Gerinnungsdiagnostik im Kontext: Die PTT als klinischer Parameter

Hauptautor:in

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Ingvild Birschmann Oberärztin, Leitung Hämostaseologie HDZ/ILTM Herz- und Diabeteszentrum NRW Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum Medizinische Fakultät OWL (Universität Bielefeld) Institut für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin Georgstr. 11, 32545 Bad Oeynhausen Phone: +49 (0)5731 97 – 3819 Email: IBirschmann@hdz-nrw.de www.hdz-nrw.de Birschmann I., Eller T.

Korrepondenz

Grundlagen

Die Hämostase erfüllt drei zentrale Funktionen im Organismus:

Sie verhindert durch die Bildung eines stabilen Fibringerinnsels verstärkte Blutungen und damit einen erhöhten Hämoglobinverlust.

Diese Gerinnungsreaktion muss lokal begrenzt bleiben, um eine Thrombose der Gefäße zu verhindern.

Nach erfolgter Blutstillung müssen die Fibringerinnsel wieder aufgelöst werden, um eine restitutio ad integrum zu ermöglichen.

Die Hämostase besteht aus einem Zusammenspiel von vaskulären Gerinnungsfaktoren, Thrombozyten, Gefäßen und Geweben und beruht auf komplexen biochemischen Vorgängen unter Beteiligung plasmatischer Faktoren und zellulärer Blutkomponenten (v. a. Thrombozyten), s. Abb. 1.

Das sogenannte zellbasierte Modell (hier nicht gezeigt) beschreibt nach aktuellem Stand den Ablauf der Hämostase in vivo und integriert zelluläre und plasmatische Gerinnung. Somit rückt die Interaktion zwischen den Thrombozyten und dem Endothel sowie den Faktoren der plasmatischen Gerinnung ins Zentrum des Modells [1].

Dem gegenüber steht das Kaskadenmodell (Abb. 1), das vor allem zur Darstellung der Abläufe in vitro (also im Reagenzglas) bei den Globaltesten dient, die in-vivo-Situation jedoch unzureichend abbildet. Das Modell eignet sich zur Beschreibung der Testsysteme und stellt die prinzipiellen Abläufe der Bestimmung der partiellen Thromboplastinzeit (PTT) mit den Gerinnungsfaktoren dar. Dies wird in den weiteren Erläuterungen dieser Arbeit zugrunde gelegt.

Da es sich bei der Gerinnung um lebenswichtige Prozesse handelt, wäre eine Überwachung dieser Abläufe wünschenswert. Aus diesem Grund wurden die Globalteste Thromboplastinzeit (TPZ → Quick → INR) und PTT entwickelt. Der Begriff „Globaltest“ suggeriert, dass damit die Hämostase als Ganzes überwacht werden könne. Wie in einer Arbeit von J. Koscielny et al. (2007) gezeigt wurde, können mit diesen Testen im präoperativen Umfeld jedoch nur schwere Störungen der plasmatischen Gerinnung zuverlässig nachgewiesen werden. Eine standardisierte Anamnese ist zur Erkennung leichter bis mittelschwerer Blutungsneigungen der Bestimmung von Quick und PTT überlegen. Die Möglichkeiten und Limitierungen bei der Nutzung dieser Globalteste sollen in der Publikation ebenfalls beschrieben werden.

Übrigens: Die Bezeichnung PTT gehört eigentlich zu einem veralteten Test ohne Zugabe eines Aktivators. Da dieser Test nicht mehr eingesetzt wird, werden die Bezeichnungen PTT und aPTT (aktivierte PTT) heute synonym verwendet und meinen immer die aPTT mit einem Aktivator im Testsystem (s. u.) [2].

Ziel der hämostaseologischen Laboruntersuchungen mittels PTT und Quick ist im prä-, peri- und postoperativen Umfeld

  • schwere Störungen des Hämostasesystems (insbesondere einen Einzelfaktormangel) zu erkennen und
  • den Verlauf bei einer ggf. notwendigen Antikoagulation zu kontrollieren.

Die PTT wurde in den 1950er-Jahren zur Diagnostik der Hämophilie A und B entwickelt. Das Reagenz, bestehend aus Kaolin und Phospholipiden, sollte im Gegensatz zum Quick-Test die Mängel an Faktor VIII bzw. IX nicht kompensieren.

