Einsatz einer neuartigen Doppellumen-ECMO-Kanüle zur stufenweisen Therapieanpassung ohne erneute chirurgische Intervention Use of a Novel Dual Lumen ECMO Cannula for Stepwise Therapy Adjustment without Repeat Surgical Intervention

Autor:innen

F. Münch 0000-0002-2790-0418; N. Kwapil 0000-0002-0862-3371 Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie – Kinderherzchirurgie, Mainz, Deutschland WKK Perfusionsservice GmbH & Co. KG, Mainz, Deutschland Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Herzchirurgische Klinik mit Sektion Kinderherzchirurgie, Funktionsbereich Perfusioiologie und Technische Medizin, Erlangen, Deutschland Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Kinderkardiologie, Erlangen, Deutschland Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Klinik für Herzchirurgie mit Sektion Kinderherzchirurgie, Erlangen, Deutschland

Hauptautor:in

Nicola Kwapil, M.Sc. ECCP Bereichsleitung Kinderperfusiologie Klinik und Poliklinik für Herz- und Gefäßchirurgie Langenbeckstraße 1 55131 Mainz E-Mail: Nicola.Kwapil@wkk-gmbh.de Kwapil N.1,2, Polster L.2,3, Wällisch W.4, Weigelt A.4, Purbojo A.5, Münch F.3

Schlüssel­wörter

Doppellumenkanüle, ECMO, ECLS, Strategie, Neugeborene

Zusammen­fassung

Einleitung: Ein Neugeborenes mit pränatal nicht detektierter Transposition der großen Arterien wurde nach rascher postnataler Verschlechterung und kurzer Reanimation aus einem kommunalen Krankenhaus in ein spezialisiertes Zentrum verlegt. Bei kardialer Dekompensation erfolgte ein Rashkind-Manöver. Nach hämodynamischer Stabilisierung wurde am 4. Lebenstag die arterielle Switch-Operation durchgeführt. Intraoperativ traten in der Reperfusionsphase respiratorische Probleme mit pulmonaler Hämorrhagie auf. Aufgrund einer prolongierten EKZ-Zeit von 272 Minuten, ausgeprägter Koagulopathie, progredienter pulmonaler Verschlechterung sowie eingeschränkter linksventrikulärer Funktion wurde die Indikation zur zentralen VA-ECMO-Unterstützung gestellt. Wegen persistierender diffuser Blutungen erfolgte am 4. postoperativen Tag der sekundäre Thoraxverschluss mit Anpassung der ECMO-Therapieziele und der Option, eine reine pulmonale Unterstützung im Verlauf etablieren zu können. Material und Methoden: Hierzu war die Umstellung auf eine cervicale VA-ECMO erforderlich. Erstmals in Europa wurde eine neuartige 13-Fr-Doppellumenkanüle (Cresent RA, Medtronic) implantiert. Der atypische Kanüleneinsatz erfolgte ausschließlich als Drainage-Komponente einer VA-ECMO über einen Y-Konnektor an den venösen ECMO-Schlauch. Arteriell wurde eine 8 Fr. arterielle Kanüle direkt in die rechte Arteria carotis communis implantiert. Dies ermöglicht einen unkomplizierten Wechsel auf eine VV-ECMO ohne erneute größere chirurgische Intervention. Ergebnisse: Nach initialen Drainageproblemen erfolgte am Folgetag die Umstellung auf eine V-VA-ECMO. Durch eine Drosselklemme sowie zusätzliches Flussmesssystem wurden der veno-venöse und veno-arterielle Anteil situationsabhängig jeweils reguliert. Dieses Setting führte zu einer klinischen Stabilisierung des Patienten. Am 9. postoperativen OP-Tag wurde die V-VA-ECMO auf eine VV-ECMO umgestellt. Nach kurzzeitiger VV-ECMO-Unterstützung sowie kontrolliertem Weaning-Test erfolgte die erfolgreiche Explantation. Schlussfolgerung: Die Doppellumenkanüle ermöglicht nach technisch unkomplizierter Einführung eine präzise Positionierung im rechten Vorhof ohne zwingende Lage in der Vena cava inferior. Dies erleichtert die Implantation und erlaubt eine flexiblere Lagerung der Patienten bei reduziertem Dislokationsrisiko. Die Crescent-RA-Kanüle wies als reine Drainagekanüle aufgrund ihres begrenzten Lumendurchmessers Flusslimitationen auf. Dennoch bietet dieses Vorgehen im Rahmen einer geplanten, gestuften ECMO-Strategie deutliche Vorteile und kann insbesondere im Hinblick auf spätere Konfigurationswechsel als vielversprechender Ansatz betrachtet werden. Zusammenfassung: Die extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) stellt eine lebensrettende Therapieoption bei neonatologischen kardiorespiratorischen Krisen dar, insbesondere im Rahmen komplexer angeborener Herzfehler. Bei der Transposition der großen Arterien (TGA) kann die frühe postnatale Phase durch eine rasche hämodynamische Dekompensation geprägt sein, sodass notfallmedizinische und chirurgische Maßnahmen erforderlich werden. Postoperativ wird eine ECMO-Unterstützung in ausgewählten Fällen zur Überbrückung myokardialer oder pulmonaler Erholungsphasen eingesetzt. Traditionell erfordert die Anpassung der ECMO-Konfiguration, etwa der Wechsel von einer veno-arteriellen (VA) zu einer veno-venösen (VV) ECMO, eine erneute chirurgische Intervention mit entsprechenden Risiken; Blutung, Infektion und Gefäßkomplikationen sind bekannte Folgen. Der vorliegende Fallbericht beschreibt den erstmaligen Einsatz einer 13-Fr-Doppellumenkanüle (Crescent RA, Medtronic) in Europa bei einem Neugeborenen mit TGA und pulmonaler Hämorrhagie, um eine flexible, stufenweise Anpassung der ECMO-Strategie zu ermöglichen.

