Mit der EFN vereinfacht die DGPTM den Nachweis von Fortbildungspunkten für die EBCP-Rezertifizierung erheblich – von der Kleinstfortbildung bis zum Kongress.
Ab sofort steht die EFN für alle Mitglieder der DGPTM zur Verfügung und vereinfacht den Nachweis der Fortbildungsverpflichtungen im Rahmen der Rezertifizierung beim European Board of Cardiovascular Perfusion (EBCP) nachhaltig. Mit der Anbindung an das Continuing-Medical-Education-System (CME) der Bundesärztekammer können DGPTM-Mitglieder für den Besuch ärztlicher Veranstaltungen EBCP-Punkte erwerben, online verwalten und das ohne weiteren zustätzlichen Nachweis oder Unterschrift.
Warum 85?
Die 85 ist die Kennzahl, unter der die Perfusion bei der Bundesärztekammer geführt wird. Sie reiht sich in die bestehende Systematik der Heilberufe ein, die mit der 80 für die Ärzteschaft beginnt:
- 80 – Arzt
- 81 – Zahnarzt
- 82 – Tierarzt
- 83 – Psychologische Psychotherapeuten
- 84 – Apotheker
- 85 – Perfusionist
Mit der 85 bekommen die Perfusionist:innen einen eigenen, autark nutzbaren Zahlenraum – und damit erstmals einen festen Platz im Fortbildungssystem der BÄK.
Aufbau der EFN
Eine gültige EFN umfasst 15 Stellen und folgt dem Aufbau 85 276 350 xxxxxx y:
- 85 – die der Perfusion zugewiesene Kennzahl
- 276 – der internationale Ländercode für Deutschland
- 350 – die der DGPTM zugeordnete Nummer
- xxxxxx – sechs frei wählbare Stellen
- y – Prüfziffer
Die von der DGPTM generierten EFNs werden bei der Bundesärztekammer angemeldet und gelten, solange die Mitgliedschaft besteht. Die EFN wird dabei an uns durchgereicht, ohne dass die Bundesärztekammer Kenntnis darüber erlangt, wer sich hinter der Nummer verbirgt. Die Zuordnung zu einer konkreten Person findet ausschließlich in unserem System statt – datenschutzfreundlich und ohne dass personenbezogene Fortbildungsdaten an die BÄK fließen.
Wie aus zwei Nummern ein Fortbildungsnachweis wird
Das Pendant zur EFN ist die VNR, die Veranstaltungsnummer. Jede von einer Ärztekammer zertifizierte Veranstaltung erhält eine solche VNR. Wird eine EFN mit einer VNR verknüpft, entsteht der eigentliche Fortbildungsnachweis. Die Verknüpfung kann auf drei Wegen erfolgen:
den persönlichen EFN-Aufkleber auf einen Teilnahmebogen kleben,
den Barcode auf einem Kongress scannen lassen, oder
die Nummer handschriftlich eintragen.
Die Verknüpfung wird an die DGPTM gemeldet. Unser System übersetzt sie in die Zuordnung zum jeweiligen Mitglied, ruft die Veranstaltungsdaten ab und rechnet die Punkte nach einem festen Schema in EBCP-Punkte um. Diese werden anschließend automatisch gutgeschrieben.
In der Praxis: EFN-Bogen, Barcode und Mitgliederbereich
Im Mitgliederbereich der DGPTM kann sich jedes Mitglied jederzeit einen Fortbildungsnachweis generieren und direkt bei der Rezertifizierung einreichen. Dort lässt sich auch die Vorlage für einen EFN-Bogen erzeugen, auf dem die persönliche Nummer bereits aufgebracht ist. Auf der Jahrestagung besteht erneut die Möglichkeit, sich einen solchen Bogen vor Ort auszudrucken.
Noch einfacher geht es mobil: Wer perfusiologie.de/interner-bereich auf dem Smartphone öffnet, sieht seine persönliche EFN samt Barcode – bereit zum Scannen auf Veranstaltungen und Kongressen. Die EFN steht ausschließlich Mitgliedern der DGPTM zur Verfügung.
Auch die Fortbildungen der DGPTM erscheinen in dieser Übersicht. Externe Fortbildungen lassen sich ebenfalls scannen und hinzufügen – die EFN bündelt damit deinen gesamten Fortbildungsweg an einer Stelle in Deinem persönlichen Mitgliederbereich.
Der Weg ist frei für eine papierlose Fortbildungsverwaltung und trägt damit sicher auch dazu bei die Akzeptanz zur lebenslangen Weiterbildung und dessen Verwaltung zu stärken.