Ein Grundprinzip der PTT ist die Aktivierung des Gerinnungssystems in vitro an einer Fremdoberfläche – ursprünglich mit Kaolin, später mit Ellagsäure.

Die PTT reagiert insbesondere sensibel auf:

  • Faktor-VIII- oder Faktor-IX-Mangel (Hämophilie A oder B)
  • Inhibitoren gegen Faktor VIII und Faktor IX (Hemmkörper-Hämophilie)
  • Fibrinogenmangel
  • reduzierte Aktivität der Faktoren der gemeinsamen Endstrecke (Faktoren II, V, X) verminderte Aktivität der Kontaktphasenfaktoren (Faktor XII, Prä-Kallikrein, HMW-Kininogen)

Die Empfindlichkeit auf einen Einzelfaktormangel hängt vom verwendeten Reagenz und Testsystem ab. Üblicherweise führt eine Restaktivität unter 30 – 40 % zu einer Verlängerung der PTT. Eine verlängerte PTT ohne bekannte Diagnose sollte im prä-operativen Umfeld immer abgeklärt werden [3,4].

Da die Aktivität mehrerer Gerinnungsfaktoren gemeinsam gemessen wird, kann somit eine Verlängerung der Gerinnungszeit aufgrund des Mangels eines Faktors durch die erhöhte Aktivität einzelner oder mehrerer anderer Faktoren maskiert werden.

Abb. 1: Kaskadenmodell der Gerinnung für den Ablauf der Globalteste Quick und PTT (mit den Gerinnungsfaktoren FI bis FXII). Zudem inkludiert sind die Einflussfaktoren auf die Aktivitäten der Gerinnungsfaktoren. Da bei der Dilutionskoagulopathie alle Gerinnungsfaktoren betroffen sind, wurde diese in der Abbildung nicht aufgeführt (siehe Abschnitt Verdünnung)
Abb. 1: Kaskadenmodell der Gerinnung für den Ablauf der Globalteste Quick und PTT (mit den Gerinnungsfaktoren FI bis FXII). Zudem inkludiert sind die Einflussfaktoren auf die Aktivitäten der Gerinnungsfaktoren. Da bei der Dilutionskoagulopathie alle Gerinnungsfaktoren betroffen sind, wurde diese in der Abbildung nicht aufgeführt (siehe Abschnitt Verdünnung)

Aufbau und Messprinzip

Messprinzip

Nach Zugabe von plättchenfreiem Citratplasma erfolgt während der Inkubation (2 – 10 Min) die Aktivierung durch oberflächenaktive Substanzen (Kaolin oder Ellagsäure). Danach wird Calciumchlorid zugegeben, um die Gerinnungsreaktion zu starten. Die Zeit bis zur Bildung des ersten Fibringerinnsels wird (meist optisch) gemessen.

Referenzbereiche

  • Erwachsene: abhängig vom Reagenz und vom Analysensystem (meistens um die 20 – 40 Sekunden)
  • Neugeborene: PTT oft verlängert (noch unvollständige Lebersyntheseleistung)
  • Ab dem 1. Lebensjahr: Werte vergleichbar mit Erwachsenen (z. B. [5])

Einfluss- und Störfaktoren

Betrachtet man bei Labortesten die Einfluss- bzw. Störfaktoren, so sollte bewusst sein, dass Einflussfaktoren Beeinflussungen in vivo sind. Dazu gehören als nicht-beeinflussbare Faktoren z. B. Alter und Geschlecht bzw. als beeinflussbare Faktoren u. a. die Ernährung oder die Tagesrhythmik. Störfaktoren beziehen sich auf Interferenzen die in vitro bedingt sind. Dazu gehören z. B. als nichtvermeidbare Störgrößen die Interferenzen durch eine extreme Matrix z. B. durch Medikamente. Zu den vermeidbaren Störgrößen gehört u. a. die Veränderung der Proben durch Lagerung oder fehlerhaften Transport oder der Einfluss durch Kontaminationen.

Analytisch bei der PTT wirken u. a. störend [3]:

  • Bilirubin > 30 mg/dL
  • Hämoglobin > 5 g/L
  • Triglyzeride > 1000 mg/dL

Diese Faktoren stören die optische Messung, wodurch keine verlässliche Messung möglich ist oder die Ergebnisse nicht verwertbar sind. Bei deutlich erhöhtem Bilirubin liegt zusätzlich meist eine beeinträchtigte Leberfunktion mit verminderter Gerinnungsfaktorsynthese (vor allem Faktor V) vor.