Keywords

Dual lumen cannula, ECMO, ECLS, strategy, new born

Abstract

Introduction: A neonate with prenatally undetected transposition of the great arteries was transferred from a community hospital to a specialized center following rapid postnatal deterioration and brief resuscitation. In the setting of cardiac decompensation, a Rashkind procedure was performed. After hemodynamic stabilization, the arterial switch operation was carried out on the fourth day of life. Intraoperatively, respiratory complications with pulmonary hemorrhage occurred during the reperfusion phase. Owing to a prolonged cardiopulmonary bypass time of 272 minutes, marked coagulopathy, progressive pulmonary deterioration, and impaired left ventricular function, central VA-ECMO support was indicated. Because of persistent diffuse bleeding, secondary chest closure was performed on the fourth postoperative day, with adjustment of the ECMO therapeutic goals and the option of subsequently establishing purely pulmonary support. Materials and Methods: This required a conversion to cervical VA-ECMO. For the first time in Europe, a novel 13 Fr dual lumen cannula (Crescent RA, Medtronic) was implanted. The cannula was used atypically, exclusively as the drainage component of a VA-ECMO, connected to the venous ECMO line via a Y-connector. Arterially, an 8 Fr cannula was implanted directly into the right common carotid artery. This allows an uncomplicated transition to VV-ECMO without a repeat major surgical intervention. Results: After initial drainage problems, conversion to V-VA-ECMO was performed the following day. Using a tubing clamp and an additional flow measurement system, the veno-venous and veno-arterial portions were each regulated as required according to the situation. This setting led to clinical stabilization of the patient. On the ninth postoperative day, the V-VA-ECMO was converted to VV-ECMO. After short-term VV-ECMO support and a controlled weaning test, successful explantation was achieved. Conclusion: After technically uncomplicated insertion, the dual lumen cannula enables precise positioning in the right atrium without an obligatory position in the inferior vena cava. This facilitates implantation and permits more flexible patient positioning with a reduced risk of dislocation. As a pure drainage cannula, the Crescent RA cannula showed flow limitations due to its limited lumen diameter. Nevertheless, within a planned, staged ECMO strategy, this approach offers clear advantages and can be regarded as a promising approach, particularly with respect to later configuration changes.

Einleitung

Die postoperative Versorgung neonatologischer Patienten nach arterieller Switch-Operation stellt hohe Anforderungen an das interdisziplinäre Behandlungsteam. Prolongierte extrakorporale Zirkulation, Koagulopathien, myokardiale Dysfunktion und pulmonale Komplikationen können eine temporäre ECMO-Unterstützung erforderlich machen [1]. Während die initiale ECMO-Implantation häufig zentral erfolgt, ist eine spätere Anpassung der Konfiguration im Verlauf der Erholung teilweise notwendig. Konventionell sind solche Anpassungen mit erneuten chirurgischen Eingriffen verbunden, was insbesondere bei bestehenden Gerinnungsstörungen mit einem erhöhten Komplikationsrisiko einhergeht.

