, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Nicola Kwapil, Martin Schmidthöfer (von Eurosets), PD Dr. Frank Münch, PD Dr. Alexander Horke

 

Förderpreise (Sponsor: Terumo Deutschland GmbH)

A: bestbewerteter Originalbeitrag

Preisträger: Simon Mayer, Herzzentrum Klinikum Stuttgart

Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Lars Saemann, Simon Mayer und Tilo Barth (von Terumo)

B: beste Erstveröffentlichung

Preisträger: Lukas Fiebig, Hochschule Furtwangen

Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Lars Saemann, Lukas Fiebig und Tilo Barth (von Terumo)

 

Preisträger zum Josef Güttler Stipendium

Preisträger: Jhonathan Torres Mosquera, Universitätsklinikum Magdeburg

Auf dem Foto mit PD Dr. Frank Münch

 

 

Hier die Jubilare aus diesem Jahr, jeweils mit PD Dr. Frank Münch

50 jähriges: Jürgen Witt

40 jähriges: Stefan Kasseckert, Albert Dick

25 jähriges: Olaf Sillmann (Foto anbei), Holger Schulze Schleithoff, Mathias Opitz (Foto anbei), Joachim Naumann (Foto anbei), Frank-Oliver Große (Foto anbei), Markus Fischer, Andreas Behrendt, Johannes Amberger

 

 

Übersicht zu den Abstracts der prämierten Arbeiten

Tagungspreis 2025 der DGPTM

A-168 Kompakter ECMO-Trolley – ein Transportsystem für alle Materialien Nicola Kwapil
(Universitätsmedizin Mainz) (DGPTM)

 

DGTHG-Preis Fokustagung Herz 2025

A-158 Pulmonalklappendilatation bei frühsymptomatischer Fallot-Tetralogie: Erste palliative Maßnahme und Einfluß ballonbedingter Klappeneinrisse auf die chirurgische Strategie Dr. Claudia Arenz (Universitätsklinikum Bonn) (DGTHG)

 

Nachwuchsförderpreis der Jungen Foren

A-174 Über die allometrischen Interaktionen der fraktalen Eigenschaften des kardiovaskulären Gefäßsystems und dem Hagen-Poiseuille’schen Gesetz. Erkenntnisse aus einem mathematischen Modell und der Simulaiton per Computational Fluid Dynamics für Bypässe. Gloria Nulchis
(Universitätsklinikum Tübingen)

 

Innovationspreis

A-167 Kinder ECMO Fahrtrage 2.0 – eine standardisierte Lösung für Deutschland Nicola Kwapil
(Universitätsmedizin Mainz) (DGPTM)

 

 

Credits der Fotos:

DGPTM/Klindtworth

Der „Maschinist“ im Saal. Die Arbeit von Perfusionist:innen (Zeitungsartikel)

Im Operationssaal gibt es eine Berufsgruppe, die nie direkt am OP-Tisch stehen und doch überlebenswichtig in ihrer Tätigkeit sind: die Perfusionist:innen. Während das Operationsteam am Herzen arbeitet, steuern sie die Herz-Lungen-Maschine, überwachen Blutfluss, Sauerstoffsättigung und zahlreiche Laborwerte und sorgen dafür, dass der Körper des Patienten auch dann optimal versorgt bleibt, wenn Herz und Lunge vorübergehend stillstehen. Ihre Arbeit verbindet hochpräzise Medizin mit komplexer Medizintechnik – entscheidend dafür, dass solche Eingriffe überhaupt möglich sind.

Zeitungsartikel Donaukurier Geschichte aus dem OP Saal

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