Weitere Einflussfaktoren [3]:

  • Akute-Phase-Reaktion: s. u.
  • Schwangerschaft, Ovulationshemmer: mglw. PTT verkürzt
  • Medikamente
  • z. B. Penicillin, Valproinsäure: mglw. PTT leicht verlängert
  • Antikoagulantien s. u.
  • Azidose [6]: mglw. PTT verlängert

Patientenspezifische Einflussfaktoren

Welche Rolle haben patientenspezifische klinische Einflussfaktoren auf die PTT mit besonderem Blick auf das kardiochirurgische Umfeld?

Leberfunktion

Da alle plasmatischen Gerinnungsfaktoren (mit Ausnahme des von-Willebrand-Faktors) in der Leber gebildet werden, ist bei Lebererkrankungen eine Verlängerung der PTT zu erwarten. Allerdings wird diese Verlängerung durch die Akute-Phase-Reaktion

(s. u.), mit der Folge einer deutlichen Faktor-VIII-Erhöhung, zunächst kompensiert. Eine relevante Verlängerung der PTT tritt deshalb erst im Endstadium einer Lebererkrankung auf [7].

Verdünnung

Eine Volumensubstitution mit z. B. Plasmaexpandern führt zu einer Dilutionskoagulopathie mit einer Erniedrigung der Aktivität aller Gerinnungsfaktoren und zu Erniedrigung der Fibrinogen-Konzentration. Dadurch kommt es zu einer Verlängerung der PTT [8].

Akute-Phase-Reaktion

Eine Akute-Phase-Reaktion führt zu verschiedenen Beeinflussungen im Hämostasesystem. Für die PTT ist folgendes relevant:

eine Erhöhung der Faktor-VIII-Aktivität

eine Erhöhung der Fibrinogen-Konzentration

Beide Effekte führen zu einer Verkürzung der PTT und können auf der einen Seite einen Mangel von Gerinnungsfaktoren verschleiern und auf der anderen Seite zu einer Unterschätzung der Heparin-Konzentration im Blut führen. Diese Auswirkungen sind vor allem in der perioperativen Situation zu berücksichtigen [9].

Antiphospholipid-Syndrom

Mit der Beschreibung der Autoimmunerkrankung „Antiphospholipid-Syndrom“ (APS) wurde auch die Beeinflussung der PTT durch die assoziierten Antikörper entdeckt. Die Empfindlichkeit für das APS kann durch unterschiedliche Phospholipidkonzentrationen im PTT-Reagenz beeinflusst werden. In der Routine werden heute Reagenzien mit hoher Phospholipidkonzentration verwendet, um die Beeinflussung durch ein APS zu reduzieren.

DIC

Bei einer disseminierten intravasalen Koagulopathie (DIC) kann ebenfalls eine verlängerte PTT detektiert werden. Eine DIC ist eine Verbrauchskoagulopathie, bei der eine systemische Gerinnungsaktivierung (z. B. bei Sepsis, Malignom, …) mit einer Bildung von Mikrothromben assoziiert ist. Konsekutiv kommt es zu einem Mangel an Gerinnungsfaktoren. Neben der verlängerten PTT sind auch eine TPZ-Verlängerung, eine Thrombozytopenie, ein Fibrinogenabfall und erhöhte D-Dimere zu detektieren.

Beeinflussung der PTT durch Antikoagulantien

Vitamin-K-Antagonisten (Marcumar, Warfarin)

Bei einer Antikoagulation mit einem Vitamin-K-Antagonisten wird aufgrund des Aufbaus der Testsysteme von TPZ (→ Quick → INR) und PTT bei einer INR von 2.0 bis 3.0 primär die TPZ beeinflusst. Allerdings kann es bei einer Reduktion der Vitamin-K-abhängigen Faktoren (Faktor II, VII, IX und X) unter 30 % auch zu einer Verlängerung der PTT kommen [3,10].

Berücksichtigt werden muss, dass ebensolche Einschränkungen ebenfalls bei einem Vitamin-K-Mangel auftreten können.