Um diese Komplikationen zu minimieren, entstand die Idee, mit der Doppellumenkanüle, die primär für VV-ECMO eingesetzt wird, eine mehrstufige ECMO-Therapie durchzuführen. Mit der bekannten Doppellumenkanüle, z. B. Avalon (Maquet, Rastatt, Deutschland), für Säuglinge und Kleinkinder ist es notwendig, dass die Kanüle in der oberen und unteren Hohlvene zum Liegen kommt. Des Weiteren muss der Zufluss für arterialisiertes Blut Richtung Trikuspidalklappe gerichtet sein. Diese Lageposition, mit der Kanülenspitze in der IVC, ist überaus herausfordernd und kann gerade bei Säuglingen dislozieren [2]. Eine Fehllage der Kanülenspitze führt zu einer hohen Rezirkulationsrate im ECMO-System, da reinfundiertes, arterialisiertes Blut unmittelbar wieder drainiert wird; dies mindert die Effektivität der ECMO-Behandlung erheblich [3, 4]. Zusätzlich besteht bei Fehllage bzw. Vorschub der Kanülenspitze

in den rechten Ventrikel die Gefahr einer Ruptur des rechten Ventrikels mit Perikardtamponade [5]. Eine neuartige Doppellumenkanüle MC3 Cresent RA (Medtronic, Meerbusch, Germany) wird anders positioniert (Abb. 1). Diese neuartige Spezialkanüle wird über die V. cava superior implantiert und kommt mit der Spitze im Vorhof des Patienten zum Liegen. Die Crescent-RA-Kanüle wurde so konzipiert, dass durch die räumliche Trennung von Drainage- und Reinfusionssegment die Rezirkulation trotz Positionierung im rechten Vorhof gering gehalten wird [4]. Dies eröffnete uns die Möglichkeit, unsere Idee der strategischen stufenweisen ECMO-Deeskalation im nachfolgenden Fallbericht zu evaluieren.

Fallbericht

Im vorliegenden Fall wird der Verlauf eines termingeborenen Neugeborenen geschildert, das aufgrund einer pränatal nicht diagnostizierten Transposition der großen Arterien unmittelbar postnatal eine schwere respiratorische und hämodynamische Verschlechterung entwickelte. Nach kurzzeitiger Reanimation erfolgte die Verlegung in ein spezialisiertes kinderherzchirurgisches Zentrum. Bei ausgeprägter kardialer Dekompensation wurde ein Rashkind-Manöver zur Verbesserung der interatrialen Mischzirkulation durchgeführt. Nach hämodynamischer Stabilisierung erfolgte am 4. Lebenstag die arterielle Switch-Operation. In der Reperfusionsphase traten schwerwiegende respiratorische Komplikationen mit pulmonaler Hämorrhagie auf. Zusätzlich bestanden eine ausgeprägte Koagulopathie, eine prolongierte extrakorporale Zirkulationszeit von 272 Minuten sowie eine relevante linksventrikuläre Dysfunktion. Aufgrund der kombinierten kardio-pulmonalen Insuffizienz wurde eine zentrale VA-ECMO bei offenem Thorax implantiert. Am 4. postoperativen Tag erschwerten anhaltende diffuse Blutungen die Aufrechterhaltung des offenen Thorax, welche auch weiter durch die zentrale ECMO begünstigt wurde. Zusätzlich stellt der offene Thorax bei einer prolongierten ECMO-Therapie ein erhebliches Infektionsrisiko dar. Zur Reduktion des Blutungsrisikos erfolgte ein sekundärer Thoraxverschluss, der gleichzeitig eine Umstellung der ECMO von der zentralen auf eine zervikale Kanülierung erforderte.

Hierbei wurde erstmals in Europa die 13-Fr-Crescent-RA-Doppellumenkanüle (Medtronic, Meerbusch, Deutschland) implantiert (Abb. 1). Die Kanüle wurde atypisch ausschließlich als venöse Drainagekanüle verwendet und über einen Y-Konnektor in die venöse ECMO-Leitung integriert. Zur Vervollständigung der VA-ECMO wurde arteriell eine 8-Fr-Kanüle (Medtronic, Meerbusch, Deutschland) in die rechte Arteria carotis communis implantiert. Dieses Setup wurde bewusst gewählt, um spätere Übergänge zu einer V-VA- oder VV-ECMO ohne erneute chirurgische Freilegung zu ermöglichen (Abb. 2).