Heparine

Unfraktioniertes Heparin (UFH) wird in Deutschland insbesondere im Rahmen von kardiochirurgischen Eingriffen verwendet. Dies ist bedingt durch die kurze Halbwertszeit und die Möglichkeit das UFH zu antagonisieren. Die Korrelation zwischen der Konzentration des

UFH im Blut und der PTT wird verwendet, um die Dosis so anzupassen, dass es weder zur Unternoch zur Überdosierung kommt. Ältere Studien konnten zeigen, dass eine PTT mit einem Wert des 1,5- bis 2,5-fachen der Basis-PTT (therapeutische Dosierung) eine signifikante Reduktion des Thromboserisikos bedingt [11].

Alternativ kann die Konzentration des UFH auch mittels der Anti-Faktor-X(aXa)-Messung detektiert werden [3]. Eine aXa-Messung basiert auf der direkten Messung der Aktivität des Heparins auf den Faktor Xa (FXa). Diese Messung zeigt zudem eine geringere Interferenz mit den o. g. Einflussfaktoren, die auf die PTT wirken. Störfaktoren wie die Hyperlipämie, die Hyperbilirubinämie und Hämolyse beeinflussen diesen optischen Test allerdings ebenso. Bezüglich des Zielwertes der aXa-Messung gibt es keine einheitliche Empfehlung. Man geht davon aus, dass ein Wert von 0,3 bis 0,7 U/ml einer therapeutischen Dosierung entspricht [12]. Das Monitoring mittels PTT ist prinzipiell möglich, da eine Dosis-Wirkungs-Beziehung besteht. Allerdings gibt es die o. g. patientenspezifischen Faktoren, die die PTT beeinflussen (s. o.). Dies sind mögliche Gründe, warum gerade bei kardiochirurgischen Patientinnen und Patienten eine schlechte Korrelation zwischen der PTT und der anti-Xa-Messung zu verzeichnen ist.

Eine Möglichkeit diese Einflüsse perioperativ zu berücksichtigen, wäre die Bestimmung einer „Ausgangs“-PTT zu Beginn des stationären Aufenthaltes und einer weiteren Messung direkt präoperativ.

Aktuell wird diskutiert, ob eine fehlende Korrelation bei einer kombinierten Messung von PTT und aXa-Assay ein schlechteres Outcome anzeigen kann [13].

Eine Kontrolle der Therapie mit niedermolekularen Heparinen sollte nicht durch die PTT erfolgen, da niedermolekulare Heparine eine gegen den FXa gerichtete Aktivität aufweisen. Diese wird durch die PTT nur eingeschränkt abgebildet.

Direkte orale Antikoagulation (Rivaroxaban, Apixaban, Edoxaban, Dabigatran)

Die PTT wird bei der Einnahme von direkten oralen Antikoagulantien (DOAC) nur sehr undefiniert beeinflusst. So besteht keine gesicherte Dosis-Wirkungs-Beziehung zwischen einer PTT-Verlängerung und der Konzentration eines DOACs. Daher ist die PTT für eine Bestimmung der DOAC-Konzentration nicht geeignet [14].

Argatroban, Bivalirudin

Bei Gabe von Argatroban oder Bivalirudin kann mit der PTT ein Monitoring der Antikoagulation möglich sein. Allerdings bietet die Verlängerung der PTT um das 1,5 – 2,5-fache der Ausgangs-PTT bestenfalls nur eine grobe Orientierung über die Konzentration dieser Antikoagulantien. Außerdem können auch hier Beeinflussungen durch die klinische Situation der Patientin oder des Patienten, wie Akut-Phase-Reaktion oder verstärkte Blutungen (s. o.), zu einer Fehleinschätzung der Antikoagulation führen. Da beide Medikamente meistens in klinisch schwierigen Situationen zum Einsatz kommen, sind für das Monitoring der Antikoagulation spezifischere Testsysteme wie dTT, Ecarin-Clotting-Time oder LC-MS zu empfehlen [10,15].

Schlussfolgerung

Insgesamt verdeutlichen die dargestellten Zusammenhänge, dass die valide Interpretation der PTT stets im Kontext der individuellen

klinischen Gesamtsituation erfolgen muss und dass insbesondere im Rahmen des Heparinmonitorings eine differenzierte, kontextbezogene Bewertung unerlässlich ist.