Nach Implantation zeigte sich initial eine intermittierende Drainageinstabilität mit limitierter maximaler Flussleistung durch die Reduzierung des venösen Kanülendurchmessers von 16 Fr. auf 13 Fr. und temporären Ansaug-(Suck-down-)Ereignissen, die durch Volumenoptimierung und Anpassung der Kanülenposition beherrscht werden konnten (siehe Diskussion). Durch Optimierung der Kanülenposition sowie gezielte hämodynamische Anpassungen konnte eine suffizientere Drainage etabliert werden, sodass am Folgetag eine Umstellung auf eine V-VA-ECMO-Konfiguration erfolgte.

Die Flussregulation und Therapieanpassung erfolgten mithilfe einer Drosselklemme und eines externen Flussmesssystems (Abb. 2B). Dadurch konnte das Verhältnis zwischen veno-venöser und veno-arterieller Unterstützung präzise und situationsabhängig reguliert werden. Unter zentraler VA-ECMO wurden Flussraten bis etwa 580 ml/min erreicht. Nach Umstellung auf die V-VA-Konfiguration lagen die maximal stabil erreichbaren Flussraten bei etwa 150 ml/min (V-A-Anteil) und 300 ml/min (V-V-Anteil). Unter VV-ECMO konnten stabile respiratorische Unterstützungsflüsse von etwa 300 ml/min erzielt werden. Dieses Vorgehen führte zu einer deutlichen klinischen Stabilisierung mit Verbesserung der pulmonalen Funktion, Rückgang der Kreislaufinstabilität und Normalisierung der Gerinnungsparameter. Besonders hilfreich war auch in dieser initialen Situation das Nahinfrarotspektroskopie(NIRS)-Monitoring, welches nach weiterer Flussanpassung stetig in Richtung der Baseline tendierte. Das NIRS-Monitoring ist essentiell für die Behandlung mit ECMO [6].

Am 9. postoperativen Tag wurde die ECMO auf eine reine VV-EC-MO umgestellt, ohne dass eine erneute chirurgische Intervention erforderlich war. Die arterielle Kanüle konnte gezogen werden. Nach einer kurzen Phase der reinen respiratorischen Unterstützung mittels VV-ECMO-Konfiguration sowie erfolgreichem Weaning-Test konnte das Assist-System vollständig explantiert werden. Der weitere klinische Verlauf gestaltete sich stabil mit suffizienter Atmung und stabilen Kreislaufverhältnissen. Am 5. Tag nach der erfolgreichen Explantation ist das Kind leider an einem Leber- bzw. Multiorganversagen verstorben.

Diskussion

Der vorliegende Fall beschreibt den erfolgreichen klinischen Einsatz einer neuartigen RA-Doppellumenkanüle zur flexiblen ECMO-Therapiesteuerung bei einem neonatologischen Hochrisikopatienten. Der wesentliche Vorteil dieses Zugangs liegt in der Möglichkeit, ECMO-Konfigurationen ohne erneute chirurgische Intervention anzupassen. Die Deeskalation von einer VA- über eine V-VA- zu einer VV-ECMO zur reinen pulmonalen Erholung war in diesem Fall ohne zusätzliche operative Risiken realisierbar.

Die postoperative ECMO-Unterstützung nach arterieller Switch-Operation bzw. bei Neugeborenen mit TGA ist als Überbrückung myokardialer und pulmonaler Erholungsphasen etabliert [1]. Doppellumenkanülen für die VV-ECMO sind grundsätzlich auch bei

Neugeborenen und Kleinkindern einsetzbar; ihre klassische bikavale Positionierung mit der Kanülenspitze in der V. cava inferior ist jedoch technisch anspruchsvoll und mit einem relevanten Dislokations- und Fehllagerisiko verbunden, das zu erhöhter Rezirkulation bis hin zur Verletzung des rechten Ventrikels führen kann [2, 3, 5]; die echokardiographisch gestützte Lagekontrolle ist hierbei essenziell [7]. Die vorhofnahe Positionierung der Crescent-RA-Kanüle verzichtet auf die zwingende Lage in der V. cava inferior und kann dadurch das Dislokationsrisiko reduzieren, während die Rezirkulation konstruktionsbedingt gering bleibt [4]. Der hier beschriebene, strategisch geplante Deeskalationspfad von der VA- über die V-VA- zur VV-ECMO ohne erneute chirurgische Freilegung reduziert das mit einer Rekanülierung verbundene Blutungs- und Infektionsrisiko – ein in der frühen postoperativen Phase mit ausgeprägter Koagulopathie besonders relevanter Aspekt. Die flussgesteuerte Therapieanpassung wurde kontinuierlich mittels zerebraler Nahinfrarotspektroskopie (NIRS) überwacht, was den Empfehlungen zum Neuromonitoring unter ECMO entspricht [6].

Von besonderer Bedeutung ist das Design der Crescent-RA-Kanüle. Die Kanüle ist in den Größen 13, 15 und 19 Fr verfügbar und ermöglicht eine präzise Positionierung im rechten Vorhof, ohne zwingend in der Vena cava inferior liegen zu müssen. Dadurch reduziert sich das Risiko einer Dislokation, und es ergibt sich eine größere Flexibilität bei der Lagerung des Patienten. Diese Eigenschaften sind insbesondere bei Neugeborenen mit komplexen postoperativen Verläufen klinisch relevant.

Der Fall zeigt einen vielversprechenden Ansatz insbesondere bei kardiopulmonalen Mischbildern im neonatalen und frühkindlichen Alter. Durch die Möglichkeit einer strategisch geplanten ECMO-Deeskalation kann der chirurgische Aufwand reduziert und das Gesamtmanagement sowie das Outcome verbessert werden.

Initial zeigte sich unter alleiniger Nutzung der 13-Fr-Crescent-RA-Kanüle als venöse Drainage eine limitierte maximale Flussleistung. Ursächlich ist der kleine Innendurchmesser des Drainagelumens: Nach dem Hagen-Poiseuille-Zusammenhang steigt der Strömungswiderstand näherungsweise mit der vierten Potenz des reziproken Radius, sodass bereits geringe Lumenreduktionen einen überproportionalen Druckabfall und damit einen hohen erforderlichen Sog verursachen [8]. Die Drainage-(Zufluss-)Seite von Doppellumenkanülen weist zudem einen deutlich höheren Druckabfall auf als die Reinfusionsseite [9]. Der resultierende hohe negative Drainagedruck begünstigt bei grenzwertiger Vorlast intermittierende Ansaug-(Suck-down-)Ereignisse an der Vorhofwand mit konsekutiver Drainageinstabilität. Diese ließ sich durch Volumenoptimierung, Feinjustierung der Kanülenposition

Abb. 1: (A) Links dargestellt Kanülenart der Mitbewerber mit Kanülenspitze in der IVC; (B) rechts dargestellt Medtronic Cresent RA mit Kanülenspitze im rechten Vorhof [10].
Abb. 1: (A) Links dargestellt Kanülenart der Mitbewerber mit Kanülenspitze in der IVC; (B) rechts dargestellt Medtronic Cresent RA mit Kanülenspitze im rechten Vorhof [10].
Abb. 2: (A) Links dargestellt VA-Konfiguration; (B) rechts V-VA-Konfiguration mit Drosselklemme und separatem Flusssensor.
Abb. 2: (A) Links dargestellt VA-Konfiguration; (B) rechts V-VA-Konfiguration mit Drosselklemme und separatem Flusssensor.

A

B

A

B

sowie eine Drosselklemme mit separatem Flusssensor zur situationsabhängigen Aufteilung des veno-venösen und veno-arteriellen Anteils beherrschen. Die begrenzte maximale Flussleistung ist somit eine technische Eigenschaft der Kanüle und keine methodische Limitation des Fallberichts; sie sollte insbesondere bei neonatologischen Patienten mit hohem Unterstützungsbedarf bzw. bei Erfordernis eines vollen Herzzeitvolumens im VA-Anteil berücksichtigt werden.

Limitationen

Die vorliegende Arbeit ist als Einzelfallbericht (n = 1) zu werten und erlaubt keine verallgemeinernden Aussagen zu Sicherheit und Wirksamkeit; der Einsatz der Crescent-RA-Kanüle als alleinige Drainagekanüle erfolgte off-label.

Schlussfolgerung

Die Doppellumenkanüle ermöglicht nach technisch unkomplizierter Implantation eine sichere und präzise Positionierung im rechten Vorhof ohne zwingende Lage in der Vena cava inferior. Dies erleichtert die Implantation und erlaubt eine flexiblere Lagerung der Patienten bei reduziertem Dislokationsrisiko. Trotz flussbedingter Limitationen bei Verwendung als alleinige Drainagekanüle bietet dieses Vorgehen im Rahmen einer geplanten, gestuften ECMO-Strategie deutliche Vorteile. Die wesentlichen Vorteile liegen in der Möglichkeit einer stufenweisen ECMO-Deeskalation (VA → V-VA → VV) mit denselben Kanülen und ohne erneute chirurgische Intervention, der damit verbundenen Reduktion von Blutungs- und Infektionsrisiken, der einfachen Platzierung der Kanüle sowie der flexibleren Lagerung des Patienten bei reduziertem Dislokationsrisiko durch die vorhofnahe Positionierung. Insbesondere im Hinblick auf spätere Konfigurationswechsel stellt der Einsatz der Crescent-RA-Kanüle einen vielversprechenden Ansatz für komplexe neonatale ECMO-Verläufe dar.