Literatur

Literatur

  1. Roberts HR, Monroe DM, Escobar MA. Current concepts of hemostasis: implications for therapy. Anesthesiology. 2004;100(3): 722 – 30.
  2. White GC, 2nd. The partial thromboplastin time: defining an era in coagulation. J Thromb Haemost. 2003;1(11): 2267 – 70.
  3. Thomas LH. Labor & Diagnose 2025 [
  4. Barthels MH. Das Gerinnungskompendium: Schnellorientierung, Befundinterpretation, klinische Konsequenzen 2012/2013.
  5. Letunica N, Karlaftis V, Monagle P, Ignjatovic V. Newborn and Pediatric Reference Intervals for Coagulation Assays Using Novel Reagents. Thromb Haemost. 2022; 122(12): 2042 – 4.
  6. Sermon-Cadd AM, Beckett LJ, Kitchen S. Acidosis can temporarily and markedly prolong APTT. Int J Lab Hematol. 2024; 46(5): 966 – 8.
  7. Phuong Linh TQ, Nhan NT, Thuan LM, Phuong LT. Survey of clot waveform analysis of normal activated partial thromboplastin time in patients with cirrhosis and sepsis at Le Van Thinh hospital. PLoS One. 2025; 20(10): e0334920.
  8. Hewson JR, Neame PB, Kumar N, Ayrton A, Gregor P, Davis C, et al. Coagulopathy related to dilution and hypotension during massive transfusion. Crit Care Med. 1985; 13(5): 387 – 91.
  9. Radisic Biljak V, Tomas M, Lapic I, Saracevic A. Are shortened aPTT values always to be attributed only to preanalytical problems? Diagnosis (Berl). 2024; 11(4): 430 – 4.
  10. Heubner L, Oertel R, Tiebel O, Mehlig-Warnecke N, Beyer-Westendorf J, Mirus M, et al. Monitoring of Argatroban in Critically Ill Patients: A Prospective Study Comparing Activated Partial Thromboplastin Time, Point-of-Care Viscoelastic Testing with Ecarin Clotting Time and Diluted Thrombin Time to Mass Spectrometry. Anesthesiology. 2024; 140(2): 261 – 71.
  11. Basu D, Gallus A, Hirsh J, Cade J. A prospective study of the value of monitoring heparin treatment with the activated partial thromboplastin time. N Engl J Med. 1972; 287(7): 324 – 7.
  12. Eikelboom JW, Hirsh J. Monitoring unfractionated heparin with the aPTT: Time for a fresh look. Thrombosis and Haemostasis. 2006; 96(5): 547 – 52.
  13. Halawi H, Sabawi MM, Rizk E, Mahmoud AA, Petkova JH, Hui SR, et al. Bleeding outcomes in critically ill patients on heparin with discordant aPTT and anti-Xa activity. J Thromb Thrombolysis. 2025; 58(2): 210– 9.
  14. Eller T, Birschmann I. Direkte orale Antikoagulanzien (DOAKs): Was kann die Labordiagnostik aktuell leisten? Trillium Diagnostik. 2025(2).
  15. Vajter J, Volod O. Anticoagulation Management During ECMO: Narrative Review. JHLT Open. 2025; 8: 100216.

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Preisträger Jahrestagung 2025 und Jubilare der DGPTM

Herzlichen Glückwunsch an die Jubilare der DGPTM und an alle, die einen Preis erhalten haben. Ein ebenfalls großer Dank richtet sich an die Sponsoren der Preise.

Eine Übersicht zu den Abstracts der prämierten Arbeiten befindet sich am Ende des Artikels.

 

Tagungspreis 2025 der DGPTM (Sponsor: free life medical GmbH)

Preisträger: Nicola Kwapil, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Nicola Kwapil, Rigobert Schnur (von free life) und PD Dr. Alexander Horke

 

DGTHG-Preis Fokustagung Herz 2025 (Sponsor: Dr. Franz Köhler Chemie GmbH)

Preisträgerin: Dr. Claudia Arenz, Universitätsklinikum Bonn

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Dr. Claudia Arenz, PD Dr. Alexander Horke und Dr. Stefan Fritz (von Köhler Chemie)

 

Nachwuchsförderpreis der Jungen Foren (Sponsor: Dr. Franz Köhler Chemie GmbH)

Preisträgerin: Gloria Nulchis, Universitätsklinikum Tübingen

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Gloria Nulchis, PD Dr. Alexander Horke und Dr. Stefan Fritz (von Köhler Chemie)