Interessenkonflikte

Die Autoren haben keine Interessenkonflikte im Rahmen des vorliegenden Case Reports.

Literatur

Literatur

  1. Weeda JA, Van Der Palen RLF, Bunker-Wiersma HE, Koers L, Van Es E, Hazekamp MG, et al. Perioperative extracorporeal membrane oxygenation in neonates with transposition of the great arteries: 15 years of experience. European journal of cardio-thoracic surgery : official journal of the European Association for Cardio-thoracic Surgery. 2025; 67(2).
  2. Moscatelli A, Febbo F, Buratti S, Pezzato S, Bagnasco F, Lampugnani E, et al. Intensivists Performed Percutaneous Bicaval Double-Lumen Echo-Guided Extracorporeal Membrane Oxygenation Cannulation at Bedside in Newborns and Children: A Retrospective Analysis. Pediatric critical care medicine : a journal of the Society of Critical Care Medicine and the World Federation of Pediatric Intensive and Critical Care Societies. 2019; 20(6): 551 – 9.
  3. Lindholm JA. Cannulation for veno-venous extracorporeal membrane oxygenation. Journal of thoracic disease. 2018; 10(Suppl 5): S606 – S12.
  4. Parker LP, Svensson Marcial A, Brismar TB, Broman LM, Prahl Wittberg L. Hemodynamic and recirculation performance of dual lumen cannulas for venovenous extracorporeal membrane oxygenation. Sci Rep. 2023; 13(1): 7472.
  5. Hirose H, Yamane K, Marhefka G, Cavarocchi N. Right ventricular rupture and tamponade caused by malposition of the Avalon cannula for venovenous extracorporeal membrane oxygenation. Journal of cardiothoracic surgery. 2012; 7: 36.
  6. Pandiyan P, Cvetkovic M, Antonini MV, Shappley RKH, Karmakar SA, Raman L. Clinical Guidelines for Routine Neuromonitoring in Neonatal and Pediatric Patients Supported on Extracorporeal Membrane Oxygenation. ASAIO journal (American Society for Artificial Internal Organs: 1992). 2023; 69(10): 895 – 900.
  7. Griffee MJ, Tonna JE, McKellar SH, Zimmerman JM. Echocardiographic Guidance and Troubleshooting for Venovenous Extracorporeal Membrane Oxygenation Using the Dual-Lumen Bicaval Cannula. Journal of cardiothoracic and vascular anesthesia. 2018; 32(1): 370 – 8.
  8. Broman LM, Westlund CJ, Gilbers M, Perry da Camara L, Prahl Wittberg L, Taccone FS, et al. Pressure and flow properties of dual-lumen cannulae for extracorporeal membrane oxygenation. Perfusion. 2020; 35(8): 736 – 44.
  9. Wang S, Force M, Kunselman AR, Palanzo D, Brehm C, Undar A. Hemodynamic Evaluation of Avalon Elite Bi-Caval Dual Lumen Cannulas and Femoral Arterial Cannulas. Artificial organs. 2019; 43(1): 41 – 53.
  10. Medtronic. Extracorporeal Membrane Oxygenation (ECMO) U.S. product catalog. Medtronic; 2025.

Das Fachwissensquiz Mai ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von Mai ’26 zum Thema „Fragen aus der klinischen Routine (Teil 1)“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

Das DGPTM-Fachquiz ist mehr als nur ein Wissenstest – es ist deine spannende Chance zur Fortbildung.

Viel Freude beim Rätseln!

Das Fachwissensquiz April ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von April ’26 zum Thema „Left Ventricular Assist Device Teil II“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

Das DGPTM-Fachquiz ist mehr als nur ein Wissenstest – es ist deine spannende Chance zur Fortbildung.

Viel Freude beim Rätseln!

Das Fachwissensquiz März ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von März ’26 zum Thema „Left Ventricular Assist Device Teil I (Teil 1)“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

Das DGPTM-Fachquiz ist mehr als nur ein Wissenstest – es ist deine spannende Chance zur Fortbildung.

Viel Freude beim Rätseln!

Das Fachwissensquiz Februar ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von Februar ’26 zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Perfusiologie (Teil 2)“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

Das DGPTM-Fachquiz ist mehr als nur ein Wissenstest – es ist deine spannende Chance zur Fortbildung.

Viel Freude beim Rätseln!

Das Fachwissensquiz Januar ’26 ist online!

Das Fachwissensquiz von Januar ’26 zum Thema „Künstliche Intelligenz in der Perfusiologie (Teil 1)“ ist online!

Jeden ersten Montag im Monat bietet dir die DGPTM die Gelegenheit, dein Fachwissen auf den Prüfstand zu stellen und aufzufrischen.

Für jedes absolvierte Quiz erhältst du einen halben Punkt zur EBCP-Akkreditierung. Mit regelmäßiger Teilnahme kannst du so bis zu sechs Punkte im Jahr erreichen. Achtung: Hierfür musst Du eingeloggt sein! Den Fortbildungsnachweis findest Du im Mitgliederbereich.

Das DGPTM-Fachquiz ist mehr als nur ein Wissenstest – es ist deine spannende Chance zur Fortbildung.

Viel Freude beim Rätseln!

Bitte im Mitgliederbereich einloggen – es gibt Neuigkeiten für euch

Daten aktualisieren

Im geschützten Mitgliederbereich könnt ihr ab sofort eure persönlichen Angaben prüfen und aktualisieren. Bitte schaut nach, ob Adresse, E-Mail und weitere Kontaktdaten noch stimmen und ergänzt bei Bedarf eure akademischen Titel, damit wir euch künftig korrekt ansprechen können.

Gehaltsumfrage

Außerdem läuft weiterhin unsere Gehaltsumfrage. Eure Teilnahme hilft, ein realistisches Bild der beruflichen Situation in unserer Berufsgruppe zu zeichnen und Argumentationsgrundlagen gegenüber Kliniken, Politik und Öffentlichkeit zu stärken. Die Umfrage ist anonym und in sehr kurzer Zeit erledigt.

EFN-Barcodes herunterladen

Auf Wunsch könnt ihr euch im Mitgliederbereich auch eure persönlichen EFN-Barcodes anzeigen lassen und ausdrucken. So habt ihr sie für Fortbildungen und Zertifikate jederzeit griffbereit.

Wir freuen uns, wenn ihr euch kurz einloggt, eure Daten auf den neuesten Stand bringt und die Angebote im Mitgliederbereich nutzt.

Preisträger Jahrestagung 2025 und Jubilare der DGPTM

Herzlichen Glückwunsch an die Jubilare der DGPTM und an alle, die einen Preis erhalten haben. Ein ebenfalls großer Dank richtet sich an die Sponsoren der Preise.

Eine Übersicht zu den Abstracts der prämierten Arbeiten befindet sich am Ende des Artikels.

 

Tagungspreis 2025 der DGPTM (Sponsor: free life medical GmbH)

Preisträger: Nicola Kwapil, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Nicola Kwapil, Rigobert Schnur (von free life) und PD Dr. Alexander Horke

 

DGTHG-Preis Fokustagung Herz 2025 (Sponsor: Dr. Franz Köhler Chemie GmbH)

Preisträgerin: Dr. Claudia Arenz, Universitätsklinikum Bonn

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Dr. Claudia Arenz, PD Dr. Alexander Horke und Dr. Stefan Fritz (von Köhler Chemie)

 

Nachwuchsförderpreis der Jungen Foren (Sponsor: Dr. Franz Köhler Chemie GmbH)

Preisträgerin: Gloria Nulchis, Universitätsklinikum Tübingen

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Gloria Nulchis, PD Dr. Alexander Horke und Dr. Stefan Fritz (von Köhler Chemie)

 

Innovationspreis (Sponsor: Eurosets GmbH Deutschland)

Preisträger: Nicola Kwapil, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Nicola Kwapil, Martin Schmidthöfer (von Eurosets), PD Dr. Frank Münch, PD Dr. Alexander Horke

 

Förderpreise (Sponsor: Terumo Deutschland GmbH)

A: bestbewerteter Originalbeitrag

Preisträger: Simon Mayer, Herzzentrum Klinikum Stuttgart

Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Lars Saemann, Simon Mayer und Tilo Barth (von Terumo)