 

Innovationspreis (Sponsor: Eurosets GmbH Deutschland)

Preisträger: Nicola Kwapil, Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

Auf dem Foto sind von links nach rechts: Sebastian Tiedge, Nicola Kwapil, Martin Schmidthöfer (von Eurosets), PD Dr. Frank Münch, PD Dr. Alexander Horke

 

Förderpreise (Sponsor: Terumo Deutschland GmbH)

A: bestbewerteter Originalbeitrag

Preisträger: Simon Mayer, Herzzentrum Klinikum Stuttgart

Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Lars Saemann, Simon Mayer und Tilo Barth (von Terumo)

B: beste Erstveröffentlichung

Preisträger: Lukas Fiebig, Hochschule Furtwangen

Auf dem Foto von links nach rechts: Dr. Lars Saemann, Lukas Fiebig und Tilo Barth (von Terumo)

 

Preisträger zum Josef Güttler Stipendium

Preisträger: Jhonathan Torres Mosquera, Universitätsklinikum Magdeburg

Auf dem Foto mit PD Dr. Frank Münch

 

 

Hier die Jubilare aus diesem Jahr, jeweils mit PD Dr. Frank Münch

50 jähriges: Jürgen Witt

40 jähriges: Stefan Kasseckert, Albert Dick

25 jähriges: Olaf Sillmann (Foto anbei), Holger Schulze Schleithoff, Mathias Opitz (Foto anbei), Joachim Naumann (Foto anbei), Frank-Oliver Große (Foto anbei), Markus Fischer, Andreas Behrendt, Johannes Amberger

 

 

Übersicht zu den Abstracts der prämierten Arbeiten

Tagungspreis 2025 der DGPTM

A-168Kompakter ECMO-Trolley – ein Transportsystem für alle MaterialienNicola Kwapil
(Universitätsmedizin Mainz) (DGPTM)

 

DGTHG-Preis Fokustagung Herz 2025

A-158Pulmonalklappendilatation bei frühsymptomatischer Fallot-Tetralogie: Erste palliative Maßnahme und Einfluß ballonbedingter Klappeneinrisse auf die chirurgische StrategieDr. Claudia Arenz (Universitätsklinikum Bonn) (DGTHG)

 

Nachwuchsförderpreis der Jungen Foren

A-174Über die allometrischen Interaktionen der fraktalen Eigenschaften des kardiovaskulären Gefäßsystems und dem Hagen-Poiseuille’schen Gesetz. Erkenntnisse aus einem mathematischen Modell und der Simulaiton per Computational Fluid Dynamics für Bypässe.Gloria Nulchis
(Universitätsklinikum Tübingen)

 

Innovationspreis

A-167Kinder ECMO Fahrtrage 2.0 – eine standardisierte Lösung für DeutschlandNicola Kwapil
(Universitätsmedizin Mainz) (DGPTM)

 

 

Credits der Fotos:

DGPTM/Klindtworth

Der „Maschinist“ im Saal. Die Arbeit von Perfusionist:innen (Zeitungsartikel)

Im Operationssaal gibt es eine Berufsgruppe, die nie direkt am OP-Tisch stehen und doch überlebenswichtig in ihrer Tätigkeit sind: die Perfusionist:innen. Während das Operationsteam am Herzen arbeitet, steuern sie die Herz-Lungen-Maschine, überwachen Blutfluss, Sauerstoffsättigung und zahlreiche Laborwerte und sorgen dafür, dass der Körper des Patienten auch dann optimal versorgt bleibt, wenn Herz und Lunge vorübergehend stillstehen. Ihre Arbeit verbindet hochpräzise Medizin mit komplexer Medizintechnik – entscheidend dafür, dass solche Eingriffe überhaupt möglich sind.

Zeitungsartikel Donaukurier Geschichte aus dem OP Saal

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Nach über einem ¾ Jahr der Planung, intensiven Meetings, Codierung und Schreibarbeit ist am 13.01.2025 ist unsere neue Website live gegangen und wir sind stolz, hier ein neues Zuhause für unsere Mitglieder geschaffen zu haben. Zukünftig soll sie zur zentralen Plattform des Austauschs in unserer Community werden. Dafür arbeiten wir im Hintergrund an spannenden Erweiterungen.

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