B: beste Erstveröffentlichung

Preisträger: Lukas Fiebig, Hochschule Furtwangen

Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Lars Saemann, Lukas Fiebig und Tilo Barth (von Terumo)

 

Preisträger zum Josef Güttler Stipendium

Preisträger: Jhonathan Torres Mosquera, Universitätsklinikum Magdeburg

Auf dem Foto mit PD Dr. Frank Münch

 

 

Hier die Jubilare aus diesem Jahr, jeweils mit PD Dr. Frank Münch

50 jähriges: Jürgen Witt

40 jähriges: Stefan Kasseckert, Albert Dick

25 jähriges: Olaf Sillmann (Foto anbei), Holger Schulze Schleithoff, Mathias Opitz (Foto anbei), Joachim Naumann (Foto anbei), Frank-Oliver Große (Foto anbei), Markus Fischer, Andreas Behrendt, Johannes Amberger

 

 

Übersicht zu den Abstracts der prämierten Arbeiten

Tagungspreis 2025 der DGPTM

A-168Kompakter ECMO-Trolley – ein Transportsystem für alle MaterialienNicola Kwapil
(Universitätsmedizin Mainz) (DGPTM)

 

DGTHG-Preis Fokustagung Herz 2025

A-158Pulmonalklappendilatation bei frühsymptomatischer Fallot-Tetralogie: Erste palliative Maßnahme und Einfluß ballonbedingter Klappeneinrisse auf die chirurgische StrategieDr. Claudia Arenz (Universitätsklinikum Bonn) (DGTHG)

 

Nachwuchsförderpreis der Jungen Foren

A-174Über die allometrischen Interaktionen der fraktalen Eigenschaften des kardiovaskulären Gefäßsystems und dem Hagen-Poiseuille’schen Gesetz. Erkenntnisse aus einem mathematischen Modell und der Simulaiton per Computational Fluid Dynamics für Bypässe.Gloria Nulchis
(Universitätsklinikum Tübingen)

 

Innovationspreis

A-167Kinder ECMO Fahrtrage 2.0 – eine standardisierte Lösung für DeutschlandNicola Kwapil
(Universitätsmedizin Mainz) (DGPTM)

 

 

Credits der Fotos:

DGPTM/Klindtworth

Der „Maschinist“ im Saal. Die Arbeit von Perfusionist:innen (Zeitungsartikel)

Im Operationssaal gibt es eine Berufsgruppe, die nie direkt am OP-Tisch stehen und doch überlebenswichtig in ihrer Tätigkeit sind: die Perfusionist:innen. Während das Operationsteam am Herzen arbeitet, steuern sie die Herz-Lungen-Maschine, überwachen Blutfluss, Sauerstoffsättigung und zahlreiche Laborwerte und sorgen dafür, dass der Körper des Patienten auch dann optimal versorgt bleibt, wenn Herz und Lunge vorübergehend stillstehen. Ihre Arbeit verbindet hochpräzise Medizin mit komplexer Medizintechnik – entscheidend dafür, dass solche Eingriffe überhaupt möglich sind.

Zeitungsartikel Donaukurier Geschichte aus dem OP Saal

Willkommen zur neuen Webseite

Nach über einem ¾ Jahr der Planung, intensiven Meetings, Codierung und Schreibarbeit ist am 13.01.2025 ist unsere neue Website live gegangen und wir sind stolz, hier ein neues Zuhause für unsere Mitglieder geschaffen zu haben. Zukünftig soll sie zur zentralen Plattform des Austauschs in unserer Community werden. Dafür arbeiten wir im Hintergrund an spannenden Erweiterungen.

Ein Highlight wird ein eigener „News“-Bereich sein, der euch stets über aktuelle Entwicklungen rund um Perfusion und technische Medizin informiert. Schaut regelmäßig vorbei und bringt euch ein – wir freuen uns auf eure Anregungen!

Anmeldung

oder
Achtung: Mehrfache Anforderungen beschleunigen die Mailzustellung nicht. Ein Login mit Microsoft funktioniert nur, wenn die Microsoft-Email der hinterlegten E-Mail Adresse entspricht.
Als Mitglied der DGPTM können Sie sich mit der bei uns hinterlegten Mailadresse oder Ihrem Benutzernamen ganz einfach mit einem Einmalpasswort einloggen. Dieses bekommen Sie per Mail geschickt. Sie werden danach direkt in den Internen Bereich geleitet.
Ihr Benutzername besteht aus den ersten beiden Buchstaben Ihres Vornamens und Ihrem Nachname (ä=ae ect).